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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 11.06.1921
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1921-06-11
- Erscheinungsdatum
- 11.06.1921
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- Deutsch
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- ZeitungBörsenblatt für den deutschen Buchhandel
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Redaktioneller Teil. 134, 11. Juni 1921. Bazar-Acticn-Gesellschaft, Berlin. Bilanz vom 31. März 1921. Aktiva. .4L Abschreibung 2 900 500 — 650 500 — 1 8öv 000 — Debitoren 1 138 070 49 Abschreibung i» ovo — 1128070 49 .Kassenbestand 11 242 82 Haus Berlin, Potsdamer Straße 134o . . 651 0V8 — Abschreibung 1^ vom Feuerkassenwert . 2 332 — 648 676 Wertpapiere, 3L> Preuß. Konsols .... 95 250 — 14 550 — 80 700 Vorräte an Papier . , 339 737 92 Vorrat an Jllustrationsmaterial, Manu- skripten und Inventar 37 038 13 Abschreibung 7 018 75 soois 38 Passiva. 4 088 446 61 2 990 000 299 000 290 000 Kreditoren .... 535 101 09 Noch nicht eingelöste Dividendenscheine . . 6 813 — Gewinn 451 532 52 4 088 446 61 Gewinn- und Verlustrechnung für 1920/21. Debet. § .«i L> Handlungsunkosten 797 310 85 Steuern 112 877 73 Abschreibungen: 650 500 10 000 2 332 14 550 aus Jnventarkonto. 7 018 75 684 400 75 Gewinn . . . 451 532 52 2 006 121 85 Kredit. Vortrag aus 1919/20 49 002 36 Vetriebsüberschuß 1 909 298 64 Zinsen 47 730 89 Verfallene Dividendenscheine 90 — 2 006 121 85 (Deutscher Neichsanzeiger Nr. 127 vom 3. Juni 1921.) Buchhandlungsgehilfen-Zusammenkunft in Hildeshcim. Der »Saldo«, Verein jüngerer Buchhändler in Hannover, veranstaltet am Sonntag, dem 12. Juni, eine Zusammenkunft der Kollegen aus Hanno ver, Braunschweig und Hildeshcim, um gemeinsam eine fröhliche Wan derfahrt zu unternehmen. Alle Angehörigen des Buch--, Kunst- und Musikalicnhanöels sind herzlich eingelaöen. Treffpunkt von 8 bis >49 Uhr früh in Hildesheim vor dem Hauptbahnhof. Die Wanderung geht über den Moritzberg, Hildesheimer Attssichtsturm nach Diekholzen, und gegen Abend nach Hildesheim zurück, woselbst vor der Rückfahrt noch einige Stunden gemütlichen Beisammenseins vorgesehen sind. Tagesverpflegung ist mitzunehmen. Die Luxussteucr im Ncichswirtschastsrat. — Der stcuerpolitische Ausschuß und der Ausschuß zur wirtschaftlichen Förderung der geisti gen Arbeit haben im Neichswirtschaftsrat einen gemeinsamen Unter ausschuß zur Bearbeitung der Frage der Luxussteuer eingesetzt. Den Vorsitz übernahm der Maler Otto Marcus, der Generalsekretär .des Neichswirtschaftsverbandes bildender Künstler Deutschlands. Zur »Kulturabgabe«. — Der Verband der Goldleisten-Fabrikan- ten Deutschlands und der Verband Deutscher Nahmen-, Bilder- und Spiegelfabrikanten teilen uns mit, daß sich beide Verbände der Ent schließung des Börsenvcreins gegen den Plan der »Kulturabgabe« in allen Punkten auf das nachdrücklichste unterstützend angeschlossen haben. Gestohlenes Buch. Aus einem Klassenraum der Unterichts- anstalt des staatlichen Kunstgewerbemuseums in Berlin ist der zweite demis rovale de peinture et seulpture. Orave d'opies ses tableaux et des8eill8 oriZinaux tirSs du (labinet du lio^ et des plus eurieux de l'Lurope par les 8oin8 de ?Vl. de duUenne ä Paris. pixe L eent exemplaires d68 pres. 4preuves. Implimes 8ur Franc! Papier, enthal tend etwa 80 Tafeln Gravüren, entwendet worden. Groß-Folio-For^ mat, Halbfranz, starker Pappdeckel, mit braunem Leinen überzogen und mit Pcrgamentecken. Falls das Exemplar angebotcn wird, wird um Feststellung des Verkäufers und um gcfl. Nachricht gebeten. Unterrichtsanstalt des staatl. Kunst ge Werbe rn useums, Berli n SW. 11, Prinz Albrechtstr. 8. Fernsprecher: Zentrum 1458. Verbotene Bücher. — Die Strafkammer des Landgerichts Bayreuth hat am 30. April 1921 in dem Strafverfahren betreffend die Einziehung der Werke: 1. Marquis de Sa de: Justine und Juliette oder die Leiden der Tugend und die Wonnen des Lasters; 2. E l i s e S ch u b i tz: A b e n t e u e r e i n e r ö e u t s ch e n Buhlerin, siir Recht erkannt: Alle Exemplare des Werkes von Marquis de Sade: Justine und Juliette oder Leiben der Tugend und die Wonnen des Lasters, und des Werkes: Elise Schubitz, Abenteuer einer deutschen Buhlerin, sind, soweit sie sich im Besitz des Verfassers, Druckers, Herausgebers, Ver legers oder Buchhändlers befinden, einschließlich der beschlagnahmten Bücher, die einzuziehen sind, sowie die öffentlich ausgelegten oder öffentlich angebotcnen Exemplare und die zur Herstellung bestimmten Platten und Formen unbrauchbar zu machen. Personalnachriliiten. Schulte vom Brühl f. — Jü Neckargemünd ist der Schriftsteller Walter Schulte vom Brühl im Alter von 63 Jahren gestorben. Er war Journalist von Beruf und hat zahlreiche Romane geschrieben, die —meist kulturhistorischen Inhalts — durch anmutige Fabelei, lebhafte Phantasie und einen geschickten Stil gekennzeichnet sind und niemals ihre mora lische Tendenz verheimlichen. Auch als Kulturhistoriker und -kritiker hat Schulte vom Brühl sich eifrig betätigt. SpreihsM. -Ohne Verantwortung der Redaktion,- jedoch unterliegen alle Einsendungen der Bestimmungen über die Verwaltung des Börsenblatts^ Französisches Sortiment. <Vgl. Bbl. Nr. 108, 111, 118 u. 124.1 Es ist ganz allgemein bekannt, daß es seit einigen Monaten fast unmöglich ist, französisches Sortiment prompt zu erhalten. Bis auf ganz wenige, neuere Werke wird entweder nicht geliefert, überhaupt nicht geantwortet, oder das Werk »manche«. Ganz im Gegensatz hier zu steht der Verkehr mit England. Um französisches Sortiment nun ebenso pünktlich und vor allen Dingen genau so schnell zu erhalten, bleibt nichts weiter übrig, als sich an eine englische Firma in Paris zu wenden. Die weltbekannte Londoner Firma »Wm. Dawson L Sons, Ltd.« hat seit einiger Zeit in Paris X, 13 rue ^.Ibouz?, ein Zweig geschäft errichtet. Ich empfehle diese Firma ans das wärmste, da man unbedingt darauf rechnen kann, auf jede Anfrage postwendend eine freundliche Auskunft zu erhalten. Es geniigt ferner, dieser Firma kurz anzugeben, für welche Werke man besonderes Interesse hat, und man erhält in regelmäßigen Zwischenräumen wirklich brauchbare Angebote. Bda. Bücherbettel. Von verschiedenen Seiten des deutschen Verlags wird uns ein ge druckter Brief des L e h r c r v e r e i n s Spenge und Umgegend übersandt, in dem mitgeteilt wird, daß dieser Verein beabsichtigt, sich zu seinem 25jährigen Bestehen im Juli d. I. eine Bücherei zu »über reichen«. Er bittet zu diesem Zweck in dem Schreiben die betreffenden Ver- lagsfirmcu, durch Schenkung eines oder zweier Bücher dazu beizu tragen, und nennt als besondere Fächer, die er bevorzugt, folgende Gebiete: Psychologie, Ethik, Logik, Didaktik, pädagogische Klassiker — Die Arbeitsschule — Pädagogik — Volkswirtschaftslehre. Die Auswahl stellt er freundlicherweise in das Belieben der Verlags firmen und verspricht ein Dankschreiben. Auf diese Weise ist es frei lich leicht, sich zu seinem Jubiläum eine wertvolle Jnbiläumsgabe zu stiften. Der Verlagsbuchhandel wird hoffentlich allen solchen Ansinnen gegenüber stets die richtige Antwort finden. Red. 804 ^' Namm C i i m a „ -amtlich „i LeiMa Adresse der ^ei.NM» ..„d Crpn.Mn. ^nch.s.v4a -6 «L»chl,a,,dlcr>
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