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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 16.10.1882
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1882-10-16
- Erscheinungsdatum
- 16.10.1882
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- Deutsch
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§5 240, 16. October. Nichtamtlicher Theil. 4447 -j- Wallroth'S Klassiker-Bibliothek. 20. Bd. Schiller's Werke. ia. Bd. 12. Geb. * 1. — Avreß- u. Geschäfts-Handbuch der Stadt Kulmbach. 8. 1. 50 t.ik, ^kxts, Olossar. 8. ' * 7. — Illoi-iux, k. v., 4rrs 'I'rinlrxslä. 8. * 1. — ! Für die reifere Jugend erzählt. 8. Carl. * 3. — Wächter, A., die Waise v. Lowood. Für die reifere Jugend erzählt. 8. Carl. * 3. —; geb. 4. — Wurm, V., deutsche Mädchenherzen od. im Wechsel d. Schicksals. Orig.- Erzählg. f. Mädchen von 14 bis 16 Jahren. 8. Cart. * 3. —; geb. 4. — — u. E. Kattner, Märchen u. Erzählungen f. Mädchen von 7—10 Jahren. 8. Cart. * 2. — Nichtamtlicher Theil. Erklärung. Die Unterzeichneten Verleger erklären sich bereit, die Be strebungen der Sortimenter zur Bekämpfung gewerbsmäßiger Schleuderei thatkrästig zu unterstützen, wenn sie auch Anstand nehmen muffen, das ihnen unterbreitete Circular des Verbands- Vorstandes der Provinzialvereine zu unterzeichnen. Sie werden gewissenhaft jeden zu ihrer Kenntniß gelangenden Fall prüfen und im Sinne der erlassenen Erklärung zur Erledigung bringen.*) Berlin, den 5. October 1882. G. Grote'sche Verlagsbuchh. G. Reimer. Weidmannsche Buchh. Haude- L Spener'sche Buchh. (F. Weidling). Julius Springer. I. Guttentag (D. Colli»). E. S. Mittler L Sohn. Gebr. Borntraeger. Th. Ehr. Fr. Enslin (Richard Schoetz). Gustav Hcmpel. Barthol L Co. R. von Decker's Verlag, Mar quardt L Schenck. Ferd. Dümmler's Verlagsbuchh. (Harrwitz L Goßmann). Ernst Toeche. Albert Goldschmidt. Louis Gerschel, Verlag. Langenscheidt'sche Verlagsbuchh. (Prof. G. Langenscheidt). F. A. Herbig. A. Hosmann L Co. Oswald Seehagen. Carl Heymann's Verlag. Alexander Duncker. Wilh. Hermes. A. Bath. Ter literarische Verein in Stuttgart und seine Publicatiancn. I. Im Jahre 1870 erschien der hundertste Band der Bibliothek des literarischen Vereins in Stuttgart. Wenige Sammelwerke werden einer gleichen Gunst theilhaftig geworden sein, und so lag es nahe, daß der Präsident des Vereins, Professor Adalbert v. Keller in Tübingen, dieses literarische Jubiläum nicht ohne ein literarisches Denkzeichen vorübergehen ließ: er veröffentlichte zur Feier des erfreulichen Ereignisses eine jenem hundertsten Bande beigegebene Schrift, welche bestimmt war, einen Rückblick aus die Thätigkeit des Vereins zu werfen. Inzwischen sind wieder über zehn Jahre vergangen, und die Zahl der Bände ist weiterhin über die Hälfte angewachsen. Das vorige Berwaltungs- jahr (1881) schloß mit der Ausgabe des hundertundfünszigstcn Bandes ab. Vor kurzem hat nun Prof. v. Keller seine Denk schrift, bis aus die neueste Zeit sortgeführt, in zweiter Auflage vorgelegt*), welche uns auss neue die hohe Bedeutung und die fruchtreiche und ersprießliche Wirksamkeit des Vereins zu Gc- müthe führt. Sammelwerke für deutsche Literatur sind gegenwärtig in Fülle vorhanden. Sie verfolgen theils allgemeine, theils parti kulare Zwecke. Ihnen gesellt sich die Bibliothek des literarischen Vereins insofern zu, als thatsächlich seine Publikationen zu überwiegendem Theile der deutschen Literatur angehören. Daß die Vereinsschriften nicht in den Buchhandel gelangen, entzieht sie nicht der allgemeinen Benutzung. Denn fast alle öffentlichen Bibliotheken besitzen die Mitgliedschaft und machen diese viel begehrten und kostbaren Bücher auch Nichtmitgliedern zugänglich. Ueberdies kommen sie auch in den Antiquariatsbuchhandel, und somit auch in den Besitz aller Derer, die, ohne dem Verein an zugehören, ihre Privatsammlungen mit den erreichbaren Stücken mehren und schmücken wollen. Im Jahre 1839 nach dem Vorbilde der englischen und französischen Bibliophilen-Vereine gegründet, hat der Stuttgarter literarische Verein eine so erhebliche Anzahl Bände publicirt, wie sie nur wenige solcher Vereine erreicht haben. Und ver gleichen wir mit der stattlich angewachsenen Bibliothek des Vereins die durch den Buchhandel unternommenen Sammelwerke für deutsche Literatur alter und neuer Zeit, so wird keines auch nur an nähernd an sie heranreichen, weder an Zahl der Bände noch am Gesammtwerthe, wenn auch die einzelnen Erscheinungen in diesen Sammelwerken öfters die Vereinspublicationen wissenschaftlich überragen mögen. Das Verdienst des literarischen Vereins erscheint aber erst dann im rechten Lichte, wenn wir in die Zeit seiner Anfänge zurückblicken. Tenn damals war die Herausgabe älterer Literatur- Werke noch gar sehr erschwert; der Kreis der Theilnchmcnden hatte sich zwar erfreulich erweitert, aber er war doch noch nicht so ausgedehnt, daß die Verleger sich leicht und gern zu Unter nehmungen herbeiließen, die im Verhältniß zu den nicht un bedeutenden Herstellungskosten nur geringen Lohn versprachen. Ein größeres Sammelwerk für altdeutsche Literatur, wie es im vorigen Jahrhundert durch den bekannten Christoph Heinrich Müller (Myller) dargeboten wurde, setzten im Jahre 1808 von der Hagen und Büsching ins Werk; aber es kam ins Stocken, und erst 182S wurde der zweite Band fertig. Dann kam in den zwanziger Jahren der Freiherr v. Laßberg mit seinem „Lieder saal". Dieses Unternehmen war durchaus unabhängig von einem Verleger; der Herausgeber vermochte es aus eigenen Mitteln herzustellen und erfreute damit seine näheren Freunde. Mitte der dreißiger Jahre plante der Berlagsbuchhändler Gottfried Basse in Quedlinburg ein umfassendes Unternehmen, wie es in gleicher *> Diejenigen Herren Verleger, welche sich dieser Erklärung noch anschließen wollen, belieben ihre Namen zur weiteren Veröffentlichung an die Redactio» des Börsenblattes einznsendcn. *) Bericht über Entstehung und Fortgang des literarischen Vereins in Stuttgart von dem Präsidenten des Vereins, Adalbert v. Keller. SS Seiten s. Tübingen 1SS2, gedruckt bei Fnes. «22*
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