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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 11.06.1921
- Strukturtyp
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- 1921-06-11
- Erscheinungsdatum
- 11.06.1921
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- Deutsch
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begriffen, weitere Stücke zum eigenen Gebrauch freigliederpreis: die Zeile75Pf..'/, 6.2562N.,r/26.136M.. ' Geschäftsstelle oder Postüberweisung innerhalb Deutsch-S */«Seite 65 M. Nicktmitglie dorpreis: die Zeile 2.25M.. > lands 100 M. halbjährlich. Für Nichtmitglieder jedes N'/. 6. 756 M.. V, S. 466 M.. 6. 265 M. Stellengesuche ' Stück 206 2N. halbjährlich. Für Kreuzbandbezug sind die A 46 Pf. die Zeile. Auf alle >f)reije werden 25°/° Teuer.-Zuschl. Rr. 13t (R. 107). Leipzig, Sonnabend den 1l. Juni 1921. 88. Jahrgang. Redaktioneller Teil. Bekanntmachung. Auf Grund einer Auskunft der Autzenhandelsnebenstelle für das Buchgewerbe, wonach sie ihrerseits keinen Zwangseinslutz auf die Zahlung der sogenannten »Börsenver- eins« Ab gäbe» ausübt, ist bei einzelnen Mitgliedern die Meinung entstanden, diese Abgabe sei eine rein freiwillige und werde vom Börsenverein im Weigerungsfälle ohne weiteres er lassen. Diese Meinung ist unzutreffend. Der Börsenvereinsvoistand wird für eine unbedingt gleichmätzrge Durchführung dieser Ab gabe, die auf Grund des mit Rundschreiben vom 21. Juli 1929 mitgeteilten Vorstandsbeschlusses für alle Vereinsmitglieder satzungsgemätz verbindlich gemacht und demgemäß für alle vor dem I. Mai zur Ausfuhr freigegebenen Sendungen zu entrichten war, sorgen und auf jede Weise seine Ansprüche verfolgen. Die Firmen, welche neuerdings die Belastung mit der genannten Abgabe beanstandet haben, sind bereits durch einge schriebenen Brief des Vorstandes um Erfüllung ihrer Pflicht er sucht worden. Leipzig, den 19. Juni 1921. Geschäftsstelle des Bürsenvereins der Deutschen Buchhändler zu Leipzig. vr. Ackermann, Syndikus. Vierte Wandkartenausstellung in der Kartensammlung der Deutschen Bücherei. Am 9. und 10. Mai hatte die Kartensammlung der Deutschen Bücherei-auf Wunsch des »Verbandes Deutscher Geschichtslehrer eine Ausstellung historischer Wandkarten veranstaltet. Zu ihrer Besichtigung hatte sich eine Anzahl Historiker des »Sächsischen Philologen-Vereins», von dem viele Mitglieder zu akademischen Kursen in Leipzig versammelt waren, eingefunden. Etwa 29 Wandkarten aus den verschiedensten Zeitabschnitten waren aus gesucht worden. Der Hanptunterschied zwischen einer geographischen und ge schichtlichen Karte besteht darin, daß die elftere alle wesentlichen Züge der Erdoberfläche enthalten mutz, während die geschichtliche nur das vor Augen führen soll, was auf die geschichtliche Ent wicklung einen bestimmenden Einfluß gehabt hat, so z. B. Haupt gebirgszüge, Flutzläufe, Küstengestaltung, Wälder, Ödflächen u. a. Eine rein geographische Karte, für den Geschichtsunterricht mit Einzeichnungen und Erläuterungen versehen, würde sehr unüber sichtlich wirken und von dem Hauptzweck der Karte ablenken. Aus vielen Gründen ist die Karte ein unentbehrliches Hilfs mittel für den Geschichtsunterricht. Sie zeigt die augenblickliche Lage eines Landes im Verhältnis zu seinen Nachbarn; die Be trachtung mehrerer Karten führt die Entwicklung eines Staats gebietes vor Augen, veranschaulicht den Zusammenhang zwischen den einzelnen Zeitabschnitten. Dabei müssen aber die damals herrschenden Zeit- und ihre Verkehrsverhältnisse in Betracht ge zogen werden. Eine Karte erspart manche große Erklärungen und Prägt den vorgetragenen Stoff fester und anschaulicher dem Gedächtnis ein. Hierfür bietet ja jeder Unterricht die mannig fachsten Beispiele. An eine Karte werden deshalb verschiedene Forderungen ge stellt: 1. Der Matzstab mutz so gewählt sein, daß er einen guten überblick über das betreffende Ländergebiet gewährt. 2. Die Karte darf nicht alle Einzelheiten enthalten, sondern nur das für den betreffenden Zeitabschnitt Wichtigste. 3. Die einzelnen Staats- oder Volksgebiete müssen mit ver schiedener Farbe so auffallend bezeichnet sein, daß sie sofort deut lich hervortreten. 4. Von den Verkehrswegen sollen nur die wichtigsten Auf nahme finden. 5. Statt auf einer einzigen Karte möglichst viel angeben zu wollen, ist es vorteilhafter, nur das Wichtigste auf der Haupt karte darzustcllen, das übrige aber Nebenkarten mit Erläuterun gen zu überweisen. 6. Möglichst sind immer die gleichen Zeichen und Abkürzun gen anzuwenden, damit ihre Einprägung erleichtert wird. 7. Die Schrift mutz so sein, daß sie das Kartenbild nicht be einträchtigt. Nach einem kurzen geschichtlichen Überblick, wie sich die Art und Weise, die menschlichen Wohnorte auf der Karte zu be zeichnen, entwickelt haben, wurden die ausgestellten Wandkarten einer eingehenden, anregenden Erläuterung und Besprechung un terzogen. Sie waren aus folgenden Sammlungen und geographi schen Anstalten hervorgegangen: 1. Sammlung historischer Schulwandkarten. Hrsg, von A. Baldamus, gez. von Ed. Gaebler. Verlag: Klastng und Lang, Leipzig. Druck: E. Gaeblers geogr. Institut, Leipzig. 2. Haack-Hertzberg: Großer historischer Wandatlas. Verlag und Druck: Justus Perthes, Gotha. 3. Kriegsschulwandkarten »Europa» und »Frankreich». Ver lag: Oskar Eulitz, Lissa (Posen). Druck: H. Wagner ü. E. DebeS, Leipzig. 4. Mitteleuropa für den Unterricht in der mittleren und neueren Geschichte, Literatur und Pädagogik. Druck und Verlag: H. Wagner u. E. Debes, Leipzig. Die ausgestellten Wandkarten boten Anlaß zu lehrreichen Er örterungen geschichtlicher und technischer Art. Es wurde an ihnen nachgewiesen, inwieweit sie den oben angegebenen Forde rungen entsprachen. Unbedingt vermieden werden muß das sich immer wieder bemerkbar machende Bestreben, auf einer Karte alles mit vielen Farbcnabtönungen bieten zu wollen. Dies er schwert den Unterricht und das Verständnis. Der Große histo rische Wandatlas Haack-Hertzberg ebenso wie die Sammlung historischer Schulwandkarten geben in Un terabteilungen Karten zur Kriegsgeschichte, strategische Karten und Schlachtenpläne heraus. Zumal die beiden elfteren Arten geben ein klares, anschauliches Bild von der Entwicklung eines Feldzugs, während die letzteren zwar örtliches Interesse haben, aber für den Schulgebrauch etwas zu eingehend sind. Die einzelnen Sammlungen und Kartenwerke haben noch verschiedene Zeichenerklärungen. Vorteilhaft wäre es, wenn die einzelnen geographischen Institute und Verlagsanstalten unter einander eine Einigung treffen könnten, um allgemein die gleichen 801
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