X 219, > 9, Leptember 1921, Künftig erscheinende Bücher, «»ri-nbl-„ s, d. Mich», Michha-t«, SLKi O O O G O G O O G G G G G G G G GO- U O G r o t e l ch e Sammlung Soeben erscheint Band 147 Das wilde Jahr Fragmente aus dem Nachlaß von Ludwig Ganghofer Mit einem Vorwort von Ludwig Thoma, 8", XIII und Z84 Seiten, Einbandzeichnung von Fritz prekß. Geheftet 18 Mark, In Halbleinen gebunden 27 Mark, In Halbfranz 60 Mark, Ue Hinterbliebenen Ludwig Ganghosers haben unfern Verlag damit be traut, die in diesem Band vereinigten, im Nachlaß des so plötzlich aus tätigstem Leben und eifrigster Arbeit abberufenen Dichters Vorgefundenen Erzäh lungen und Bruchstücke von Romanen und Erzählungen der Öffentlichkeit zu über geben, Es sind letzte Grüße des Heimgegangenen Dichters an die große Schar seiner Freunde und Verehrer, eingeführt durch ein warmherziges Vorwort seines Freundes Ludwig Thoma, der ihm so schnell jüngst im Tode gefolgt ist, Diese Er zählungen und Fragmente von Erzählungen, Romanen und Lebenserinnerungen, an denen Ganghofer während der Kriegsjahre und der folgenden sorgenschweren Zeit arbeitete, zeigen die unermüdliche, jugcndfrische Schaffenskraft des Dichters, seine unerschöpfliche Phantasie, seinen quellfrischen Humor und seine prachtvolle Männlichkeit, Es finden sich darin aber auch die Spuren des tiefen Schmerzes, den der Dichter über das Schicksal unseres Vaterlandes empfand, und des Ekels über das narrenhausartige Treiben einer Welt, die einst zur Lust ihm gelacht hatte. Am schönsten scheint uns die Erzählung „Das wilde Jahr", in der Ganghofer es unternimmt, zu schildern, wie er, in einen Hirsch verwandelt, ein Jahr durchlebt und ganz als solcher empfindet. Dort offenbart sich am herrlichsten der Jäger Ganghofer mit seiner liebevollen, sicheren Kenntnis von Natur und Wild, Ludwig Thoma meint, daß diese leider unvollendete Erzählung zu den besten gehöre, die Ganghofer geschrieben hat. G. Grote sehe Verlagsbuchhandlung, Ber O O G GO G GO O G G G GG G G G » G Gß