Suche löschen...
Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 06.03.1906
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1906-03-06
- Erscheinungsdatum
- 06.03.1906
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- Zeitungen
- Saxonica
- LDP: Zeitungen
- Digitalisat
- SLUB Dresden
- PURL
- http://digital.slub-dresden.de/id39946221X-19060306
- URN
- urn:nbn:de:bsz:14-db-id39946221X-190603061
- OAI-Identifier
- oai:de:slub-dresden:db:id-39946221X-19060306
- Lizenz-/Rechtehinweis
- Public Domain Mark 1.0
Inhaltsverzeichnis
- ZeitungBörsenblatt für den deutschen Buchhandel
- Jahr1906
- Monat1906-03
- Tag1906-03-06
- Monat1906-03
- Jahr1906
- Links
-
Downloads
- PDF herunterladen
- Einzelseite als Bild herunterladen (JPG)
-
Volltext Seite (XML)
2420 Nichtamtlicher Teil. ^ 54, 6. März 1906. Schröcks?) Kirchen - Geschichte und die letzte Cokschen°) Reise-Be schreibung zu übersenden. Ich verharre mit vieler Hochachtung Ew. Hochedelgeb. Zelle d. 3. Dezbr. ergebener Diener 1779. L. L. v. kuksnckork. Auf der Rückseite steht von Chr. Fr. Helmings Hand ge schrieben: Da die Druckerei, wo die Obssrvationss erscheinen, allezeit mehrere Werke neben einander druckt, so kan auf den Ostermesse 1780 nicht mehr als die beiden ersten Theile von den Obssrva- tiouibus geliefert werden. Es werden also beide Teile, völlig ab gedruckt, noch vor der Ostermesse 1780 an Hrn. Vicepräsidenten eingesandt, der 3te und 4te Theil gleichfals volständig geliefert werden, dafern wir nur vor Ostern 1780 das revidirte Mskrpt. des 3ten u. 4ten Theils wirklich erhalten, worum wir blos wegen gewißer Vollendung des ganzen Werks zu Michael 1780 ganz ge- horsamst bitten. ?. ?. (Ohne Adresse.) Um den baldigen Abschluß meiner Rechnung und den Abtrag meines nachständigen Uonorarii muß ich nochmals dringend er suchen. Da auch bey den übersandten Leipziger Gelehrten-Zei- tungen das Titel-Blatt und Register von 1782 nicht mit erfolget, so muß ich bitten auch dieses fordersamst zu Ergänzen. Zelle d. 19 te Juli 1782. L. L. v. kuksuäork. (Ohne Adresse.) ?. ?. Da die Messe längst zu Ende ist, so hatte ich geglaubt, nicht allein die vsksota und den halbjährigen Nachstand von den Leipziger. Gel. Zeitungen, sondern auch den Abschluß meiner Rechnung zu erhalten. Da aber alles dieses noch nicht eingegangen ist, so muß ich desfals um eine Beschleunigung dienstlich und ergebenst nachsuchen. Zelle, d. 9t. Juli L. L. v. Luksnäsrk. 1783. (Ohne Adresse.) ?. ?. Ew. HochEdelgeb. wünsche ich wegen desjenigen, was Dero Buchhalter mir in Ansehung des vsbits der kslixiou Llsutium er< öfent, einen vortheilhasten Rath geben zu können, welchen ich zu überlegen bitte, ehe zu Herunsetzung des bisherigen Werthes ge schritten wird, erlauben Sie mir es, wenn ich behaupte, daß ein Kauf- und HandelsMann raküuirsv, und allenfalls mehrere Wege, als die gewöhnliche einschlagen muß. Das Buch ist im Anfang in dem llourvai Luo^doxsäiqus, wiewol kurz mit dem allergrösten Lobspruch rscsusiret worden, und wäre der seel. Lrussti thätig geblieben, so würde es seinem Versprechen gemäß in allen llour- vs-Isn geschehen seyn. Llayous, wovon ich nur den Dohm. 8zmäi- ouw Usksubok in Hamburg anführen will, haben sich sogar nicht ausreden lassen wollen, daß meine durchaus neue Gedancken und Ausführungen aus raren alten Manuscripten der TempelHerren oder sonst hergenommen wären, und alles aus meinen eigenen Nachdenken hergefloßen sey. Schon vor vielen Jahren schrieb mir mein Sohn der ReichsHof Rath aus Wien, daß in den Winter Monathen des Abends auf seine Stube dieses Buch in einer Ge sellschaft von dHerrn Graf v. Bünau?") den edlen von Born") ein MitGlied der jetzigen Göttinger 8ooistaet der Wißenschaft und einen sehr hochgeschätzten Holländischen Gesandtschafts-Prediger gcprüset, und mit den aller grösten Beyfall angesehen worden, so gar daß ich 3 Exemplarien für dieselben überschicken mußte. Allein es bleibet wol wahr was Uioola^?^) in den ersten Theil seiner Reisen angeführet hat, daß die Chatoliken unfern Gcistl. nicht ohne Grund vorwerfen, daß sie alle 8ooiniuuos oder Natra- listcn sind, und man daher ein Werk nicht habe aufkommen laßen wollen, was die Wahrheit die Ehre und das Ansehen der ge- offenbarten Religion und der Schrift befördern solle. Da muß also jetzo meines Ermessens, dazumal in Oestreichischen Ländern die Bücher-Roosusur aufgehoben ist, einen Eingang in die Chatolischen insonderheit Oestreichischen Landern zu gewinnen suchen, wozu ich Vorschlägen will, daß der Herr HofRath von Lorn einige Buchhändler in Prag und mein Sohn eine oder andere äisxovire, wobey vieleicht auch der Hol- länd. Gesandtschafts-Prediger welcher nachher nach Mannheim gekommen, bey den Schweitzern und Holländern etwas beytragen könnte. Ich schreibe desfals heute an meinem Sohn nack Wien um insonderheit an dHerr v. vorn als seinen vertrauten Freunde allenfals auch bey den Holländ. Legations-Prediger dieses aus zurichten, und ich werde davon weitere Nachricht ertheilen, bis dahin ich ersuche, die Heruntersetzung des Preises aufzuschieben. 2sIIs 6. 30t ^.ux. 1783. L. L. v. Luksnäork. Auf der letzten, vierten Seite des Briefes stehen links am Rande Herrn C. Bielkes Worte: ?. 8. Dieser den Augenblick erhaltene Brief bestätigt Hannover Aug mit mehrern, was ich neulichst über die in die 1783 Enge getriebene llslix. xsut. st s-roava meldete; dringen Dieselben bei dessen Beantwortung doch mit auf meinen Vorgeschlagcnen 2ten Titel zu ^uimaävsrs: als 8upxl. zu den Obssrvatüoussj 6. Lields. Herrn Helwings Bescheid finden wir auf der Vorderseite des Briefes über dem Text quer über das ?. ?. hinweg geschrieben: Da die Art, wie Hr. v. P. uns zu helfen gedenkt, so dunkel ist, als die Goldmacherci, wenigstens für einen Buchhändler, so werden wir von dem allen keinen Gebrauch machen können. Aber einen*) 2. Titel wollen wir auf Ostern 1784 gewis machen. Das helfen Sie dran auch denken. Auszug eines Antwortsschreiben von meinem Sohne ä. ä. Wien d. 23. Sept. 1783. Ich zweifele nicht, daß der hiesige Buchhändler Kraskksr die rsli^iousm gentium aroanam gern nehmen werde. Morgen gehe ich in sein Gewölbe um mit ihm darüber zu reden. Hier wird das Buch gewiß Absatz finden. I?. L. v. Luksuäork. d. 21. Nov. Abends 7 Uhr — nach Abgang meines gestrigen Schreibens erst eingelaufen I 0. LisLs. k. ?. (Ohne Adresse.) Der erste Verfasser des Registers über die Obssrvationss hatte in der Meynung gestanden, daß es genug sey, dem Sätzer durch mehrere Anweisungen anzuleiten. Da ich aber nach der von H. Rat Lslvvivg geschehenen Zurücksendung selbst finde, daß es etwas beschwerlich und Mühsam fallen könne, so wird an einen neuen Register gearbeitet, welches ich in einigen Tagen einzusenden hoffe. Es wird aber die löbliche Buchhandlung mir nicht übel nehmen, daß ich auch dabey mein Verlangen bezeige, damit in gleicher Zeit, auch das nunmehro bey nahe schon 7 Monat rückständige und noch jüngsthin sofort nach der Leipziger Michaelis Meße zu bezahlen ausgelobte Uouorarium für die ^nimaävsrsioves berichtiget, und auf Keine Weise weiter auf geschoben werde. Zelle d. 21. Nov. 1783. I?. L. v. Luksuäork. Auf der dritten, ursprünglich leeren Seite dieses Briefes steht eine von Btelke gemachte und Unterzeichnete Abrechnung für Pufendorf. Dieser erhält darnach die von ihm im August 1783 den Gebr. Helwing vorgeschossenen 100 Tlr. zurück. Zugleich tut der Buchhalter eines zweiten Teils der ^.nimaävsrsionss Er wähnung. Allerdings weist die Bezeichnung dieses Buches als lomus l auf eine Fortsetzung hin, und möglicherweise hat der Vicepräsident an eine solche gedacht und auch schon daran ge arbeitet; vollendet worden ist der zweite Band nicht. Aber Lisllrs macht sich die bestimmte oder unbestimmte Aussicht — wie's sich wirklich damit verhält, können wir nicht aufdecken — zu nutze, um einer Barzahlung der auf kuksuäorks Guthaben stehenden *) Die auf der Göttinger Universitätsbibliothek nicht vorhan dene zweite Ausgabe von Pufendorfs Obssrvariouss befindet sich auf der Universitätsbibliothek zu Berlin unter diesem Titel: kuksuäork, Lrisär. Ls. v.: Obssrvatiovss iuris uuivgrsi. Lci. uo- vissima (1. 2: Lcl. altsrai. '1.1—4 Uavvovsras 1779—84 — Ui 3967. 4". Die ^nimaävorsiones tragen folgende Signatur: — — ^uimaävsrsiones iuris 1'. I Uauuovsras 1783, Li 7433. 4".
- Aktuelle Seite (TXT)
- METS Datei (XML)
- IIIF Manifest (JSON)
- Doppelseitenansicht
- Vorschaubilder