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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 31.08.1898
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1898-08-31
- Erscheinungsdatum
- 31.08.1898
- Sprache
- Deutsch
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- Saxonica
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I. «uttentag in Berlin. 632b Fidler, Leitfaden zur Einführung in das Bürgerliche Gesetzbuch. lO geb. 11 ^ bO V. Plon, R»urrit L «ir. in Pari». 6329 catiioligus ü In Lu üu XIX. eiöds. 1. 14^. 1 tr. 20o. äo 6aurtil», öguitntioa. 2 tr. bO o. I. D Sauerländer's Verlag in Frankfurt a M. Morell, der Handlungsreisende. 80 8edwiübsrgsr, liis Lnuäslesekuls tür 5Üläedgo. bO 8323 Schweitzer L Mohr (HanS Hildebrandt) in Berlin. Jlgenstein, der Märchensucher. — Liebe. 1 bO H. 6326 Union Deutsche BerlagSgesellschaft in Stuttgart. 6326 Allers u. Kraemer, unser Bismarck. Gedächtnis-AuSgabe. 2. Lsg. bO Freier Verlag G. m. b. H. in Berlin. Lsrlivsr l-sdsn. Ilstt 7. bO 6325 Nichtamtlicher Teil. lieber den Lllit6i'N8.l.iolig.1 OatLloAus ok Leisuklüe I^ikorLkuro« (ssr Lo^3,1 Loeiot^ ok I^onäon.*) Von I. Victor Ccirus, Professor der Zoologie an der Universität Leipzig. Die lio^al 8ooist/f ok b,on6on hat ihr großes Interesse an Bibliographie und Litteratur schon durch die Herausgabe des Oatslogus ok 8eisntiLe kspors bewiesen. Sie setzt ihre Bemühungen fort. Den Hauptmangel jenes ersten Werkes, das Fehlen eines Realrcgisters. will sie bei dem von ihr ge planten »International Oatalogns ok 8oisntiüo Interatnrs« ver meiden. Bekanntlich hatte sie eine internationale Konferenz einberufen, die vom 14. bis 17. Juli 1896 in London getagt hat Diese beschloß, die Ro^al 8ooiet^ zu ersuchen, ein Komitee zu bilden mit dem Aufträge, alle von der Konferenz ihr vor zulegenden oder noch nicht festgelegten Fragen auszuarbeiten. Der Bericht des Komittes ist, von dessen Vorsitzendem, Professor H. E. Armstrong, unterzeichnet, Ende März 1898 erschienen. Verglichen mit dem vatalogrw ok 8oisvtiüo kapsre wird das neue Werk 1) vollständiger sein, indem es die ganze einschlägige Litteratur umfassen soll, nicht bloß die »in gewissen periodischen Schriften enthaltene« und die »Bücher von bestimmten Kategorien«: 2) soll cs die Arbeiten in doppelter Anordnung bringen, einmal nach dem Namen des Verfassers, zweitens nach dem Inhalt des verzeichnten Auf satzes oder Buches, und in doppelter Form, als Karten oder Zettel und in Buchform. Es wird aber 3) ebenso beschränkt sein wie sein Vorgänger, der Oatalogus ok 8oieotiüo Lspsrs, da es nur die Naturwissenschaften mit Mathematik und Astronomie und außerdem noch Psychologie und Anthropo logie berücksichtigt. Es wird endlich 4) ganz bedeutend um fangreicher werden, da es Wiederholungen der Titel auf Ver weisungszetteln unter Stichworten des Inhaltes bringen soll Aufgabe der Bibliographie ist es zunächst, alle selb ständig erscheinenden Werke, und zwar Bücher, Zeit- und Gesellschaftsschriften, Monographiecn, Atlanten, Flugblätter, mögen sie durch den Handel oder Institute oder auf privatem Wege verbreitet werden, unter genauer Angabe des Namens des Verfassers oder der Verfasser, wenn derselbe bekannt ist, des Formates, des Umfanges (unter Angabe der Seitenzahlen und etwaiger Tafeln, Tabellen oder anderer Beigaben), des Ortes und der Zeit des Erscheinens, der Erhältlichkeit und des Preises zu verzeichnen. Ausgeschlossen waren ursprünglich die in Heft- oder lieferungsweise erscheinenden Zeit- und Gesell- schaftsschristen enthaltenen Arbeiten. Dieser für die Spezial arbeiter in den einzelnen Fächern wichtige Teil der Litte *) Mit gütig erteilter Erlaubnis des Herrn Verfassers und des Herrn Verlegers abgedruckt aus dem -Zoologischen Anzeiger», Organ der Deutschen Zoologischen Gesellschaft, (2l. Band) Nr. 566 vom 25. August 1898 (Leipzig, Wilhelm Engelmann.) ratur wurde in besonderen Werken allgemeiner Natur (wie vor langer Zeit von Neuß) oder in Litteraturberichten über einzelne Fächer gesammelt. Die Gepflogenheit mehrerer Gesell schaften, die einzelnen Abhandlungen sofort nach Druck legung in den Handel zu geben und sie erst später in einem Bande zu vereinigen, sowie die seit Mitte des Jahrhunderts etwa auftretende Praxis der Antiquar-Buchhändler, einzelne Bände von Gesellschafts- (und Zeit-) schriften zu zerschneiden, weil Abhandlungen über einzelne Gegenstände leichter ver käuflich sind als die von den verschiedensten Sachen handelnden Bände, führte dazu, daß die Titel solcher Abhandlungen (häufig sogar ohne Angabe ihres Ursprungsortes) in biblio graphische Uebersichten ausgenommen wurden. Um nun weiter die Spezialforscher vor der Täuschung zu bewahren, als lägen hier selbständige, ihnen bis dahin entgangene Arbeiten vor. wurde es notwendig, den Inhalt der periodisch erscheinenden Schriften unter Angabe des Bandes oder Jahrganges und der Erscheinungszeit in die Litteraturübersichtcn auszunehmen. Nach diesem Grundsatz habe ich seiner Zeit die Libliotbse» roologioa*) bearbeitet. Hiermit ist das erreicht, was die Bibliographie, allerdings schon in etwas erweitertem Sinne, leisten kann und leisten soll. Dem Bedürfnis wissenschaftlicher Forscher war aber damit nicht vollständig genügt. Neben den Litteraturübersichten entstanden die Jahresberichte über die einzelnen Wissenschaften Aufgabe dieser ist es, nicht bloß den Inhalt der zu berücksichtigenden Publikationen zu verzeichnen, sondern auch die darin ent haltenen wissenschaftlichen Resultate. Wenn nun auch die Biblio graphie den Bedürfnissen der Bearbeiter der Jahresberichte insoweit entgegenkommen kann, daß sie den Inhalt der ein zelnen Arbeiten angiebt, so dürfte dies doch nur auf die Fälle beschränkt werden, wenn sich derselbe auf zwei oder mehr nicht unmittelbar verwandte Gegenstände bezieht (z B. wenn etwa in einer Arbeit über Präcession und Nutation die spezielle Form eines neuen Meridiankreises geschildert wird, oder wenn eine Abhandlung über eine Ticrklasse Mit teilungen über eine ganz andere enthält), oder daß sie die Minimalgrenze, bis zu welcher wissenschaftliche Beiträge biblio graphisch aufgeführt werden dürsten, überschreitet und z. B. Notizen aus Zeitschriften von vielleicht nur 3—4 Zeilen auf nimmt, wenn diese wichtige oder interessante neue Thatsachen enthalten (z. B. Fund eines bestimmten Organs in einer Tiergruppe, in der es bislang noch nicht gefunden wurde, oder Vorkommen einer Tierart an einem Ort, an dem es noch nicht beobachtet wurde). Dies ist jedoch die äußerste Grenze, bis zu welcher die Bibliographie (86v8n Iat>88imo) oder Litteraturübersicht gehen kann oder gehen darf. Das erste Hauptbedenken, welches gegen den Plan des koxal 8ooist^ Oatalogno erhoben werden muß, liegt in der unpraktischen und doch nur teilweisen und unvollständigen *) Siehe Verlagskatalog von Wilhelm Engelmann in Leipzig. (Red.)
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