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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 22.03.1882
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1882-03-22
- Erscheinungsdatum
- 22.03.1882
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
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- Saxonica
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'ssttrel, Cd., ConjuFki80Q3 fr.in^ai86. I U8L^6 cl68 ^11 mrrnc^g. 8. -j- Muster s. Leinen-Stickerei. 1.^ Sammlg. 5. u. 6. Hft. 8. ü. —. 30 A. A. Perthe» in Gotha. * Hillebrand, K, Geschichte Frankreichs von der Thronbesteigung Louis Philipps bis zum Falle Napoleon Hl. 1. Bd. Geschichte d. Juli königthums ^1830-1848^. 2. Aust. 7. Lsg. 8.^ ^ * 3.^ — 3. 8kt. 8. * 4. — LlitteluItsrL. 7. 8. * 2. 40 81!o1er'8, V., Hanä-^.tla8 ül>. alle Ilisils 6er Lrde. doard. v. Ceteiinaun, 8. Ler^duus, 0. Vo^el. 30. k'ol. * 1. 8V 6. C. 8., Leitrads rur Oedurtsliülks u. (^vaekoloxie. 3. Le- riedt üd. die 86lr-^rllin6n-I.6drLN8tÄlt 2U vaiüriA ^1873—1880^. 8. * 2. — Schlüter'sche BuSih. in Altona. Ducker, I. F., 1. Sprachbuch. Aufgaben zur Erzeugg. u. Einprägg. der leichteren Wortbilder u. Sprachformen. 18. Aufl. 8. * —. 40 Xa,dl.^* 4. —^ 0 ^ Hansen, (5. I., die Amtsentsetznng d. Pastor Lühr in Eckernförde. Ein theolog. Bedenken, motivirt u. erörtert f. Alle, die es angeht. 8. * 1. — -s- Hainmluux A6ni6ÜinütLiA6r Ori^inul-Vorträge u. ^düandluv^n auk dem Osdiete d. 63,rtends,u68. 3. Lsrie. 4. u. 5. 8kt. 8. ü* —. 25 Stüber s Bulhh. in Würzburg. u. antdroxoloA. Ltudien. 1. INI. 8. * 4.50 ' ' ^ * 3. — Müller, I., Quellenschriften u. Geschichte d. deutschsprachlichen Unterrichts bis zur Mitte d. 16. Jahrh. 8. * 9. — Rißmann, R., Geschichte d. Arbeitsunterrichtes in Deutschland. 8. * 1. 20 -j- Geschichtcnbuch, das illustrirte, vom Kaiser Josef. 12. Lfg. 8. *—.50 -j- )li1tkoilunxen d. k. Ir. Xris§8-^re1iiv8. dalir^. 1882. 1. 8kt. 8. -f- Wochenschrift, politische. Hrsg. v. H. Delbrück u. S. G. Edler Herr zu Putlitz. 1. Jahrg. 1882. (52 Nrn.) Nr. t. 4. Vierteljährlich 2. 50 -j- Meisterwerke der Holzschneidekunst. 39. Lfg. (4. Bd. 3. Lfg.) Fol. t. — Nichtamtlicher Tbeil. Ein Blick in die Zukunst. II. lSchluß.)*) Außer den directen Interessen des Publicums und der Wissen schaft kommt aber bei der literarischen Production noch ein anderer Factor in Betracht. Es ist dies das materielle Interesse des bestehenden Buchhandels. Der Buchhandel steht allerdings im Dienste des gesammtcn Volkes und der Wissenschaft. Er hat seine materiellen Ansprüche den geistigen Ansprüchen der letzteren unterzuordnen. Aber doch nur bis zu einem gewissen Grade. Bis zu dem Grade nämlich, bei welchem sein Drang zum Leben auf Hindernisse stößt. Bei diesem Grade angelangt, sträubt er sich gegen den Gehorsam. Und mit Recht; denn die Wissenschaft bedarf zu ihrem Fortschritte des prosperirenden Buchhandels nicht minder, als der Buchhandel zu seiner Prosperität der fortschreitenden Wissenschaft. Beide ergänzen sich gegenseitig. Wie weit mag aber wohl der Einfluß reichen, welchen das plötzliche Jnslebentreten solcher Collectionen, wie der Freytag'schen, auf das materielle Gedeihen des Buchhandels ausübt? — Treten wir dieser Frage einmal näher! Ohne Zweifel wird kein Sortimenter solch neue Unternehmen ignoriren und die Hände müßig in den Schoß legen; die Concurrenz würde sie ihm sonst mit Gewalt in Bewegung setzen. Kommt dann noch der gehörige Reclameapparat in THLtigkcit, so wird der ge wünschte Massenabsatz nicht ausbleiben. Das Publicum wird un schwer zum Zugreifen zu bewegen sein, denn mit einer solchen Fülle systematisch dargestellter geistiger Nahrung, wie z. B. in der ge nannten Collection, ist man ihm noch tiemals in dieser Weise ent gegengekommen. Ferner ist nichts leichter denkbar, als daß. durch gelungene Beispiele angelockt, in der nächsten Zeit die — allerdings meist außer halb des Buchhandels zu findende — Geldabundanz einer Reihe neuer, einschneidender literarischer Spcculationen das nöthige Capi tal znsührt. An literarischen Arbeitskräften, welche nur der Auf träge harren, ist ja bekanntlich Vorrath genug. — Man glaube aber ja nicht, daß alsdann die Rente dieses kapitales dem Buch handel zu gute kommen und damit indirect die Wissenschaften fördern müsse. Nein! diese Rente fließt zunächst in die Hände des Papierfabrikanten, des Schriftsetzers, des Buchdruckers, des Buch binders u. s. w. Der Löwenantheil jedoch fällt dem Unternehmer zu, sofern seine Speculation keine verfehlte gewesen und allseitig angebissen worden ist. Wohl darf bei der fetten Mahlzeit dieser Leute auch der Sortimenter sich ein paar winziger Brosamen ge tröstet!, während der Verlagsbuchhandel in seiner seitherigen Ge stalt zusehen mag, wie sich der Wein bezahlt macht, von welchem er manch feine Sorte uneigennützigen und opferwilligen Sinnes gezüchtet hat und nun zu diesem Mahle liefert. In weiterer Folge muß aber die Kaufkraft des von billiger Literatur dermaßen überschütteten Publicums nothwendig erlahmen. Denn dieselbe findet ihre natürliche und bestimmte Grenze in der Lesekrast, und diese wiederum läßt sich beim besten Willen nicht all inLnitnm erweitern. Nach theueren, umfangreicheren Werken wird also späterhin von Seite» des größeren Publicums um so weniger Nachfrage sein, je mehr heute billiger Lese- oder Be lehrungsstoff producirt wird. Aber auch gesetzt den Fall, diese Theorie sei eine irrige und der Consum von Lesestoff in Buch form bleibe quantitativ ein constanter, so wäre das durch die moderne Massenproduction hervorgcrufene Sinken der Bücherpreise allein schon ausreichend, die Einnahmen von Verlegern wie von ») I. S. Nr. 65.
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