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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 11.02.1891
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1891-02-11
- Erscheinungsdatum
- 11.02.1891
- Sprache
- Deutsch
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858 Nichtamtlicher Teil. 34, 11. Februar 1891. I. Sngelhorn In Stuttgart. 871 Jean de la Brdte, Mein Pfarrer und mein Onkel. A. I. Heines Verlag in vcritu. 874 Freund, Wegweiser durch das Jnvaliditäts- u. Altersversichcrungs- gesctz. 11. Aufl. Wilhelm Hertz ivelserschc Viichhandliiug» i» Berlin. »71 Lorenz, Leopold von Ranke, die Generalionslehre u. d. Geschichts unterricht. ILlcmcnS Brentanos FrühlingSkranz Mctzroth u Witte, Anleitung zum richtigen und freien Gebrauch des amtlichen Turnleitsadens. 2. Aust. Wilhelm Ihleid liSnstav Schuhr, in Berlin. 875 ,,8o bann es uiebt ireiter xelie»". V»n siosm Oarvioisteo. Heinrich Lchöningh in Münster. 875 Ktrchcngcschtchlltche Studien. Hrsg, von den DU,. Knöpfler, Schrörs und Sdralck. Schristcn-Sliederlagc SeS Shriftliche» Vereins junger Münncr ,» Hamburg. 872 kuueke, Weräeo, Wirken. Woblsein. «. Tchwetschke'scher Verlag in Halle a. S. »72 Werner, Socialrevolution oder Socialreform? Mar Spohr in Leihtig. S7l Tlrvolü, Was ivirä aus uns uaeb «lew locke? Uenmaon, Heber iunsre Verivanätsebatt bnääbistisobsr nnck obrist- lieksr I,sbrev. — Des 8ärasaüxabo erstes Lapitel. Lerstsu, 8axere auäo, 2. Xutl. vet. Weber in Krankturt a. M. »74 Hofmann, Jnscktentötendc Pilze mit besonderer Berücksichtigung der Nonne. Ar. weiuberger in Nilsiugc» 878 Die litzbensutzisv tiir 6iekt- uock Ltsinkranke uaeb 6avtavH Nstkocks. Dsrausx. von Dirut. Mar Wotzwob in Breslau. 50 Consirmationsschcine. Nichtamtlicher Teil. Der internationale graphische Musteraustansch. Von Theod. Goebel. Von dem Unternehmen, welches diesen Titel trägt, ist während der letzten Monate des Vorjahres der zweite Band zur Ausgabe gelangt, und obwohl es sich vorzugsweise mir an die Angehörigen der graphische» Berufszweige wendet, resp. von deren ausübenden Mitgliedern ausgeht, so bietet dasselbe doch auch für den Buchhandel ein hohes Interesse, insofern als in den Beiträgen zu diesem Musteraustausch Proben der Leistungs fähigkeit der betreffenden Geschäfte, elftere mögen nun von diesen selbst, oder von ihren Angestellten hergestellt worden sein, erblickt werden dürfen, — man wird somit bei Durchsicht dieser Bei träge bis zu einem gewissen Grade den Geschmack und die tech nische Tüchtigkeit der Arbeiter, welche sie geschaffen, wie auch das ihnen zur Verfügung stehende Material zu beurteilen vermögen. Ueber Art und Ziel des Musteraustausches sind die Leser des Börsenblattes schon früher unterrichtet worden; es möge deshalb hier nur kurz wiederholt werden, daß die Idee zu dem selben aus Amerika stammt, wo sie indes, da man gleich zu weit griff und sofort einen »Welt-Musteraustausch« ins Leben rufen wollte, zunächst nicht zur Ausführung gelangte. Der Ge danke wurde jedoch in England von dem Buchdrucker Halling zu Cheltenham ausgenommen, und er war es, welcher die Lon doner Druckerfirma Field L Tuer, die über ein weitver breitetes Fachblatt, das »Laxer anck Lnntin§ lrackss ckournnl«, verfügte, zu dessen Ausführung vcranlaßte. Es erschienen mehrere Jahresbände, und der Anklang, den das Unternehme» sofort gesunden, wuchs mit jedem derselben; auch Deutschland, Oester reich und die Schweiz beteiligten sich lebhaft, ja diese Beteiligung wurde eine so ausgedehnte, daß sich ihr damaliger Vermittler gezwungen sah von seinem Ehrenamte zurückzutreten, da die damit verbundene Liebesmüh zur außerordentlich zeitraubenden Bürde geworden war, die er um so lästiger empfinden mußte, als man ihn in unliebsamer Weise und sehr gegen seinen Willen in zwischen den Leitern des Unternehmens in England entstandene Differenzen hineingezogen hatte. Sein nächster Nachfolger in der Vermittelung waltete nur kurze Zeit dieses Amtes, und da die letzten Jahrgänge des Unter nehmens wohl an Inhalt, nicht aber an innerem Gehalt zu genommen hatten, — denn gegenüber allen an die Unternehmer in England gerichteten Ermahnungen, nicht die Quantität, sondern nur die Qualität zu erhöhen durch strengere Zulassungsbedingungen, blieb man dort taub, — so kam schließlich in Deutschland, wo die Nützlichkeit des Musteraustausches trotz der schwachen Seiten des englischen vollkommen erkannt worden war, die Absicht, selbst einen solchen zu begründen und ihn womöglich zum internatio nalen zu gestalten, zur Durchführung. Der englische Austausch hat nichtsdestoweniger bisher fortbcstanden, da sich ein anderer Mann fand, dessen Stellung ihm die Uebernahme der mit viel Arbeit und Zeitverlust verbundenen Vermittelung für England gestattete; es scheint indes, als sei der Musteraustausch dort nicht mehr so in Aufnahme wie früher, was einesteils seinen Grund haben mag in der stark verminderten Zahl der deutschen Bei träge, die den besten Sauerteig bildeten unter der großen Menge der zum Teil geringwertigen oder von allzu großer Familien ähnlichkeit behafteten englischen, andernteils wohl auch darin, daß ihm der Londoner Leiter des Unternehmens nicht mehr die gleiche Aufmerksamkeit und Zeit wie früher zu widmen vermag infolge seiner anderweiten, ihn fast ganz in Anspruch nehmenden Berufsthätigkeit. Um so mehrdürfen wir unsdes deutschen freuen, dessen Leitung und Verwaltung der Deutsche Buchdruckerverein, bekanntlich aus der Korporation der Prinzipale bestehend, in die Hand genommen und einem Komitee übertragen hat. Schon der äußere Umfang zeigt uns dessen wachsenden Aufschwung au; gegen 163 Blätter im Vorjahre enthält der diesjährige Band deren 223, also volle 60 mehr, allerdings auch wieder nicht die ganze Zahl der An gemeldeten, die 252 betrug. Daß ein Nichteinhalten einer ge machten Zusage ein Unternehmen, an dem sich mancher Wohl erst beteiligt, wenn er diese oder jene namhafte Firma in der Teilnehmerliste gelesen, schädigen muß, liegt sehr nahe; es muß auch zum mindesten unbegreiflich erscheinen, wenn man weiß, daß es sich hier nur um ein in circa 300 Exemplaren zu druckendes Quartblatt handelt, hinsichtlich dessen Inhalt und Ausstattung keinerlei die Herstellung erschwerende Vorschriften bestehen. Welche Druckerei möchte nun wohl eingestehen, daß es ihr im Laufe eines ganzen Jahres nicht möglich sei, ein solches Blatt zu erzeugen? Und doch ist ein Wegbleiben nach ge schehener Anmeldung nichts anderes als ein solches Eingeständnis, das um so mehr überraschen muß, wenn sich unter den Weggebliebenen selbst ein Mitglied des Komitees befindet. Nach diesen vorbemerkeuden Worten wenden wir uns dem Inhalte des Bandes selbst zu. Beigetragen haben zu den 223 Blättern zwölf verschiedene Staaten, an deren Spitze das Deutsche Reich mit 151 Blätter» steht. Ihm folgt Oesterreich-Ungarn mit 26, England mit 13, Rußland mit 13, die Schweiz mit 10, .die Vereinigten Staaten mit 3, Holland mit 2, und Belgien, Frankreich, Dänemark,
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