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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 12.11.1873
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1873-11-12
- Erscheinungsdatum
- 12.11.1873
- Sprache
- Deutsch
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- Saxonica
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4182 Nichtamtlicher Theil. 262, 12. November. wo er nicht weiß, was er bekommt, sondern lieber nach der Karte selbst die Wahl trifft, so wird es auch mit der Betheiligung am Vereine gehen. Daß nun gar dieser Verein ein Monopol aus die literarischen Schöpsungen der hervorragendsten Geister Deutschlands erwerbe, ist eine völlig ungcaründetc, Besorgnis. Heixp Sic ganz ruhig, wcrther Herr L,. I'r.; im ersten Jahre und auch wohl noch im zwei ten, da werden die 7 bis 8 Bände sich recht stattlich ausnehmen; allgemach wird es gerade so schwierig fallen, es Allen recht zu machen, wie jede Woche ein Blatt mit guten Witzen zu füllen; ein und das andere Mitglied wird einsehen, daß cs doch besser sei, selbst zu wählen, als sich 8 Bände dccretircn zu lassen, wovon nur drei nach seinem Geschmack sind; mit der Versorgung von Geburts tags- und Weihnachtsgeschenken wird cs auch seine Schwierigkeit haben; am Ende vermögen ja wohl auch andere Verleger die gleichen oder bessere Honorare zu bieten, als der Verein, der nicht bloß von Humanitatsrücksichteu für Autoren und Publicum geleitet werden wird — und alles löst sich in Wohlgefallen auf. Zunächst aber seien Sie versichert, daß Viele durch das Aus hängeschild der ersten Bände angezogen werden; darum geben Sic ja in Ihrem eigenen Interesse den Vorsatz auf, nicht mitspieleu zu wollen, sondern suchen Sie nach Kräften dafür zu werben, sonst thun es Andere Ihnen zuvor. X. U. Zur Verlcgrr-Listen-Frage. III.*) Von Herrn Herm. Weißbach (im Geographischen Institut) in Weimar wurde in diesen Tagen an die Herren Verleger in Deutsch land (mit Ausnahme derjenigen in Berlin und Leipzig), Oesterreich und der Schweiz ein Circular versandt, worin sich derselbe bereit er klärt, die alljährliche Bearbeitung einer „Allgemeinen freien Verleger-Liste, Verzeichniß derjenigen Sortinw^shandlungen, welche mit den Mitgliedern der freien Vereinigung von Verlegern aus Deutschland, Oesterreich und der Schweiz in Verbindung stehen und ihre Verbindlichkeiten ordnungsmäßig erfüllt haben" zu über nehmen, wenn ihm eine genügende Bethciligung von Seiten der Herren Verleger garantirt wird. Die Vereinigung soll eine freie sein, ohne Statuten, also ohne Zwang, so daß es jedem Mitgliede frei steht, sei es aus freundschaftlichen oder anderen Rücksichten, einer Firma — die nicht in die Liste ausgenommen worden ist — Conto zu eröffnen oder offen zu halten. Was verlangt wird, ist nur pünkt liche Rücksendung der jedes Jahr Ende April eingehenden Frage listen, deren gewissenhafte Ausfüllung im Interesse eines jeden Ein zelnen liegen muß. Zur Deckung der entstehenden Kosten würde jedes Mitglied alljährlich einen Beitrag zu zahlen haben, der für das erste Jahr aus 2 Thlr. normirt ist, wogegen für die folgenden Jahre — entsprechende Mehrbetheiligung vorausgesetzt — sich der Beitrag vermindern und 1 Thlr. schwerlich übersteigen soll. — Verleger aus Berlin und Leipzig, die sich an dieser Vereinigung gleichfalls betheiligen wollten, sollen natürlich ebenso willkommene Aufnahme als die von anderwärts finden. Mitzcellen. Der Vorschlag, bei der Umrechnung in Mark die Preise der Bücher so einzurichten, daß in den Nettolinien keine einzelnen oder ungleichen Pfennige, sondern nur Zehner Vorkommen, wäre ganz gut und annehmbar, wenn alle Bücher einen höheren oder niedri geren Ansatz gestatteten. Bei weitem die meisten Schriften haben aber nnr wenige Bogen; Schulbücher verlangen einen möglichst *) II. S. Nr. 256. niedrig gehaltenen Preis, bei anderen Merkchen zwingt dazu die Coucurrenz. Wie soll nun der Verleger bei Ladenpreisen von 2^ Gr., 8 Ar., 12^ Cix,, 17IL Gr., 25 Gr. u. s. w. die Nettopreise stellen? Entweder er würde gezwungen, dem Sortimenter den Rabatt über Gebühr zu verkürzen, oder er müßte einen so hohen Rabatt geben, dgß er selbst nichj dabei bestehen könnte; oder endlich er müßte, was oft kaum möglich ist, den Ladenpreis ändern. Sollen in der Netto linie nur Zehner Vorkommen, so ist dies sehr schwierig; dagegen läßt sich leicht mit Fünfern fertig werden, und ich dächte, da wäre die Sache schon bequem genug. Ich erlaube mir daher den Vorschlag und die Bitte an die Verleger: von dem Tage an, wo sie die Mark-Rechnung cinführen, ihre Nettoansätze so einzu richten, daß nur Zehner oder Fünfer in der zweiten Linie Vorkommen. Wünschenswerth ist es allerdings, daß alle Verleger neue Verlagskataloge drucken und darin die neuen Ansätze aufführcn; da dies aber jedenfalls ein frommer Wunsch bleibt, so möge sich Jeder wenigstens für sich und für den Commissionär eine bestimmte Tabelle aufstellen, damit gleichlautend und in obiger Weise ausgeliefert wird. Das Beste bleibt aber immer ein neuer Verlagskatalog mit Laden- und Nettopreis in Mark und Pfennigen. — r. In der Neumann-Hartmann'schen Verlagsbuchhandlung (E. Schlömp) in Elbing ist soeben ein „Alphabetisches Verzeich nis der Straßen und Plätze Berlins mit Angabe der Post- bczirke nach den Himmels-Richtungen" als Tableau zum Aus hängen (Preis 1 Ngr.) erschienen. Da behufs richtiger Adressirung und beschleunigter Bestellung der nach Berlin gerichteten Briefe die möglichst weite Verbreitung dieses Verzeichnisses im allgemeinen Interesse wünschenswerth erscheint, so wollen wir nicht unterlassen, unsere Leser besonders darauf aufmerksam zu machen. Ai» 14. August d. I. hat sich in Freiburg im Br. unter dem Namen „Defect" ein Buchhandlungs-Gehilfenverein mit dem Zwecke: „Geselligkeit und Verbesserung der Lage des Gehilfen standes durch moralische und gesetzliche Mittel" gebildet. Der Vor stand besteht aus den Herren I. B. Vogel (Herder'sche Verlagsh.), Vorsitzender L>erm. Marx (F. I. Scheuble), Schriftführer; Georg Froehncr (^»WSchmidt), Cassirer; und Th. Fündeling (cbend.), Bibliothekar. Aus dem Reichs-Postwesen. — Nach einer Bescheidung des General-Postamts vom 31. Octobcr sind die von Annoncen - Bureaux abgesandten, mit der Ueberschrift „Bücherbestell zettel" versehenen offenen Karten, mittelst welcher einzelne Exem plare solcher Zeitungsnummern bestellt werden, in denen die von den erwähnten Bureaux zur Jnseriruug aufgegebenen Anzeigen Aufnahme gefunden haben, als „Bücherzettel" zur Beförderung gegen die für Drucksachen festgesetzte ermäßigte Taxe geeignet. werter A.-rLcrAer Mr TtiblroArap/cke «-rck TUbliot/reLmissensa/ra/?. II or- ansKSAsbsn von Dr. 4. LstrRolckt. ckallrA. 1873. Xovsmbsr. Inbalt: 2u Haans Läollsisobsin Lekriktstsllsr-Doxioon. — 2nr personalen LiblioArapIne. (Ver^siellniss äer von li. ^.. v. Neerbeiinl) llsransA6Asbsnsn Lellriktsn.) ^.llAsnisins Ils- rnsrllnnAsn aus cksn Ltacktbibliotllsllen ?.n ^.ItenberZ, lllirgn- stsin nnck I^rausnstsin. — ^.us cksrn Xrsiss ckss Lortiinents- llnobbancksls. (1. 2nr Xuncksn-HabattkraAS; 2. Dis Ditts- rariseben Xeuigleeitsberiobts.) — 2ur llittsratur cksr llöiuAl. XnnstsarninlunAsn in Drescksn. (Lebluss.) — Ditteratnr nnck Nisesllsn. — ^.llAsrnsins lliblioArapbis.
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