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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 17.10.1883
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1883-10-17
- Erscheinungsdatum
- 17.10.1883
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- LDP: Zeitungen
- Saxonica
- Zeitungen
- Digitalisat
- SLUB Dresden
- PURL
- http://digital.slub-dresden.de/id39946221X-18831017
- URN
- urn:nbn:de:bsz:14-db-id39946221X-188310178
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- oai:de:slub-dresden:db:id-39946221X-18831017
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- Public Domain Mark 1.0
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- ZeitungBörsenblatt für den deutschen Buchhandel
- Jahr1883
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Erscheint außer Konntag« »glich. — Bi« früh 9 Uhr ein gehende Anzeigen kommen in der Regeln, wenn irgend möglich in der nächsten Nr. zur Aufnahme. Börsenblatt für den Beitrage für dar Börsenblatt sind an die Redaction — Anzeigen aber an die Expedition derselben zu senden Deutschen Buchhandel und die mit ihm verwandten Geschäftszweige. Eigenthum des Börseabereins der Deutschen Buchhändler. 242. Leipzig, Mittwoch den 17. October. — 1883. Amtlicher Theil. Erschienene Neuigkeiten des deutschen Buchhandels. (Mitgelheilt von der I E. HinrichS'scheu Buchhandlung.) (' vor dem Titel — Titelauflage, f ---- wird nur baar gegeben.) Eotta'sche Buchh. in Stuttgart. s Bibliothek, Eotta'sche, der Weltlitteratur. 57. Bd. 8. Geb. * 1. — Inhalt: Schillers sämtliche Werle in 1!> Bdn. Mit Einleitgn. v K. Goedeke. 7. Bd. Expedition v. Henbschel's Telegraph in Frankfurt a. M. llviutüollvl's Dsins XuSA. .luiirg. 1883. Oetdr. 12. * 1. — Grosser in Berlin. Loäirillal-^eilliug, äsutseüs. llrsx. V. ü. Orosssr. 4. llalir^. 1883. Ur. 40. 4. VisrtsIMürlidi * 3. — Hartlebcn's Beklag in Wien. Balbi'S, A., allgemeine Erdbeschreibung. Ein Hausbuch d. geograph. Wissens. 7. Ausl., neu bearv. v. I. Chavanne. 4S. Lsg. 8. —.75 Schweiger-Lerchenseld, A. v., das eiserne Jahrhundert. 16. Lfg. 8. Herber sche Derlagsh. in Kreiburg i/B. Orden, der dritte, vom heiligen Franziskus, seine Regeln u. Uebungen, nach der Reform Leo's XIII. 16. —. 30; geb. * —. 50; m. dem Ot'üeiuM ö. N. V. —. 50; geb. * —.75; OkLoiuru ö N. V. apart * —. 20 Neubert'sche Duchh. in LudwiaSburg. Bofsert, G-, Luther u. Württemberg. Ein Beitrag zum Luther-Jubi läum 1883. 8. * —. 80 Zahn, A., Calvin's Urtheile üb. Luther. Ein Beitrag zur Lutherfeier aus der reformirten Kirche Deutschlands. 8. * —. 40 Neißner in Leipzig. 1 Eckstein, E., Prusias. Roman aus dem letzten Jahrhundert der römi schen Republik. 3 Bde. 8. * 12. —; geb. * 16. — Roßb-rg'sche Buchh. in Leipzig. Wie studirt man Jurisprudenz? Von e. prakt. Juristen. 8. * —. 60 F. Schulze'« Verlag in Berlin. 's Fries, N„ Martin Luther, der Mann v. Gott gesandt. Ein Festgruß. 7. Aust. 12. ** —. 15 —. 60 Nichtamtlicher Theil. Leipzig oder Rrichspost? Unterdem Titel: „Die Ablösung Leipzigs durch die Po st" ist in Nr. 218 des Börsenblattes für den Deutschen Buchhandel die schon viel besprochene Frage erneut angeregt: zwischen den Ver legern und den größeren Sortimentern in weiterem Umsange einen unmittelbaren Verkehr durch die Post, ohne Mitwirkung der Leipziger Commissionäre, einzusühren. Der Herr Einsender knüpft hieran, unter Hinweisung auf die bezüglichen Einrichtungen bei ausländischen Postverwaltungen, einigeVorschläge in Betreff unseres Posttarifs für Büchersendungen. Gegen die Richtigkeit des leitenden Gedankens in den Erör terungen läßt sich kaum etwas Durchschlagendes anführen. Auch erachten wir eine Discussion darüber für überflüssig; er wird seinen Weg machen und seine Gestalt annehmen trotz alles Redens und Schreibens. Die zur Verwirklichung der Idee vorgeschlagenen Mittel dagegen geben uns zu einigen Bemerkungen Anlaß. Der Herr Verfasser will für einzelne Journalnummern, Cir culare, Prospecte rc. einen Einheitstarif ohne Rücksicht auf das Ge wicht, eine Einrichtung, welche sich in anderen Ländern, z. B. Belgien, trefflich bewährt haben solle. Ein derartiger Tarif besteht jedoch in Belgien nicht; die Taxe für Zeitungen beträgt dort vielmehr 1 Centime für je 75 Gr., für alle sonstigen Drucksachen 2 Centimes für je 50 Gr., so daß eine Büchersendung von 500 Gr. Gewicht 20, eine solche von 1000 Gr. 40 Centimes kostet. Ferner soll die Reichs-Postverwaltung „dem Bedürfnisse des Buchhandels entgegenkommen und ihm nach Art der englischen Fünfzigster Jahrgang. dook-poet einen billigen einheitlichen Bücherposttarif gewähren". Eine „Bücherpost" besteht nun in Deutschland thatsächlich schon längst, insofern als Bücher bis zum Gewicht von 1 Kilogr. untet Kreuzband gegen die mäßige Drucksachentaxe (30 Pf. in maximo) und schwerere Sendungen, bis zu 5 Kilogr., für 50 Pf. (bez. 25 Pf. auf Entfernungen bis 10 Meilen), in Packetform zur Beförderung gelangen können. In England beträgt die Taxe für Bücherpackete '/z Penny für 2 Unzen, d. h. etwa 4 Pf. für jede 56 Gr. Eine Büchersendung im Gewichte bis 50 Gr. von 50— 250 - - 250— 500 - - 500—1000 - kostet mithin in England in Deutschland. 4 Pf- 3 Pf. 4—20 - 10 - 20—36 - 20 - 36—72 - 30 - u. s. W. Das Porto für Bücher ist in England also nur für Sendungen im Gewichte von etwa 50—100 Gr. um ein Ge ringes billiger, im Uebrigen aber erheblich theuerer als in Deutschland. Man sieht, daß der geehrte Einsender, der Sache nicht auf den Grund gehend, seine Wünsche auf irrthümliche Vor aussetzungen gründet. Daß in England Bücherpackete unter Kreuzband bis zum Gewichte von 5 Pfund englisch (ungefähr 2^ Kilogr.) zugelassen werden, ist erklärlich, da dort bis vor kurzem eine Staats-Packet- post überhaupt nicht bestanden hat und die dooü-xost für diesen 651
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