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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 01.06.1893
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1893-06-01
- Erscheinungsdatum
- 01.06.1893
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32Z6 Geschäftliche Einrichtungen und Veränderungen. 124. 1. Juni 1893. Gestorben: am 29. Mai nach längerem Leiden in seinem sechsundsechzigsten Lebensjahre Herr Carl August Schulze, Inhaber der ange sehenen Firma L. A. Killler in Leipzig. Sanft und ruhig, wie er gelebt, hat den teuren und tiesbetrauerten Beruss- genossen der Todesengel berührt und von seiner rastlosen j Arbeit abgerufen. Nach einer reichgesegneten Berussthciligkeit hatte der Verstorbene im vorigen Jahre die Freude, auf glücklich! vollendete fünfzig Jahre seines beruflichen Wirkens niit tiefer ^ innerer Befriedigung zurückblicken zu dürfen. Im Jahre 1842 ! bei E. F. Sleinacker in Leipzig eingetreten und, nach einer kurzen ^ Unterbrechung durch eine Stellung in Wien, von 1857 bis 1870 als Prokurist in diesem angesehenen Hause thätig, begründete er i 1870 durch Uebernahme des Ernst Fleischer'schen Verlages seine Selbständigkeit, die er 1875 durch Teilhaberschaft an dem Ge schäfte seines Freundes Ludwig Adolf Killler erweiterte, bis er nach des letzteren Tode (1889) dieses als alleiniger Inhaber über nahm. Am 1. Januar 1893 nahm er seinen Neffen Ernst Stahl als Teilhaber auf. In Carl August Schulze ist ein hochgeachteter und allgemein aufrichtig geliebter Berussgenosse dahingeschieden. Seine ernste Berufsarbeit, die allzeit opferfreudige Hingabe seiner Persönlichkeit für die gemeinsamen Interessen, sein bescheidenes, liebenswürdiges Wesen sichern ihm in weiten Kreisen des deutschen Buchhandels, vor allem aber bei seinen Leipziger Berufsgenossen, deren Vereinsvorstande er seit langen Jahren angehörte, ein treues, ehrenvolles Andenken. » Sprechsaal. Schulbücher. In dem Erlaß des preußischen Kultusministers Bosse vom 19. März 1893 an sämtliche kgl. Provinzial-Schulkollegien wird in Bezug auf die Einsührung neuer Lehr-, Lese- und Uebungsbücher für höhere Sckmlen, welche einer behördlichen Genehmigung unterliegen, verfügt, daß bis 1. November d. I. dem Minister die zur Einführung vorgeschlagenen Lehrmittel nebst Gutachten vorzulegen sind. -Die in den Schulbüchern befolgte deutsche Rechtschreibung hat sich an das vorgeschriebenc Buch »Regel» und Wörterverzeichnis für die deutsche Rechtschreibung» anzuschließen. - Da nun aber die von anderen deutschen Regierungen ausgegebenen Orthographiebücher mehrfach mit dem preußischen nicht übereinstimmen, l so ergiebt sich eine fortgesetzte Trennung der in Preußen zu gebrauchenden Bücher z. B. von den württembergischen und bayerischen. Der Erlaß fordert aber weiter die Uebereinstimmung der in Preußen einzuführenden Lehrbücher mit den dortigen Lehrplänen, was die Trennung noch vermehrt und, zusammengehalten mit der weiteren Vor schrift, daß neue Auslagen nach Form und Inhalt in äußerlich erkenn barer Weise so zu gestalten sind, daß die neue Auflage neben der alten gebraucht werden kann, eineAbsonderung der preußischen höheren Schullitteratur zur Folge haben wird — eine eigene, nur für Preußen geeignete Schullitteratur. Da aber ferner die Zahl der vorzuschlagenden Schulbücher erheblich gegen den bisherigen Stand eingeschränkt werden soll, so steuern wir der Monopolisierung zu! Anzeigedlatt. Geschäftliche Einrichtungen und Veränderungen. s22653j Viersen, im Nai 1893. k. ?. dieräureb beekrs ieb mieb ldnso äis er gebene Nittoilvvg ru maeuen, dass ieb bisr- seldst am 7. ck. V. unter äsr Lirma 6lU8tnv lloslvr eins Lucft-, Limllt-, NusikLlieii- imä SclireibvLreii-NLiMiiiix eröllnen werde, äio ieb mit ckem Lesamt- Lucääancket vnä uerwanckten 6esc/tä/7->rwerAen in ckire/cten Verle/ir ru setren wünscbs. Oase wbklieb ein Leäurknis vorbauäeo ist, io Viersen, einer lebbalieu Industriestadt vou avnäbsrnä 25000 Linwobnern, mit roicb be völkerter Umgebung, eins kucbbanäluog ru gründen, rumal bierselbst kein gelernter kuek- däoätvr existiert, gebt uns äen Ksstellungen liorvor, welcbe lortwäbrsnä von kisr bei äem väterlioben desedütte — Lob. Laster io KLackbacb — «miauten. VVällrenä meiner aebtsäbrigen Dbätigkeit in äem descbätto meines Vaters, sowie ausser- äem in äen gesodtsteu Häusern Ulbert /acobi tü 6o. in Nae/ien uuä Lä. Luinmer in LeiziriA glaube leb wir geuügeuäe Lsuntnisso null L>- labruogen erworben xa baden, uw, vertraut mit äen diesigen Vlatrverbältnisseo, mein neues desebült in geäeiblieber Weise tübren xu können, unä belle, äassolbe balä owpoiblübeo uoä äen Herren Verlegern äaraus eine avgs- oebwe Verbioäuog erwaebseu ru sebsn. destütrt aut äas meinem Vater seit mebr als 28 äabren erwiesene Vertrauen bitte ieb 8ie, äasselbe aueb meiner Lirma ru teil wer- äon na lassen unä mir gütigst dooto eröllnen ru wollen; meinen Verptliebtuogen werde ieb stet» püuktlieb naebrukommen demükt sein. Herr Lck. Lummer io LeixriA bat meine Vertretung überuommen uuä wird stets mit ^ bim eiedenäsr Lasse vcrsoben sein, um Lestvsr- Isvgtes bei etwaiger Lreäitverwsigsruug bar oinxulösen. Nsinvn ksäark werde ieb in äer daupt- saebe selbst «-üblen, äagegen bitte ieb 8is, mir Ibrs Latalogo, krospekto unä Wablrsttel gef. baläigst rugsbeo ru lassen. luäem ieb rum 8oblll8ss noeb um gek. ksaebtung äsr naebstsbenäen Lmpkskluogeu bitte, roieiius doekaedtungsvoll unä ergebenst dustav llostsr. Lmpksblungen. Zacken, äen 31. August 1888. derr dustav llostor aus N.-dlaäbaeb war vom 15. Lugust 1887 bis beute in unserem descdatts als kuebbänäler-dsbilks tbätig. VVübronä äieser 2eit war er pünktlieb im de- sebäkts unä bat mit Imst unä Liebs äis ibm übertragenen Arbeiten ru unserer vollen Lu- trieäsobsit srleäigt. Om seiner Nilitärpüiebt ru genügen, verlässt er unser desebätt unä tolgsn ibm unsere besten Wüusebe tör äie 2ukuokt. Ulbert ^aeobi 6o. Loiprig, äen 1. Oktober 1890. Herr dustav doster aus N.-dlaäbaeb bst vom 1. Oktober 1889 bis äabia 1890 als debilts bei mir gearbeitet, uuä bezeuge ieb ibm mit Vergnügen, äass er wabrsnä äieser 2eit sieb stets äureb Lreus, dewisssukattigksit unä Lleiss ausgereiebnot Kat. Lr erledigte alle ibm übertragenen Arbeiten mit Lust unä Liebe, unä kann ieb niobt umkio, bei äieser delegenbeit sein reges Interesse lür äas de sebütt bssonäsrs bervorrubeben. Lr verlässt wieb, naebäem er in anderen dosedattsn uoä äem meioigsn sieb äis nötigen Lenntnisss erworben bat, nur aus äem druncb, uw iu äas väterliebo siurutrotsn. leb werde au seinem korooron Lrgsbon stets aukriebtigsn Anteil nodmsn unä wüusebe ibm lür seine Lukuutt dlüek unä 8sgeo. Lern/rarck Julius Lrasse in La. Lä. Lummer. N.-dlaäbaeb, im Nai 1893. Wenn ieb mir erlaube, äem kunäsedreiben meines 8abvos, womit er sieb in äen Lrsis äsr Herren Lollegeo eiulübrt, einige empleblsnäs Worte beirutögsn, so gosebisbt es in äsr testen dobsrreuguog, äass er stets ein wvräigss Nit- glisä unseres 8taoäes sein wirä. Lr bat sieb äureb Ljeiss unä ernstes 8trsbeo ru selbstäväiger Dkätigkeit in seinem kernte berangebiläet unä äark unter äen ge gebenen günstigen Verbältnissso auk guten Lr- tolg lür sein Lntsrnobmen wobl mit 8iebordsit reebnsn. luäem ieb ibm äis Nittel an äio klanä gebe, einen eigenen llerä au bsgrünäen, bin ieb gewiss, äass er äas Vertrauen, wsledes ibm ru erweisen 8io äio dato baden werden, jederzeit äureb pünktliebe Lrköllung seiner Vsipüioktuvgoo ebrsn wird. lloekaebtullgsvoll Lob. Loster. LsixÄg, im Nai 1893. klorr dustav Ilostsr, 8okn meines alten Lrsuuäes Rob. Iloster in N.-dlaäbaeb, mir persöolieb bekannt, ist ein äusserst dskäbigter uuä tvebtigsr desebäktsmann. Lr ist im Le- sitr mebr als binreiobenäsr dslämittsl und äsr nötigen gesebäktlieben Lrkabruog. Lr wird jsäerrsit das in ibn gssetrte Vertrauen äureb prompte Lrküllung seiner Vsrbioäliebkeitsn reebtisrtigeo, wssbalb ieb gerne Veranlassung nsdwe, meine Herren Lollegeo ru bitten, ibm Oooto ru eröllnen. Lck. Lummer. Kmil Strauß Hroßantiquariat lluslieseruug nur noch in Leipzig! sl 2093s Ich habe die gesamte Lagerung und Aus lieferung meinesGroßantiquariates nach Leipzig
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