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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 19.02.1908
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1908-02-19
- Erscheinungsdatum
- 19.02.1908
- Sprache
- Deutsch
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- Zeitungen
- Saxonica
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2030 Börsenblatt f. d. Dtschn. Buchhandel. Nichtamtlicher Teil. — Sprechsaal. ^ 41, 19. Februar 1908. Francisco 13. März, festgesetzt worden. Die Dampfer dieser Linie legen unmittelbar in Apia an. Mit Rücksicht darauf, daß Ver zögerungen in der Weitersendung infolge von Verkehrsstörungen auf der langen Befördcrungsstrecke bis San Francisco leicht etn- treten können, wird empfohlen, die Sendungen für Samoa mög lichst zeitig zur Post zu geben, damit der Anschluß in San Fran cisco sicher erreicht wird. Buchhandlunesgehttfen-Btrti« zu Leipzig — Der Buch- handlungsgehilfen-Verein zu Leipzig veranstaltete am Sonn abend, den 1ö. Februar, im großen Festsaale des Zentraltheaters einen humoristischen Abend in Form eines Sprudelfestes in Karlsbad, zu dem die humorvolle Einladung in Versen auf einer den bekannten Trinkbecher nachahmenden Karte die Mit glieder mit Angehörigen und Gästen in Hellen Haufen herbei geführt hatte. Gegen 9 Uhr eröffnete namens des Vergnügungs-Ausschusses der um das Fest besonders verdiente Herr Paul Dreßler mit einer kurzen Ansprache das Sprudelfest, das aus Anlaß eines jüngst gefundenen neuen Sprudels gefeiert werde und zu dem er die soeben vom »Verein der Buchhändler zu Leipzig- dem Buch- handlungsgehilfen-Verein für seine Witwen- und Waisenkasse gewidmete Stiftung der Zinsen von 100Ü0 in Beziehung setzte. Nun entwickelte sich in dem prächtig dekorierten Saale ein lebhaftes Treiben der Karlsbader Kurgäste in den mannigfachsten Kostümen, die ein recht farbiges Bild boten. Zwischen den Tänzen wurden mancherlei lustige Vorträge geboten von einem Duett (Herr und Dame), einem Verwandlungskünstler, der be rühmte Persönlichkeiten, namentlich auch eine Anzahl bekannter Kom- ponisten-Dirigenten überraschend ähnlich vorführte, einem Couplet sänger, einem Jongleur und einem Damen-Reigen. Zuletzt wurden von Herrn WedUch, Mitglied des Stadttheaters, noch Deklamationen geboten, die inhaltlich und der Form nach die wertvollsten Dar bietungen des Abends waren, aber bei der großen Unruhe der Fest teilnehmer leider nicht so zur Wirkung kamen, wie sie cs ver dienten. Um so mehr fesselten später Herrn Wedlichs gut gewählte Vorträge im abgeschlossenen Foyer vor dem dort versammelten kleinen Kreise. Das Fest, das von etwa 850 Teilnehmern besucht war, darf als wohlgelungen bezeichnet werden. Kabisch. ' Reue Bücher, Kataloge re. für BuchyLudter. 1>s Droit ä'L.utsur. Organs wsususl äu bursau international äs l'IInion pour irr protection äss osnvrss litterairss st artistiguss, a Lerne. VinAt-st-unisrns Laues. Ho. 2. (15 Lsvrisr 1908.) 4". Laxss 17 a 28. — Lowwairs: Partie otkioislle: Oorwention« Mrtrcullere«: Oonvention interessant un des paxs äs I'Llnion. Italic. Oonvention oonoius avso la Äonnranre concsrnaut la protection äs In propriste littsrairs st Lr- tistigus st äss warguss äs kabrigus (äu 5 äsesmbrs 1906). partis non okkicisils: ILtttckes Aettsrale«: La clauss äs 1a nation 1a plus lavorisss äans Iss traitss st aoooräs conesrnaut 1a protsotion äu Droit ä'^utsur (ssooväs st äsrnisrs partis). Annexe: pvrnnilss äivsrsss äs 1a olauss. ^IllemaANe. I. Oontrstayon ä'un prix-courant illustrs; sorit st Illustration tsobnigus. — II. Oontrskayon ä'illustrations tsobniguss ivseröss äans un cataloAus; but äiäaotigus rsaliss. — III. Lxöcution, sur vsrrs, ä'sussiznss ä'uns raison socials ä'aprss un eroguis; non-applicadilits äs 1a loi äs 1901. — Francs, ksproäuetion inäireots äs ässsins äs oatalvAuss, rsprsssntant äss objsts äu äowains public, ä l'aiäs äs pbotoAraxbiss äs css objsts Aroupss sous 1s wsms aspeot; oontrsksyon. — IVoroeAS. prix-courant illustrs ns constituant pas uns (euere portkKss. — KrtES. lispro- äuction ä'illustrations ÜAuratives ä'un catalogus äs woäss; non-applieabilits äs 1a loi äs 1883 Aottuelle« äwersec.' -4llenraA»re. La gusstion äs 1a protsotion intsroationa s äss autsurs au ksiobsta^. — Opposition äss bötslisrs st propristairss ä'stablisssmsnts contrs 1a psrosption äss droits ä'sxscutiou Musicals. — Mats-Ltti». Lutour äs la eoäiüoatron äss lois sur ls äroit ä'autsur. — LloNArrs, Ds la protsotion rsstriotivs äu äroit äs traäuotion, ä'aprss un rsosnt arrst äs la Oour suproms. — Petition sn lavsur äs l'aäbssion ä la Oonvsntion äs Lsrns. — ,Ätr»«e. Luppression, äans ls cantou äs üsnsvs, äu äspöt lsgal. Lrblio§rap/rre.' Ouvrags nouvsau llloblsr). Hocunrenk» clirer»; Lureau psrmanent äu Oongrss intsrnational äss säitsurs. ksunion äu Oomits sxsoutik a Lsrns. Personalnachrichten. * Gestorben: am 16. Februar der Buchhändler Herr Gustav Böhme, ein treuer, zuverlässiger, ehrenwerter und geschäftstüchtiger Mitarbeiter im Leipziger Hause der Deutschen Verlags anstalt in Stuttgart, dem er als einer der ältesten Mit arbeiter 37 Jahre lang angehört at. Sprechsaal. (Ohne Ber-Mworttmg der Redaktion; jedoch unterliegen alle Einsendungen den Bestimmungen über di- Bcrwaltung de« Börsenblatts.^ Allgemeine Erhöhung des Verleger-Rabatts. (Vgl. Nr. 4, 7, 9, 10, 14, 17, 23. 28, 38 d. Bl.) Zur Klarlegung! Wiederholt wurde mir öffentlich und brieflich vorgehalten: 1. Die Differenz zwischen dem von mir vorge schlagenen Rabatt von 30 Prozent in Rechnung und 33^/z Prozent gegen bar stehe in keinem Ver hältnis zueinander. Dieses wäre richtig, wenn ich bei ein und demselben Artikel diese Grundregeln vorgeschlagen hätte. Ich empfahl aber als geringste Rabattsätze (Minimalrabatt) diese beiden unter der Berücksichtigung, daß viele Bücher nicht in Rechnung ge liefert werden. Hierbei dachte ich besonders an die Schulbücher, für die ein höherer Rabattsatz wegen der Abhängigkeit der Verleger von den Behörden wohl nicht zu erreichen sein wird; auch mußte ich der Notwendigkeit einer einheitlichen Regel ohne Ausnahme Rechnung tragen, um nicht in den gleichen Fehler zu verfallen wie beim Kundenrabatt, dessen allgemeine Abschaffung daher nur eine eingebildete ist. Für den Novitätenvertrieb schlug ich als geringste Vergünstigung 30 Prozent vor. Ich bitte zu be rücksichtigen, daß es sich bei meinem Vorschläge nur um eine Fest stellung der Grenze nach unten zu handelt. 2. Der Verlag habe bei einer Rabatterhöhung das Recht, vom Sortiment Gegenleistung durch einen vergrößerten Absatz zu verlangen. Dieses wäre nur dann möglich, wenn wir Sortimenter bis heute unsere Geschäfte schläfrig oder unbedacht betrieben hätten; und wer will und kann uns diesen Vorwurf machen?! Ein ver mehrter Bücherabsatz durch das Sortiment, der keineswegs un- erringbar ist, kann und wird sich erst dann entfalten, wenn die Eitragsfähigkeit der Buchhandlungen einen neuen Zuzug berufs freudiger und gebildeter Gehilfen bewirkt haben wird. Aber einen Vorteil erreicht der Verlagsbuchhandel schon heute durch eine Rabatterhöhung: die Lebensfähigkeit vieler Sortiments buchhandlungen und dadurch die Erhaltung von Absatzgebieten, die durch keinen direkten Vertrieb zu ersetzen sind. Aus diesem Grunde wurde mir von vielen Verlagsbuchhändlern Anerkennung für meine Bestrebungen gezollt. Danzig, Februar 1908. Gustav Horn-Danzig. Zeitschriftenverleger-Verein und Sortimenter. -Macht geht vor Recht.- (Bgl. Nr. 22, 26, 28, 30, 32, 33, 34, 37, 38, 39, 40 d. Bl.) Eine Anzahl Kundgebungen gegen den Verein von Verlegern deutscher illustrierter Zeitschriften fußen auf unrichtigen Angaben. Ich berühre nur die mich persönlich angehenden und stelle fest, daß in der Unterredung zwischen zwei Leipziger Sorti mentern und mir, die in meiner Privatwohnung stattfand und, nebenbei bemerkt, einen völlig vertraulichen Cha rakter trug, ich auf die Drohung, der gesamte Leipziger Buch handel würde die Zeitschriften der Mitglieder des Vereins von Verlegern deutscher illustrierter Zeitschriften eventuell sperren, er widert habe, wenn seitens der Sortimenter die Angelegenheit auf eine Machtfrage hinausgespielt würde, müßten allerdings auch die Verleger von ihrer Macht Gebrauch machen. Daß ich aus drücklich betonte, es läge in unser aller Wunsch, die schwebenden Fragen im gemeinsamen Interesse auf gütlichem Wege zu regeln, ist verschwiegen worden. Ich überlasse es dem Leser, sich danach ein Urteil über diese Angelegenheit zu bilden. Leipzig, den 17. Februar 1908. Horst Weber.
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