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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 25.01.1908
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1908-01-25
- Erscheinungsdatum
- 25.01.1908
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- Zeitungen
- Saxonica
- LDP: Zeitungen
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- http://digital.slub-dresden.de/id39946221X-19080125
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^>5 20, 25. Januar 1908. Amtlicher Teil. Börsenvlatl f. d. Dtschn. Buchhandel. 999 8ebIiebkivA, ^Vilb., Op. 22. Oer vsräixks Llüllerlrneebk, k. bläonerebor. Oark. u. 8k. 8". 1 ^ 20 c). 8°. 2 ^ 0^' ^0o^ k. Okks. 2 k. Ar. Orob. 80. 3 ^ n.; f. Irl. Oreb. 30 2 ll. ^lann, bl 0., In cksr ^Vioäwüblo. 0daralrt6r8kü< Ic k. Olks. 1^50o)n. Orob. 2 n. 80. kovvell, VV. 0, 8ei6e u. 8amk. blovsllskks k. ?kks. 1 ^ 80 c^. 2 ^"50n.o^lrV Orob° 1^!!« 80 u. g". 0 ^ ^ Oark. u. 8K. 8". 1 ^ 80 «^. ^.rkdur k. Sodvaickk in LsipsiA. I'appsr, 1boma8, kir8k V^sar Oarwon^. Irl. 8". 4 ^ n. 1 Op. 6. Oer Oiebe 8e1iAksik. 1 20 0sr2. — ^Vevll iob 2vsi Asbsn 86Ü'. a 1 Oii8kav Vskksr in I^sipLiA. ^sbrinA, Oul., Op. 62. Noäsrnsg ^VitzASnIieä, u. Op. 83. 0 R036N- 261K, t. Nanuorobor. Oart. n. 8K. 8°. 2 8. ^ssksrrvair in LlQuoIisii. anksr, kran 2, La^erigoder Ob6r!anck-Nar8ob k. Okks (m. ll'ext). 1 ^ Verbotcue Druckschriften. Durch rechtskräftiges Urtel des Landgerichts I zu Berlin vom 4. Januar 1908 ist die Unbrauchbarmachung aller Exemplare der Druckschrift: »Die Balletratte« von G. Jacob-Margello. Druck und Verlag von Max Bade, Berlin 1907, sowie der zu ihrer Herstellung bestimmten Formen und Platten angeordnet. Berlin, 17. Januar 1908. Durch rechtskräftiges Urteil der I. Strafkammer des hiesigen Landgerichts ist angeordnet, das sämtliche Exemplare folgender Schriften: 1. Kaviar-Kalender 1908, Verlag von Gustav Grimm in Budapest; 2. Annies Geständnisse, von Colelte Willy (Fortsetzung der Claudine-Vllcher), Berlag von G. Grimm, Budapest 1907; 3. Die Schule der Liebhaber, von Pierre Corrard, Berlag von Fritz Sachs. Budapest, Leipzig, Wien; 4. Prinzenspiele, eine morenische Hofgefchichte von Willy, Ver lag von G. Grimm, Budapest 1907; 5. Liebe auf Krndos, ein antikes Sittengemälde von Georges de Dubor, Berlag von G. Grimm, Budapest 1907; 6. Suzette will mich verlassen, von Willy, Verlag von G. Grimm, Budapest 1907; 7. Spiele und Liebe, von Hermann Eduard Jahn, Verlag von G. Grimm, Budapest 1907; sowie die zu ihrer Herstellung bestimmten Platten und Formen unbrauchbar zu machen sind. Königsberg i. Pr., 16. Januar 1908. (gez.) Der Erste Staatsanwalt. Durch rechtskräftiges Urteil der 1. Strafkammer des hiesigen Landgerichts vom 2. Januar 1908 ist die Unbrauchbarmachung von welcher sich der Schwängerer betroffen wegwendet, Text: »Groß ist das Herzeleid, da man nichts ändern kann«; 3. »Io« (0. U. 0. Nr 612); 4. »Pandora« (0. U 0. Ne. 106); 5. »Semele« (0. ü. 0 Nr. 611); 6. »P yche« (0. U. 0 Nr. 624); 7. »Nemesis« (Nr. 559); (Nr. 51); ' ^ 8 <1 . k 6 11. »U. ck. Ia Orevös: Der Überfall» (Nr. 208); 12. »Oa rtmeookre ckanAsreuse« (Nr. 1321). ein Notruchtsversuch; 13. »Oeksnäs rnoi«, ein Liebespaar in unzüchtiger Stellung; 17. »l>S8 Vieux fous gonk plv8 koun (pro Io» j^une8» (Nr. 432): 18. »1«e rsv^il iwporiua« (nach Mouchet. Ne. 1313); 19. »Dons, Oore . . .« (nach Regeault. Nr. 1335); 21. »Eine halb entblößte Frauensperson am Toilettentisch«; 22. -E n nacktes oder mit Ganztrikot bekleidetes Weib mit Perlenschmuck vor einem Pfau«; 23. E n halbentdlößtes sitzendes Weib mit zwei Tauben, Aufschrift: »kar eux 1'amour I'selairs« (nach Fragonard, Nr. 1310). sowie der zu ihrer Herstellung bestimmten Platten und Formen mit der sich aus § 41" St.-G.-Bs. ergebenden Einschränkung an- gcordnet worden. Breslau, 16. Januar 1908. (gez. Der Erste Staatsanwalt. (Deutsches Fahndungsblatt Stück 2687 vom 23. Januar 1908.) Nichtamtlicher Teil. G. Nicordi L Co. in Mailand 1808—1908. (Vgl. Nr. IS d. Bl.» Die Tatsache des hundertjährigen Bestehens der Firma G. Ricordi L Co. in Mailand ist in diesem Blatte bereits gemeldet worden. Über die Geschichte dieses hochangesehenen Hauses empfingen von ihm nahestehender Seite folgenden Bericht! lRed.j Aus Spanien stammend, ließ sich die Familie Recuerdo, deren Name später in Ricordi umgewandelt wurde, in Mailand nieder, als diese Stadt unter spanische Herr schaft kam. Giovanni Ricordi war der Gründer des bedeutenden Musik-Verlagshauses, das im laufenden Jahre i IS08 die Hundertjahrfeier seines Wirkens begeht. Giovanni wurde im Jahre 1785 in Mailand geboren. In ärmlichen Verhältnissen, aber arbeitssroh, angespornt von dem heißen Wunsch, seine Lage, zu bessern, entschloß er sich, nachdem er einige Zeit lang sein Brot mit V olinspiel und Notenkopieren verdient hatte, in 'Mailand ein Geschäft zu eröffnen an den tzuLttro Vovti auf der l'un^a LlercLvti unter den Gewölben des Palastes äells. Rsßivvs. Ein Tisch, Feder, Tintenfaß und einige Blätter Noten: das war die erste Einrichtung, das Magazin und der Laden von Gio vanni Ricordi. Nachdem er lange vergeblich gesonnen und versucht hatte, ein Mittel zur Reproduktion von Musik stücken zu finden, die er verschiedene Male hatte kopieren »müssen, fiel ihm eines Tages ein Musikstück in die 129'
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