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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 01.02.1882
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1882-02-01
- Erscheinungsdatum
- 01.02.1882
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- Zeitungen
- Saxonica
- LDP: Zeitungen
- Digitalisat
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- http://digital.slub-dresden.de/id39946221X-18820201
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Biirsenlilatt für den Beiträge Deutschen Buchhandel und die mit ihm verwandten Geschäftszweige. Eiqenthum des BörsenvereinS der Deutschen Buchhändler. 26. Leipzig, Mittwoch den t. Februar. 1882. Amtlicher Theil. Erschienene Neuigkeiten des deutschen Buchhandels. (Mitgetheilt von der I. C. Hinrichs'schen Buchhandlung.) (* vor dem Titel ---- Titelauflage, ft --- wird nur baar gegeben.) Bühlau in Weimar. Fraucke, H., vaterländisches Lesebuch. 2. Tl. Für die Mittelstufe. 11. Aufl. 8. ** —. 60 HauSmann, C. F., das Turnen in der Volksschule m. Berücksicht, d. Turnens in den höheren Schulen. 4. Aufl. 8. * 2. 60 Hesse, B., Leitfaden zum Konfirmandenuntcrricht. 2. Aufl. 8. * —. 80 besorgt v. K. Oehlwein. 8. * 1. 60 Müller-Hartung, C., A. Bräunlich u. A. W. Goltschalg, neues Vater ländisches Liederbuch f. Volksschulen u. höhere Lehranstalten. 2. u. 3. Hft. 8. * 1. 20 ib 2. Für die Mittelklasse. 5. Aufl. * —. 40. — 3. Für die Oberklasse. 4. Aufl. * —. 80. Nicolai, O. Fr. O., der kleine Katechismus Dr. Martin Luthers. Mit kurzen Erläutergn. u. e. Auswahl v. Bibelsprüchen. 8. * —. 4V Spruchbüchlein zu Luthers Katechismus. 24. Aufl. 8. * —. 20 ft Adreßbuch s. Flensburg u. nächste Umgebung. 1882. Hrsg. v. E. Lange. 8. Carl, ft*' 4. 63 Grundzüge d. bürgerlichen Eherechts in Württemberg. 8. * —. 40 Strack v. Weißenbach, Geschichte der kgl. württembergischen Artillerie. 8. * 5. — 23. Lovftr. 1881. Interpellations-Leant^ortunA seitens cker Le- Kierun^ am 3. Deeftr. 1881. Debatte im Lause cker ^d^eorckneteü am 14. u. 15. Deebr. 1881 üb. ckas Verbältuiss cker Le^ierun^ Kehr, C., Geschichte der Methodik d. deutschen Volksschulunterrichtes. 10-12. (Schluß-) Hft. s4. Bd.) 8. a*2. — Grien, E., bunte Skizzen aus den Vereinigten Staaten v. Amerika zur besseren Kenntniß u. Beurtheilg. amerikan. Verhältnisse u. Eigen tümlichkeiten. 8. * 3. — Nichtamtlicher Theil. Die Bibliothek und der Lesesaal des Brittischcn Museums. ' Fortsetzung aus Nr. 24. Nachdem wir so die äußere Einrichtung des ksackinZ Room, welcher räumlich und geistig der Mittelpunkt des Brittischcn Museums ist, zu skizziren versucht haben, mögen auch gleich einige Mittheilungen über die Benutzung desselben und die darauf be züglichen Bestimmungen ihren Platz finden. Das im Aufträge der Trustes» vom krillvixul lübrariun I. Winter Jones unter dem S. December 1878 erlassene Reglement beschränkt den Be such des Rsackiux lioom auf Zwecke von Studien und For schungen (stück)-, rslvrsuos or rossurck) und schließt somit die Leser von Tagesblättern und llnterhaltungslectüre aus. Früher soll es nämlich etwas Häufiges, gewesen sein, daß mit einer Eintrittskarte versehene Herren im Lause des Tages zu ihrer Erholung ein Stündchen im LsackinA Room sich niederließen, um ihre von der Straße mitgebrachte Zeitung zu lesen, ein Verfahren, das die Noth um Arbeitsplätze für die wirklich Studirenden noch größer machte, als sie schon war. Ausge schlossen sind ferner alle Personen unter 21 Jahren und können Ausnahmen nur durch Beschluß der Irustsss statuirt werden. Ohne Zweifel wird dadurch das Publicum der Lesehalle ein ge wählteres, die Benutzung der Bücherschätze eine qualitativ ge steigerte. Wer nun zu dem angegebenen Zwecke und im Besitz der nöthigen Lebensjahre im ksuäiuZ Rvom zu arbeiten wünscht, bedarf einer vom kriusixal I-idruriau auszustellenden Zulassuugs- karte (ticket), welche aus ein schriftliches Gesuch im Laufe der Neuuundvierzlgster Jahrgang. nächsten zwei Tage ausgestellt wird. Dem Gesuch muß die Em pfehlung eines Londoner Hausbesitzers oder einer Person von bekannter Stellung beigefügt sein, worin diese erklärt, den Ge- fuchstcller persönlich zu kennen und zu wissen, daß er selbst event. von der Karte Gebrauch machen wolle. Scheint das Ge such ungenügend motivirt, so kann es vom kriusixul I-ibrariuu abgeschlagen oder den illrustsss zur Prüfung vorgelegt werden. Das ticket gilt nur für ein halbes Jahr, kann aber vom Bibliotheksdirectorium immer wieder erneuert werden. Fremden Gelehrten, die irgendwie über ihre Person sich auszuweisen im Stande sind, wird übrigens mit größter Leichtigkeit die Be nutzung des LeackillA ltoom gestattet und sogar für die Zwischen zeit bis zur Erledigung des Gesuchs ein Jnterims-Einlaßschein gewährt. Daß trotz der erwähnten Beschränkungen der Zudrang zur Erlangung der ticksts ein sehr großer ist, beweisen die Zahlen der ausgegebenen Erlaubnißkarten: jährlich sind es etwa 11,000. Im Durchschnitt arbeiten täglich etwa 4S0 Personen im ReackillA kooiu, ein Theil der vorhandenen Plätze wird also täglich zweimal benutzt?) Das tickst, welches natürlich nicht aus eine andere Person übertragbar ist, soll der Besitzer eines solchen beim Besuch des Lesesaales bei sich führen und nach Bestimmung des Reglements *) Die Zahl der Besucher des keuckillA Hooru „kor tu6 purxoss ok stuck) or lossurob" betrug im Jahre 1874: 104,727, im Jahre 1875: Ivb,310, im Jahre 1876: los,442, im Jahre 1877: 113,594, (m Jahre 1878: 114,516, im Jahre 1879: 125,594, im Jahre 1880: 133,842. 88
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