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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 25.04.1906
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1906-04-25
- Erscheinungsdatum
- 25.04.1906
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- Zeitungen
- Saxonica
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4140 Nichtamtlicher Teil. 94, 25. April 1906. Arbeiten leitend. Dem Unermüdlichen ist ein noch recht langes Wirken zu wünschen im Interesse des deutschen Jllustrations- wesens, dessen bester Pionier und Förderer nach der tech nischen und künstlerischen Seite hin er war. Kleine Mitteilungen. Neue Reichskassenscheine zu 5 — Der Deutsche Reichsanzciger Nr. 95 vom 23. April 1906 bringt folgende Bekanntmachung. In nächster Zeit werden neue Reichskassenscheine zu 5 aus gegeben werden, deren Beschreibung wir in einer besondern Bei lage des »Reichs- und Staatsanzeigers- zur öffentlichen Kenntnis bringen. Berlin, den 14. April 1906. Reichsschuldenverwaltung (gez.) von Bitter. (Anlage:) Beschreibung der auf Grund des Gesetzes vom 30. April 1874 (Reichs-Gesetzbl. S. 40) unterm 31. Oktober 1904 neu ausgefertigten Reichskassenscheine zu Fünf Mark. Die neuen Reichskassenscheine zu Fünf Mark sind 8 om hoch und 12fi, ew breit. Sie sind in blauem Kupferstichdruck auf ge riffeltem Hanspapier hergestellt, das als fortlaufendes Wasser zeichen die sich überall wiederholende Ziffer 5 zwischen Bindelinien und auf der Rückseite links einen mit orangeroten Pflanzenfasern durchsetzten Streifen enthält. Die Vorderseite ist von einem bandstreifenartigen Rahmen, der in der Mitte und an den Ecken verschiedenartige Windungen zeigt, umgeben. Dieser Rahmen ruht auf einer Guilloche, die nach außen von einer feinen Linie begrenzt ist. Auf der linken Hälfte der Vorderseite ist der Oberkörper einer weiblichen Figur mit aufgelöstem Haar und einer Kaiserkrone auf dem Kops abgebildet. Die Figur trägt eine Fahne über der linken Schulter und hält die Stange der Fahne mit der linken Hand fest,' mit der rechten hält sie einen nicht ganz sichtbaren Schild mit einem heraldischen Adler. Vor der Figur sitzt auf einem verschnürten Ballen ein nackter Knabe, der auf seiner ausgestreckten rechten Hand eine Taube hält, die einen Ölzweig im Schnabel hat, während er sich mit der linken hintenüber stützt. An dem übrigen untern Teile des Bildes befinden sich die Sinnbilder der Schiffahrt, des Maschinenbaues, des Handels und der Landwirtschaft. Im Hintergrund zeigt sich ein Wasserspiegel. An der obern Rahmenleiste hängt in der Mitte ein Schild mit dem Wort ÜLl0O8L^.88IM80OLM. Unter diesem Schild nach der rechten Seite des Scheins be finden sich die Zeilen: 6L8L12 VOLI M. Lkirll. IS74. MRLIN, VM gl. HOLM ISV4. Kk:ictt88cnlil.liüdivülriväl.nin6 il/üeke Trelzc/t. Im übrigen ist üec),Untergrund des Scheins mit einem grün lich erscheinenden Unterdruckmuster ausgefüllt, das etwa in der Mitte das Wort LUKL in lichten, mehr bläulichen Buchstaben zeigt; auf dem Unterdrück ist in der Mitte eine bläulich schraffierte Ziffer 5 angebracht. Die Rückseite ist von einem etwa 1 ew breiten Rande um geben, an dessen Außenseite sich das Wort KUI6U8UL.88iM86lHdI und an dessen Innenseite sich die Worte iPdlO wieder holen. Die vier Ecken des Randes zeigen besonders zarte Linien muster. In jeder der vier Ecken befindet sich eine schrägstehende weiße Ziffer 5. Diese ist in der linken oberen Ecke wenig sichtbar, weil sie zum größten Teil von einem bis über die Mitte des Scheins reichenden Schild mit dem Strafsatz verdeckt ist.! .:,. Der Strafsatz lautet: Die innere Fläche der Rückseite ist mit einem erhaben wir kenden, in seinen Formen verzerrten, etwas dunkler erscheinenden Untergrundmuster ausgefüllt. Hier ist ein geflügelter Drache abge bildet, dessen Rachen Dampf entströmt und der ein urnenartiges Gesäß mit Kleinodien bewacht. Mit seinen Pranken faßt er ein Schild, auf dem eine große verzierte Ziffer 5 und das Wort NLllL aagebracht ist. In dem Rande und in dem Untergrundmuster stehen in viel facher Wiederholung die Ziffer 5 und der Buchstabe N Auf dem Rande unten links und oben rechts ist die Litera und Nummer des Scheines in brauner Farbe, und in der Mitte des Scheines unterhalb des Schildes der Kontrollstempel der Reichsschuldenverwaltung in violetter Farbe aufgedruckt. Die Vorderseite des Scheines erscheint in ihrer Gesamtansicht grünlich blau, die Rückseite hellblau. Der Papierrand der Vorderseite erscheint weiß, der der Rück seite ist mit graugrünen Wellenlinien ausgesüllt. Berlin, den 14. April 1906. Reichsschuldenverwaltung. (gez.) von Bitter. * Allgemeine Photographische Ausstellung Berlin 1906. — Für die große Allgemeine Photographische Ausstellung zu Berlin 1906 (im Abgeordnetenhause) hat Ihre Kaiserliche und Königliche Hoheit die Kronprinzessin des Deutschen Reichs und von Preußen das Protektorat übernommen. — Die Auf- nahmejurp für die Gruppe künstlerische Photographie wird ge bildet von den Herren: Kunstphotograph Ludwig Bab, Land schaftsmaler Franz Bombach, Or. Peter Jessen, Direktor der Bibliothek des Kgl. Kunstgewerbemuseums, Rittmeister Kiesling, Schriftsteller und Redakteur Fritz Loescher. Die Jury für die Gruppe Reise-, Ansichts- und Moment bilder haben übernommen die Herren Wirklicher Geheimer Ober regierungsrat Or. Brandt, Chemiker und Redakteur Paul Hanneke, Geheimer Regierungsrat Professor Raschdorss. Bibliothekar-Versammlung. — Für die Bibliothekar versammlung in Berlin, Pfingsten 1906, sind bis jetzt folgende Verhandlungsgegenstände und Vorträge angemeldet: Die Mün chener Bibliothekskurse (H. Schnorr v. Carolsfeld); — Über offizielle Drucksachen (G. Maas und A. Wolfstieg); — über die Bibliotheken der Universitätsinstitute (G. Naetebus); — Die kul turelle Bedeutung der amerikanischen Bibliotheken (Ernst Schultze). (Zentralblatt f. Bibl.-Wesen.) Personalnachrichten. Giuseppe Mazzatinti fi. — Die^,italienische »Geschichts wissenschaft hat einen ihrer unermüdlichsten^und dabet be scheidensten Pioniere verloren, Or. Giuseppe Mazzatinti, gestorben am 18. d. M. nach langem Leiden. Mazzatinti war 1866 in Gubbio geboren, wurde in jungen Jahren Professor der Geschichte am Obergymnasium in Forti und ist es immer geblieben; einen Ruf an die Akademie in Florenz lehnte er ab, weil « in Forli mehr freie Zeit für seine historischen und bibliographischen Studien hatte. Er schrieb: -l wanoseritti italiani ckolls bibliotsoüs äi ^raneia«; -Os, LibUoteos äsi ks ck'^rsgons«, veröffentlichte die 14 Bände des »lvventsrio cksüs Liblivtsoüs itslisus-, gab das »Lrediviv storieo xsr IsLlsroüo s xsr l'Owbris- heraus und edierte die Neuausgabe der -8orixtorss rsruw itsliosruw» des Muratori, die Chronik von Gubbio und die Annalen von Forli. Mit Mazzatinti ist einer der besten Kenner der kleinen mittelitalienischen Archive und Bibliotheken hingeschieden. (Beilage z. Allgemeinen Ztg.) *Gestorben: am 21. April in Nervi nach kurzer Krankheit der Verlags buchhändler Herr Geheimer Kommerzienrat Or. xdil. Hermann Paetel, Berlin. Wir empfingen diese be trübende Nachricht nach Schluß des Blattes und behalten uns weitere Mitteilung vor. Red.
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