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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 13.09.1894
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1894-09-13
- Erscheinungsdatum
- 13.09.1894
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- Deutsch
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213, 13. September 1894. Nichtamtlicher Teil. 5513 kosten von 1 -Z für den Briefumschlag und ^ <Z für das Streifband umzutauschcn. Ist nur ein einzelnes Streifband umzutauschcn, so muß die Vergütung von Herstellungskosten unterbleiben. Ebenso kommen bei dem Umtausch einer größeren, nicht durch 2 teilbaren Zahl von Streifbändern für das überschießende Exemplar Her stellungskosten nicht zur Erstattung. Die Posthilfstellen und die amtlichen Verkaufsstellen für Post wertzeichen haben mit dem Umtausch keine Befassung. Postsendungen, welche etwa jetzt noch in Briefumschlägen oder Streifbändern der gedachten Art ohne anderweitige Frankierung zur Auflieferung gelangen, werden den Absendern unter Hinweis auf die Ungiltigkeit der verwendeten Wertzeichen zurückgegeben oder, wenn dies nicht ohne weiteres thunlich ist, als unfrankiert behandelt. Auf gestempelte Briefumschläge und Streifbänder der älteren Ausgabe, welche ihre Giltigkeit bereits am 1. Februar 1891 ver loren haben, und welche seit dem 1. Juli 1891 nicht mehr umge- tnuscht werden, sowie auf Rohrpost-Briefumschläge erstreckt sich diese Bekanntmachung nicht. Vom 1. Januar 1895 ab sind die Verkehrsanstalten auch zum Umtausch der neueren Briefumschläge und Streifbänder nicht mehr befugt. Berlin IV., den 5. September 1894. Der Staatssekretär des Reichs-Postamts. Im Aufträge: Wittko. Neue Bücher, Zeitschriften, Gelegenheitsschriften, Kata loge rc. für die Hand- und Hausbibliothek des Buchhändlers. OsAsrlcstslox von Rnä. OisZlsr's OolportsZs - Orosso- öulllibancklnnA in OsipLiA, 8tsxlisnstr. 12. (Osgrünclst 1857.) Oeclruolct als lVIsuuslrript tür Lnsülrsncllsr. M. VIII, 150, 57 8. Osb. OuLSL L Oo.'s (Oonclon) orisutsl list. Vol. V. Ho. 8. 9. 8sxt. 1894. 8». 8. 149-172. OuLso Oo.'s (Oonclou) rouAÜ list, Ho. 9 .(8sptbr. 1894) ol soms ssooncl-bancl boolrs on tbs lanAunKSs sncl litsraturss ol ^.sia ancl rIL-ioa. 8°. 8. 67-78. No. 926-1088. OrgünLUNAsliskt LU Otlimsr's Vacismseum clss 8ortimsntsrs. Vsr- Lsiobnis allsr in ksolams Ilnivsrsalbibliotlrslr, LIsz-srs Vollcs- bneüorn uncl Ilsucksls Uibliotbslr clor llosamtlittsratur srsobis- nsnon Uünclelisn, naolr 8tiobrvortsn clor Nitsl Aoorcknot. 2u- samwonASstollt von Usopolcl Ost. 8". 45 8. Hannover u. UoipLiA 1894, Osopolä Ost. LvanAsl. Olrsologis. ^.ntig.-XatalvA No. 23 von ?anl 8tollsn- Iraggns Vntignariat in Norssbur^. 8". 16 8. 492 Nrn. Volksbibliotheken in Berlin. — In den städtischen Volks bibliotheken Berlins waren am 1. April 189l: 94 998 Bände vor handen. Aus diesen Bibliotheken wurden während der Rechnungs jahre 1893/94: 375 887 Bände (gegen 13 000 Bände mehr als im Vorjahre) verliehen. Von den entliehenen Büchern entfallen auf deutsche Litteratur: 205 064 Bände, Jugcndschriften 54 545, Zeit schriften 36 202, ausländische Litteratur 29 937, Geschichte 14 299, Geographie, Reisen 11 945, Naturwissenschaften 9140, Technologie 4864, alte Klassiker 2304, Kunstgeschichte 2122. Technische Fakultät in Leipzig. Richtigstellung. — Vor kurzem ging eine Mitteilung durch die Tagespreise, daß an der Leipziger Universität eine fünfte Fakultät für die tech nischen Wissenschaften errichtet werden sollte. Diese Mitteilung darf als unrichtig bezeichnet werden. Richtig ist nur, daß die Angelegenheit in früheren Jahren aus Anregung des verstorbenen Geheimen tzofrats Professor Ur. Zarncke vorübergehend erörtert worden ist. Vom italienischen Buchhandel. — Der Kongreß der italienischen Buchhändler und Buchdrucker ist am 3. September in Mailand zusammengetreten und hat bis zum 7. September getagt. Der Verhandlungsbericht steht zur Zeit noch aus. Auf der Tages ordnung standen u. a. folgende Verhandlungsgegenständc: Entwurf einer Vcrkchrsordnung unter den Mitglieder der ^.ssooiaLiono und mit den dieser nicht ungehörigen Buchhändlern; — die direkten Lieferungen von Schulbüchern rc. durch die Verleger an Schulen, Stadtbehörden, Institute rc. und der von den Verlegern an diese gewährte Rabatt; — Aendcrungcn zum italienischen Gesetz vom 19. Sep tember 1882 über das litterarische Eigentum; — Erneuerung der Berner Litterarkonvention; — der Verlagsvertrag; — die gesetzliche Verantwortlichkeit des Druckers; — die Pflichtexemplare. In Rußland verboten. — Die Broschüre »Was ist die Bibel?» von Or. Otto Wcddigen (Verlag von Paul List in Leipzig) ist in Rußland verboten worden. Eine Biographie Garibaldis. — In der Beilage zur Allgemeinen Zeitung wird mitgeteilt, daß die Tochter Garibaldis, Signora Teresa Canzio, gegenwärtig ein Buch über das intime Leben ihres Vaters schreibt. Es wird den Titel führen »Os, vits intims cli Osridslcli» und voraussichtlich zu Weihnachten erscheinen. Post. — Im Jahre 1892 blieben bei der deutschen Reichspost- vcrwaltung rund 416 000 Postsendungen cndgiltig unbestellbar. An die bei den verschiedenen Oberpostdirektioncn befindlichen Aus schüsse zur Eröffnung unbestellbarer Postsendungen gelangten über 1 Million Stück. Es gelang, rund 700 000 an die Absender zurück zugeben. Diese 416 000 Sendungen sind, mit Ausnahme der we nigen zum Besten der Postunterstützungskasse veräußerten, verbrannt worden. Findigkeit der Post. — Bei Herren Gebrüder Pactel in Berlin, den Verlegern der »Deutschen Rundschau», lief in diesen Tagen eine für diese Firma bestimmte Postkarte aus Cairo mit der folgenden umständlichen Adresse ein: lllr. l'smxloz-s cls posts prisrs cls rsrasttrs xrsssnt s 1s clirsetion cl'un journsl (bsdclomsclsirs) politigus st littsrsirs illustrs (ou svso sugplswsnt illustrs) oomms sst s ?sris lss Vimslss xwlltiguss st littsrsirss, — gui xsrsit s Lsrliu (^IlsmSANg). Die Kosten des Prozesses Ahlwardt in Sachen -Juden flinten». — Der Ahlwardt'sche Prozeß wegen seiner Broschüre »Judenflinten» soll nach einer Briefkasten-Notiz der »Antisem. Corresp.» nahe an 14 000 Gerichtskosten verursacht haben. Auszeichnung. — Dem Kunstverlegcr Herrn Martin Ger- lach in Firma Gerlach L Schenk in Wien wurde von dem in Frankfurt a/Main im August d. I. abgehaltenen Kongresse der Photographen die goldene Medaille unter folgender Motivierung zuerkannt: -Für die besten Leistungen auf dem Gebiete der Photo graphie und im Neproduktionsfache, angesichts des von ihm zu sammengestellten und hcrausgegebenen Werkes »»Feftons und deco- rative Gruppen aus Pflanzen und Thiercn»» nach selbstkomponirten natürlichen Vorbildern. Ausgezeichnete künstlerische Leistung durch aus eigentümlichen Charakters in staunenswert vollendeterTechnik.» Es ist dies die höchste Auszeichnung, welche aus diesem Anlasse verliehen wurde, und hat für den Empfänger einen um so größeren Wert, als weder von ihm, noch von der Firma das betreffende Werk ausgestellt wurde, es sich also lediglich um einen freiwilligen Entschluß des Kongresses handelte. Die hervorragenden Leistungen der Firma Gerlach L Schenk haben auch auf der Chicagoer Welt ausstellung, wo so vieles Vortreffliche vereinigt war, durch die Zu erkennung der goldenen Medaille ihre verdiente Würdigung gefunden. Papierprüfung in Frankreich. — Seit dem 25. Juni werden, wie die Papierzeitung meldet, in einer besonder:: Abteilung der Seidcntrocknungs-Anstnlt der Handelskammer in Paris (lmrssu cls oonclitiormsmsut clss soiss st lsinss) auch Papicrprüfungen unter nommen. Es werden bestimmt: Reißlänge, Widerstand gegen Zer knittern, Dicke, Gewicht des Quadratmeters, Aschengehalt, Zu sammensetzung des Papiers, Gehalt an freier Säure und Chlor, Leimung, Saugfähigkeit u. s. w. Neue Geschäftsräume. — In Rigaer Blättern lesen wir eine Schilderung der in diesen Tagen neu bezogenen Verkaufsräume des Herrn P. Ncldncr in Riga. Daraus sei folgendes auch hier wiedergegeben: »Das Musikalien- und Pianofortemagazin des Herrn P. Neldncr hat in diesen Tagen seinen Umzug vollendet und seine beliebten Schaufenster in Nr. 2 des Theaterboulevards dem Publikum er öffnet. Der Hauptraum des eleganten Magazins ist dem Raten verkauf gewidmet und gleichzeitig der Mittelpunkt des Billctverkaufs fast aller Konzertunternehmungen. Die Nebenräume sind von einer großen Fülle von Flügeln, Pianos, Pianinos und Harmoniums ein genommen, die den renommiertesten Fabriken des In- und Auslandes entstammen. Durch Ausbau des Hauses und Hinzunahme oberhalb be- legener Räume sind zwei große Säle und sechs kleinere Zimmer ge schaffen. Schon das Acußere des Magazins präsentiert sich durch seine vier großen Schaufenster und die eleganten Firmenschilder auf das vorteilhafteste. Der hohe Vorderraum ist durch eine Galerie ausge- uutzt, die durch ihre in Hellen: Ton gehaltenen Farben dem Ganzen ein freundliches, elegantes Aussehen verleiht. Die Verbindung zwischen Galerie und Parterre wird außer durch eine Treppe durch einen Auszug hergestellt. In dem anschließenden Saal sind zur Zeit außer kleinen Instrumenten elf große Flügel aufgestellt, die sämtlich von 747*
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