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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 01.03.1875
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- Ausgabe
- Band
- 1875-03-01
- Erscheinungsdatum
- 01.03.1875
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- Deutsch
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f8l57.f Zur Versendung liegt bereite Draninor's gesammelte Dichtungen. Zweite Auslage. Mit dem Portrait des Verfassers. 18 Bogen 8. feinstes Velinpapier. Elegant geheftet 4 M. ord. Sehr elegante Einbände hierzu ü 2 M. netto. »Der Name Dranmor klang vor einigen Jahren wie das Zauberwort eines fremdartigen fernen Landen uns seine Poesien übers Meer sandte, Poesien von ganz ursprünglichem Geiste, von tropischer Sonnengluth durchweht, von berau schendem Duft der Worte und dock so voll echt deutscher Empfindung, daß wir vor einem unlös baren Räthsel standen. Dranmor, den wir damals als einen gottbegnadeten echten Dichter begrüßten, sendet uns nun seine „Gesammelten Dichtungen" (Berlin, Paetel) und wir lassen aufs neue diese wunder bar zauberischen Klänge aus einer frem den Welt unter anderem Himmel an un ser entzücktes Ohr klingen, schauen mit dem Dichter, am hohen Maste lehnend, aus das weite endlose Meer, das, anfangs leise grollend, immer höhere Wellen wirft und uns zuletzt im wilden Sturme die Gesichter peitscht, und blicken, von den hohen Wogen des Lebensmceres hin- und hergeschleudcrt, mit dem tiefsinnigen Freunde insAntlitz des Todes, den sein erhabener Gedanken flug siegreich überwindet, uns unwiderstehlich mit sich fortreißend. Dranmor, ein edler Geistes verwandter Byron s und Shelley s, ist doch eine ureigene Natur; über den Zauber der Rhythmen mit Leichtigkeit, Kraft und feinem Zartgefühl gebietend, zaubert er die Natur in ihrer unbe rührten Herrlichkeit uns vor Augen, malt mit üppigen Farben das Leben der Tropen, das Meer in seiner erhabenen Stille wie in der aufwühlenden Gewalt des Sturmes mit den Reflexen im Herzen des Menschen, und enthüllt uns die tiefen Geheimnisse seines eigenen Innern, das nach des Lebens furchtbaren Kämpfen in seinem „Requiem" die grellen Disharmonien aufzulösen ringt. — ein Epos in Dante'schem Geiste gedichtet, das uns Hölderlin's schönes Wort bewahrheitet: Biele versuchten umsonst, das Freudigste freudig zu sagen, Hier spricht endlich es mir, hier in der Trauer sich aus. Aber nicht bloß in diesen großen, gewaltigen und Menschenelend. Auch die leichtern lyrischen Rhythmen beschwingter Herzensgeheimnisse, der stolze Schritt der spanischen Romanze, in der seine tropischen Hidalgen einherschreiten, die ele gischen Töne der Sehnsucht nach der deutschen Heimath, sie alle gelingen dem vielgewanderten Childe Harold gleich glücklich, und Deutschland darf stolz sein auf den „großen Unbe kannten", den wir lieben müssen, indem wir ihn bewundern.« So urtheilt „lieber Land und Meer" (1874 Nr. 2) über die erste, 1873 erschienene Auflage und in gleich günstiger Weise haben sich alle maßgebenden Journale (wie Neue Freie Presse, Blätter für literarische Unterhaltung, Augsburger Allgemeine Zeitung, Europa, Pester Lloyd, Ma- Zweiundvierzigster Jahrgang. gazin für die Literatur des Auslandes, die Grenz boten u. s. w.) über „Dranmor's Dichtungen" ausgesprochen. Da im letzten Jahrzehend wohl nur wenige poetische Werke erschienen sein dürften, die eine solche Fülle einstimmig anerkennender Beurthei- lungcn hervorgerufen haben, wie „Dranmor's Gesammelte Dichtungen", und da überdies die Ausstattung des Werkes eine dem bedeutenden Inhalt entsprechende, äußerst elegante bei niedrigem Preise ist (18 Bogen auf feinstem Velinpapier --- 4 M.). so glauben wir die Ucber- zeugung aussprechen zu dürfen, daß bei nur einiger Verwendung Ihrerseits der Erfolg Ihren und unseren Wünschen entsprechen wird. — Wir liefern in Rechnung mit 30 A, und 13/12, ---- i-egen baar mit 40<X> und 7/6 --- können aber gebundene Exemplare nur baar expediren. Berlin ^V., den 22. Februar 1875. Gebrüder Paetel. Für den 22. März! f8t58.f Zum Geburtstage Sr. Majestät des Kaisers. In meinem Verlage erschien: Fcst Cantate für gemischten oder Männerchor mit Pianoforte-Begleitung, componirt von L. Altma u n. 0p. 7. Dichtung von vr. Schulz. Preis 10 S-<. Stimmen L Satz 5 S-s. Baar mit 50U u. 11/10. Jedes Gymnasium, Realschulen, Seminarien, Präparandenanstalten, sowie höhere Bürgerschulen sind sichere Abnehmer, zumal es überhaupt an derartigen Piäcen noch mangelt. Eine An zeige über das Erscheinen dieser Piäce ist bereits an alle höhere Lehranstalten versandt worden. Hochachtungsvoll Neustadt O/Schl., im Februar 1875. A. Pietsch. (8159.^ Lei Z1aitin»8 XWoN im ist ersobieuev: kiimlcoArrtMirr. Illustration« ok mors timn 1000 spseiss ok dlortk-IVsst Lu- ropsan lolinkuinonictas vr. 8. 6. 8nsltsn van VvllvllUovsu. >. I-tz. 8>'. 4. 7 dl., 5 dl. 25 kk. netto. Nuttliiiiümer L Hiililln otlil. ftieoZ LuolrtmllälunA kür 8ta.ats- u. Rsolttsvissonsoliajt in Berlin 17. Unter äen Binäen 64. ' In UNS61Q1 Verlüde e> Sellien soeben: VvrnattuiiKs - Lerielit cke8 Krol8-4l1880llI18868 ll68 X I0l808 leltOIV kür üus .Intu^ 1874. krinren 4. 50 Zeiten, kreis I dl. dlit 25 U ÜLdntt. Ecklin, der Tisch des Herrn. 3. Aufl. Elcg. geb. I M. 30 Pf. ord., 95 Pf. no. Für müßige Augenblicke. 2. Aufl. Eleg. geb. 1 M. 50 Pf. ord., l M. no. Gcß, Bibelstunden über Evang. Johannis. Cap. 13—17. 2. Aufl. Brosch. 3 M. 60 Pf., 2 M. 70 Pf. no.; eleg geb. 4 M. 80 Pf., 3 M. SO Pf. no. Lies und denk. Eleg. geb. 1 M. 80 Pf. ord., lM.20Pf.no. Lobstein, tägliche Wcckstimmen oder eine Schriftstelle kurz beleuchtet auf alle Tage im Jahre. 4. Aufl. Eleg. geb. 3 M. SO Pf., 2 M. 60 Pf. no. — Klippen auf dem Heilswege. 2. Aufl. Geb. 1 M. SO Pf., 1 M. 20 Pf. no. — die christlichen Festtage in 20 Betrachtun gen. Geb. 2 M. 10 Pf., 1 M. 40 Pf. no. Ostertag, die Bibeln, ihre Geschichte. 4. Aufl. Geb. 1 M. 40 Pf., 1 M. 5 Pf. no. Reifs, die christliche Glaubenslehre als Grund läge einer christlichen Weltanschauung. 2 Bde. 3 >/?. Basel, Februar 1875. Bahamaiel's Verlag (C. Detlefs). f8162.f In meinem Verlage ist erschienen und bitte. L cond. zu verlangen: Shakjpcre, Venus und Adonis. Ein episches Gedicht. Deutsch nebst einer Einleitung von BennoTschi schwitz (Pros, in Zürich). 1875. 1 M. 25 Pf. Halle a/S. Georg Schwabe. 100,
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