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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 05.05.1897
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1897-05-05
- Erscheinungsdatum
- 05.05.1897
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- LDP: Zeitungen
- Saxonica
- Zeitungen
- Digitalisat
- SLUB Dresden
- PURL
- http://digital.slub-dresden.de/id39946221X-18970505
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- ZeitungBörsenblatt für den deutschen Buchhandel
- Jahr1897
- Monat1897-05
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Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage und wird nur an Buch händler abgegeben. — Jahrespreis siir Mitglieder des Börsenvereins e i n Exemplar 10^1, fiir Nichtmitglicder 20 — Beilagen werden nicht angenommen. Börsenblatt für dcn Anzeigen: die dreigespaltene Petitzeilc oder deren Raum 20 Psg., nichlbuchhändlerische Anzeigen so Psg ,' Mitglieder des Börsen- dereinS zahlen ni'r ro Ps., ebenso Duch- handlungsgehilfen für Stellegesuchc. Rabatt wird nicht gewährt. Deutschen Buchhandel und die verwandten Geschäftszweige. Eigentum des Börsenvereins der Deutschen Buchhändler zu Leipzig. 102. Leipzig, Mittwoch den 5. Mai. 1897. Amtlicher Teil. Bericht des Ausschusses für das Börsenblatt über das Jahr 1896. Nachdem infolge Beschlusses der vorjährigen Hauptversamm lung des Börsenvereins die „Nachrichten ans dem Buchhandel" am 1. Juli 1896 zu erscheinen aufgehört haben, ist von diesem Tage ab dem Börsenblatt seine ursprüngliche Gestalt wiedergegeben worden. Dem öfters laut gewordenen Wunsche nach Vermehrung und größerer Mannigfaltigkeit des Inhalts im nichtamtlichen Teile ist die Redaktion »achzukommen bestrebt gewesen; entgegen der früheren Gepflogenheit enthielt seit 1. Juli 1896 jede Nummer des Börsenblattes einen nichtamtlichen (redaktionellen) Teil. Wie aus einem Bericht des Herrn Redakteurs Max Evers ersichtlich ist, brachten die Nachrichten im ersten Halbjahre und das Börsenblatt in, ganzen Jahre 1896 ohne den „Sprechsaal" und die sogenannten „kleinen Mitteilungen" auf 1082 r/g Seiten 815 größere und kleinere, meist bezahlte Aufsätze. Diese erhebliche Vermehrung des textlichen Teiles, die auch eine Ausdehnung der Inhaltsverzeichnisse bedingte, erforderte neben dem größere» Aufwand für Druck und Papier selbstverständlich auch eine Mehrausgabe für Honorare; anstatt der im Voranschlag vorgesehenen 6000sind 7245 ^ 67 H ausgegeben worden (im Vorjahre für Börsenblatt und Nachrichten zusammen 6589 ^ 98H), trotzdem ist das Gesamtergebnis des Börsenblattes günstiger als im Vorjahre, der Reingewinn ist um 3065 47 größer als im Jahre 1895 (Börsenblatt und Nachrichten zusammen be rechnet) bei einer Vermehrung des Umfanges um 29 Druckbogen. Da seit 1. August 1896 das Gehalt des Herrn Arthur Woernlein (2400 ^ jährlich), der ausschließlich für die Nachrichten angestellt war, forlfällt, erscheint die Ueberschreitung des im Voranschlag für 1896 vorgesehenen Betrages unwesentlich. Der Ausschuß für das Börsenblatt erhält während des Ge schäftsjahres über die verausgabten Honorare keinerlei Mitteilungen, er ist deshalb außer stände, eine Ueberschreitung des Voranschlags zu verhindern. Eine ganz genaue Einhaltung des vorgesehenen Betrages ist für die Redaktion überhaupt unmöglich. Infolge des im vergangenen Jahre von Herrn Evers be wiesenen Strebens, eine Ausgestaltung des nichtamtlichen Teiles in der Weise zu versuchen, wie es wiederholt in verschiedenen Vereinen, auch in der Hauptversammlung angeregt und in unseren Berichten als wünschenswert bezeichnet wurde, sind die früheren Klagen über ungenügende Leistungen des Börsenblattes zunächst verstummt. Darf nun auch zugegeben werden, daß manche Artikel ohne Verlust für die Leser hätten fortbleiben, andere eine Ver kürzung hätten erleiden können, so muß anderseits berücksichtigt werden, daß die Redaktion doch zunächst auf dem neu eingeschlagenen Wege Erfahrungen sammeln mußte. Jedenfalls zeigen die in den VierundscchMter Jahrgang. letzten Jahren gezahlten Honorare, daß eine Summe von 7000 ^ erforderlich ist, um den vielfach geäußerten, berechtigten Wünschen annähernd zu genügen. Wir teilen die Ueberzeugung weiter Kreise, daß ein Be dürfnis nicht sowohl nach Verringerung des Inhaltes als viel mehr nach dessen Ver besserung vorhanden ist, und würden es lebhaft bedauern, wenn durch Verkürzung der genannten Summe die angebahnte Ausgestaltung und stetige Ver besserung des Börsenblattes wiederum aufgehalten werden sollte. Für Anzeigen in den Nachrichten (erstes Halbjahr) und im Börsenblatt im ganzen Jahr 1896 sind 5254 60 H mehr eingenommen worden als im Vorjahre; eine weitere Steigerung ist auch in Zukunft zu erwarten. Bezüglich des Hinrichs'schen Wöchentlichen Verzeich nisses können wir uns beschränken, auf unseren vorjährigen Bericht hinzuweisen. Der Umfang des Jahrganges 1896 ist nur um 14 Seiten stärker als der von 1895; die Kosten betrugen 13404 44 H (gegen 13319 92 H im Jahre 1895), der Voranschlag von 14000 ist also wiederum nicht ganz erreicht worden. Bei dem weißen Bestellzettel ist die Einnahme zurück gegangen, die Ausgabe aber größer geworden; diese befremdliche Erscheinung ist eine Folge davon, daß öfters die zu einer Nummer- gehörigen Bestellzettel den Bogen nicht ganz ausfülle», daher ein gewisser Raum nicht ausgenutzt werden kann; auch kommt es hie und da vor, daß die Redaktion ein angekündigtes Buch irrtümlich für eine Neuigkeit hält und einen Bestellzettel dazu druckt, dessen Bezahlung dann die betreffende Firma verweigert. Es wurden 1896 1895 eingenommen ^ 16 073.— ^ 16587.— ausgegeben „ 15 439.29 „ 15 080.92 mithin gewonnen ^ 633.71 .A 1506.08 Bei dem roten Bestellzettel zeigt sich eine geringe Ver größerung der Einnahme und der Ausgabe. Es wurden 1896 1895 (nur im 2.Halbjahr), eingenommen ^ 6 227.— ^ 2 992.— ausgegeben „ 5 745.67 „ 2 804.32 mithin gewonnen 481.33 ^ 187.68 Auch bezüglich dieser Bestellzettelbogen können wir nur das im vorigen Berichte Gesagte wiederholen. Ein Gewinn war bei diesem Unternehmen von vornherein nicht beabsichtigt, der kleine Ueberschuß, der bisher erzielt wurde und auch fernerhin vielleicht vorhanden sein wird, ist nicht groß genug, um ihn etwa als Grund für eine Herabsetzung der Gebühren für die Zettel an zusehen. Leipzig, 9. April 1897. Der Ausschuß fiir das Börsenblatt Adolf Titze Beruh. Liebisch Vorsitzender. Schriftführer. 442
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