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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 20.02.1911
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1911-02-20
- Erscheinungsdatum
- 20.02.1911
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- Saxonica
- Zeitungen
- LDP: Zeitungen
- Digitalisat
- SLUB Dresden
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- http://digital.slub-dresden.de/id39946221X-19110220
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- urn:nbn:de:bsz:14-db-id39946221X-191102201
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42, 2S. Febri ac 1S1I. Nichtamtlicher Teil. Börsenblatt f. d. Dtschn. Buchhandel. 2181 Kleine Mitteilungen. * Ein- und Ausfuhr Deutschlands an Büchern, Bildern rc im Januar 1S11. — Die Ein- und Ausfuhr Deutschlands im Januar 1911 an Büchern, Bildern, Gemälden betrug: Einfuhr: Menge: 4918 ä? (Januar 1910: 4617 äs) Wert: 3476 ( „ „ 3031 ^L) Ausfuhr: Menge: 17 266 62 ( „ „ 17 765 är) Wert: 7089 ( „ „ 7313 ^c) * Bücher- und Bilder-AuSstellung. — Der Kunstverein in Naumburg a/Saale plant eine Ausstellung von künstlerisch ausgestatteten Büchern, auch von Musikalien, Bildern, Kunst blättern, Bildermappen usw., die sich zu Konfirmations geschenken eignen. Wir lenken die Aufmerksamkeit auf die Anzeige in vorliegender Nummer d. Bl., Seite 2126. * Die Leipziger Ofter-Bormesse. — Die Leipziger Oster- Vormesse (für Musterlager und -Kollektionen in Porzellan, Keramik, Glas-, Metall-, Leder-, Holz-, Korb-, Papier-, Japan- und China-Waren, Puppen und Spielsachen, Musik instrumenten, Schmucksachen, Seifen, Parfümerien, Luxus artikeln, Haus- und Wirtschaftsgeräten aller Art, sowie verwandten Waren aller Gattungen) beginnt Montag den 6. März 1911 und endet Sonnabend den 18. März. Von allen im Laufe des Jahres in Leipzig abgehaltenen Messen hat diese Vormesse die größte Bedeutung für die Mehrzahl der Meßbesucher und Pflegt den stärksten Besuch nach Leipzig zu führen, doch beschränkt sich der Hauptverkehr meist auf die erste Woche. Liebig-Museum in Gießen. — Als Erfolg eines Aufrufs in der »Zeitschrift für angewandte Chemie« sind bisher ungefähr 28000 für die Wiederherstellung des Liebig-Laboratoriums in Gießen, des von Justus von Liebig errichteten ersten chemischen Laboratoriums für experimentellen Unterricht, zusammenge kommen. Außerdem hat der Ausschuß eine Reihe von wertvollen Liebig-Erinnerungen empfangen. Das Gebäude wurde unter Bürgschaft des Medizinalrats vr. E. A. Merck (Darmstadt) für die Zwecke eines Liebig-Museums für 60 000 erworben. Somit erscheint das Zustandekommen des Liebig-Museums in Gießen gesichert. Es wurden zunächst Arbeiten zur Erhaltung des Gebäudes ausgeführt und die vielfachen Besonderheiten der Räume an der Hand der alten Pläne wieder hergestellt. Dabei fanden sich interessante Teile der alten Einrichtung, z. B. der in der Geschichte der Chemie berühmte Kaliofen, im wesentlichen unversehrt. Um das für die Geschichte der Naturwissenschaft und der chemischen Industrie so bedeutungsvolle Werk durchzuführen, sind jedoch noch erhebliche Mittel erforderlich, zu deren Beschaffung die Mitwirkung weiterer Kreise erwünscht ist. Zur Förderung des Planes ist eine Gesellschaft Liebig.Museum in Gießen gebildet worden. König Georgs Musiksammlung im Britischen Museum in London. — Aus London wird der Vossischen Zeitung be richtet: Einen kostbaren Zuwachs wird das Britische Museum durch die Bereitwilligkeit des Königs erhalten, seine prachtvolle Musiksammlung, die seit mehr als einem Jahrhundert im Buckingham-Palast verwahrt wird, dem Museum leihweise zu überlassen. Die Sammlung wird in den neuen Museumsräumen Platz finden, die am Montague-Platz der Vollendung ent gegengehen. Zu den Kostbarkeiten dieser Notensammlung ge hört in erster Linie die unvergleichliche Sammlung von Manuskripten von Händel, die ursprünglich Eigentum des Königs Georg III. waren. Darunter befinden sich zahlreiche Autographen des Komponisten, 32 Bände Opern, 21 Bände Oratorien, 7 Bände Oden und Serenaden, 12 Bände kleinerer geistlicher Musikstücke, 6 Bände Jnstrumentalwerke und 11 Bände Kantaten und Skizzen. Besonders wertvoll ist auch eine Nieder schrift von Mozarts frühen Sonaten ox>. 6, die der Königin Charlotte gewidmet waren; die Violinstimme ist von Leopold Mozart, dem Vater des Komponisten, eigenhändig nieder geschrieben. Die Musiksammlung des Königs umfaßt mehr als tausend Originalhandschriften und gegen 3000 gedruckte Noten Börsenblatt sür den Deutschen Buchhandel. 78. Jahrgang. und Bücher, zum größten Teil Seltenheiten, die heute kaum noch zu erlangen sind. Mit dem Entschluß des Königs werden diese Schätze nunmehr der Wissenschaft und dem Studium freigegeben. * «erstelgerurigen. (Vgl. Nr. 14, 16, 17, 20, 24, 33, 37, 40, 41 d. Bl) - 13.—18. März 1911. Wien I, im Damensalon, Dorotheergasse 17: Kupferstiche, Schabkunstblätter, Radierungen und Holz, schnitte aus dem 15. bis Mitte des 19. Jahrhunderts, Lithographien, Bildnisse berühmter Persönlichkeiten, Vien- nensia, Theatralia, Militaria und historische Blätter, Städte ansichten usw. usw. Aus fürstlichem Besitz nebst wertvollen Beiträgen aus Wiener und Prager Privatbesitz. Experte: Albert Kende, Kunsthändler in Wien I, Spiegelgasse 8 Besichtigung: 7.-11. März, 10—51/2 Uhr. 24.-29. April 1911. Frankfurt a. Main, Römerberg 3: K. Th. Völcker's Verlag u. Antiquariat: 4. Versteigerung des Bücherlagers: Geschichte und Topographie in Wort und Bild von Deutschland (speziell Norddeutschland und Bayern), Österreich und Ausland. * Remittendeufaktur-Vordrucke O.-M. 1SL1. (Vgl. 1910 Nr. 299; 1911 Nr. 1, 6,12, 18, 24, 30, 36 d. Bl.) — In der Zeit vom 13. bis 18. Februar 1911 sind bei der Redaktion des Börsen- blatts folgende weitere Remittendenfaktur-Vordrucke O.-M. 1911 eingegangen: Wilhelm Bader, Rottenburg a. N., F. Emil Boden, Dresden, Buchhandlung der Nationalliberalen Partei, G. m. b. H., Berlin, F. W. Cordier, Heiligenstadt (Eichsfeld). Dreililien-Verlag, Karlsruhe, Raimund Gerhard, Leipzig, C. R. Gutsch, Lörrach, Haupt L Hammon, Leipzig, L. Heege, Schweidnitz, Hellmuth Henkler's Verlag (Johs. Henkler), Dresden, Huber L Lahme Nachfg., Wien, Wilhelm Gottl. Korn, Breslau, W. Krommer, Freudenthal, A. Mehlhorn, Charlottenburg, Paul Neubner, Köln a. Rh., Hermann Zieger, Leipzig. Der Deutsche Buchdruckerverein und der Verein Deutscher Schriftgießereien. — Die zwischen dem »Deutschen Buchdrucker- Verein« und dem »Verein Deutscher Schriftgießereien« getroffenen Vereinbarungen, betreffend die Bekämpfung des Druckerei gründungsunwesens und der Schleuderei im Buchdruck- und Schriftgießergewerbe, sind infolge einer vom Deutschen Buch. drucker-Verein ausgesprochenen Kündigung aufgehoben worden. Nach Ziffer 1 dieser Vereinbarungen (veröffentlicht in Nr. 1 der »Zeitschrift für Deutschlands Buchdrucker« von 1909) waren die Schriftgießereien usw. verpflichtet, an neu zu errichtende Buchdruckereien nur gegen eine bare Anzahlung von mindestens einem Drittel der vereinbarten Kaussumme zu liefern, und die Kreditfrist des Restkaufpreises auf 2*/, Jahre zu bemessen. Nach Ziffer 2 durften die Schriftgießereien usw. an solche Buchdruckereien, die ihnen vom Deutschen Buchdrucker-Verein als Schleuderer bekanntgegeben wurden, nicht mehr liefern. Anderseits hatte sich der Vorstand des Deutschen Buchdrucker- Vereins verpflichtet, die Vereinsmitglieder anzuhalten, von solchen Schriftgießereien und Fachgeschäften nichts mehr zu kaufen, die diese Vereinbarungen nicht anerkennen und die von dem Verein Deutscher Schriftgießereien als Schleuderer be zeichnet wurden. Uber die Durchführung dieser Vereinbarungen sind zwischen dem Deutschen Buchdrucker-Verein und dem Verein Deutscher Schriftgießereien wegen eines Vorgehens von Mitgliedern des letztgenannten Vereins Meinungsverschiedenheiten entstanden, die in der Folge zur Kündigung und Aufhebung des Vertrags durch den Vorstand des Deutschen Buchdrucker-Vereins geführt haben. (»Zeitschrift f. Dtschlds. Buchdrucker«.) 286
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