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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 14.11.1864
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1864-11-14
- Erscheinungsdatum
- 14.11.1864
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- Zeitungen
- Saxonica
- LDP: Zeitungen
- Digitalisat
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Erscheint jeden Montag, Mittwoch und Freitag; während der Buchhändler-Messe zu Ostern. täglich. Börsenblatt für den Beiträge für das Börsenblatt sind ap die Redaction, — Inse rate an die Expedition desselben zu «ender; Deutschen Buchhandel und die mit ihm verwandten Geschäftszweige. Eigenthum des Börsenvereins der Deutschen Buchhändler. ^141« —»» Leipzig, Montag den 14-November. — 1864. A m t l i ch e r T h e i l. Bericht über die 22. Generalversammlung des Kreisvereins der rhei- nisch-westphälischen Buchhandlungen, gehalten am 4. September 1864 zu Cöln. Vertreten waren folgende Städte: Bonn, Coblenz, Cöln, Ccefeld, Düren, Düffeldorf, Elberfeld, Hagen, Hamm, Kreuz nach, Mülheim a. d. Ruhr, Münster, Siegen und Wesel. Nachdem der Vorsitzende, Herr E. Theissing, im Namen des Vorstandes die Anwesenden willkommen geheißen, erklärte derselbe die Generalversammlung für eröffnet, ersuchte Herrn Fridcrichs um Führung des Protokolls und trug arl 1) der Ta- gesordnungden Bericht über die Wirksamkeit des Vereins . vom September 1863 bis September 1864 vor. Von der vorig- ^ jährigen Generalversammlung war der Vorstand beauftragt wor den, eine Firma des Vereins, welche angeklagt war, neue Bücher (Classtker, Lexika !c.) in der Zeitung des Orks zu niedrigen Prei sen seilgeboten und verkauft zu haben, zur Verantwortung zu ziehen und ^zu der Erklärung aufzufordern, daß ähnliche Ver gehen gegen die Statuten nicht wieder Vorkommen sollen. Der Vorstand hat demnach ein im vorstehenden Sinne abgefaßtes Schreiben an die verklagte Firma unterm 16. September v. I. abgesandt und aufdie unterm2. Augustd. I. erfolgte ausweichend und nicht genügend befundene Antwort unterm 20. August ein zweites Schreiben folgen lasten, welches unterm 21. August beantwortet wurde. Nachdem die betreffenden Schreiben des Vorstandes nebst den darauf eingcgangcnen Antworten in der Generalversammlung verlesen waren, sprach sich der Bericht dahin aus: obgleich der Verklagte in seinem Schreiben ver sichere, daß jene in der Zeitung angezeigtcn Bücher zum größten Theile wirklich antiquarische waren, und nur wenige aus großen Partiebezügen gewesen, so gehe doch daraus hervor: 1) daß Verklagter als richtig anerkenne, daß ein Theil der zu antiquarischen Preisen öffentlich angezeigten Bücher wirk lich neue Bücher waren, in der Hauptsache also die Klage auf wahren Thatsachen beruhe; und 2) daß der Versicherung des Verklagten zufolge in seinem Geschäfte künftig nichts geschehen solle, was gegen die an gezogenen tztz. (49. 50.) unserer Statuten verstoße. Da übrigens das gerügte Inserat dem Vorstande nur zur Kennt- nißnahmc und Benutzung nach seinem Ermessen mitgetheilt wor den ist, ohne daß ein bestimmter, selbständiger Antrag seitens des Einsenders gestellt worden, so hak der Vorstand geglaubt, diese Angelegenheit als erledigt ansehen zu müssen, resp. den Interes senten es überlasten zu dürfen, neue mokivirte Anträge zu stellen. Was im allgemeinen die von dem Verklagten in seinem Schreiben Einunddreißigster Jahrgang. berührten Verhältnisse und Befugnisse des Antiquariats be trifft, so sieht sich der Vorstand veranlaßt, allen Mitgliedern des Kreisvereins wiederholt die Aufrechthaltung der Statut-Bestim mungen tz. 48—50. auzuempfehlen. rvä 2) Rechnungslegung der Vereinscasse. Zu folge derselben verblieb am 4. September d. I. ein Bestand von 476 Thlr. 21 Sgr. 11 Pf., wovon 400 Thlr. in Werthpapieren. 3) wurde die beantragte Sistirung des üblichen Jahres beitrags für das Vereinsjahr vom September 1864 bis Septem ber 1865 beschlossen. 4) bei Besprechung der Frage, welchen Schutz der Kreis verein gegen die von außen hereindringende Schleudere! seinen Mitgliedern gewähren könne, glaubte man sich darauf beschrän ken zu müssen, nach vorgängiger Constatirung der Thatsachen die betreffenden schleudernden Collegen außerhalb unsers Vereins zu nächst durch den Vorstand zu warnen, event. aber sie auch öffent lich im Börsenblatt zu nennen. Im übrigen müsse man in jedem einzelnen Falle weiter darüber berathen und beschließen. ä.cl 5) kam eine statutwidrige Rabatt-Offerte einer Sorli- mentshandlung zur Sprache, in Folge welcher die Generalver sammlung beschloß, daß die betreffende Handlung von dem Vor stände aufgefordert werden solle, die bereits erlassene Offerte ohne Verzug zurückzunehmen, widrigenfalls die §. 24- u.39. gegen die-' selbe Anwendung finden müßten, und für diesen Fall der Antrag auf Ausschließung aus dem Kreisverein schon hiermit gestellt werde. 6) betreffend den Antrag, gegen das in einem Regierungs bezirk Westphalens jetzt öfter vorkommende Ertheilen von Con- cessionen zum Antiquarhandel an Buchbinder, Victualienhänd- lec w. etwas vorzunehmen, ging die Versammlung zur Tagesord nung über, da der Antragsteller persönlich nicht anwesend war und zum andern die vorgebrachten Klagen nicht genügend moti- virt erschienen. Schließlich wurde zur Vocstandswahl geschritten. Statuten gemäß schieden aus als Vorstandsmitglieder: die Herren C. Theissing und Aug. Bagel; als Stellvertreter: die Herren C. Müller und R. L. Friderichs. Alle Genannten wurden wiedergewählt. Die Mitglieder des Vorstandes ernannten später unter sich Herrn C. Theissing zum Vorsitzenden und Herrn Adolph B ädeker zum Stellvertreter desselben. Als Versammlungsort für die nächste Generalversammlung wurde Elberfeld bestimmt, und zu Festordnern wurden die Herren A. Martini und R. L. Friderichs gewählt. Auch wurde noch die vorjährige Liste der Vercinsmitglieder einer Prüfung unterworfen, in Folge deren vier Firmen (C. M. 352
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