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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 30.03.1875
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1875-03-30
- Erscheinungsdatum
- 30.03.1875
- Sprache
- Deutsch
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- Saxonica
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Amtlicher Theil. 71, 30. März. 1096 Da die diesjährige Ausstellung durch die schönen und lichten Räume der Leipziger Stadlbibliothek, in denen sie stattfinden soll, ein besonders festliches Ansehen gewinnen wird, so hoffen wir, daß die Beschickung derselben von Seiten derjenigen Verleger eine recht lebhafte werde, welche sich vorzugsweise mit Herstellung von Prachtwerken befassen. Wir rechnen um so mehr ans die freundliche Unterstützung unserer Bitte, als in diesem Jahre das fünszigjährige Bestehen des Börsenvereins gefeiert und voraussichtlich eine größere Anzahl von Collegen nach Leipzig kommen wird. Berlin, Bonn und Leipzig, den 17. März 1875. Her Vorstand des Üörsenvereins -er Deutschen Duchhiindler. Adolph Enslin. Gustav Marcus. Carl Voerster. Generalversammlung des Unterstützungsvereins deutscher Buchhändler und Buchhandlungs-Gehilfen. Berlin, den X. März 1S7S. Der Vorsteher, Julius Springer, eröffnetc die Versamm lung und begrüßte die Anwesenden. Er gedachte mit ehrenden, an erkennenden Worten der Erinnerung des vor kurzem verstorbenen Herrn George Winckelman», welcher durch eine lange Reihe von Jahren in aufopfernder, ernster Thätigkeit dem Vorstande des Unterstützungsvereins, erst als Prüsungs-Commissarius, dann als Cassirer seine unermüdliche Arbeit gewidmet hat. Es ward sodann zu den aus der Tagesordnung stehenden Gegenständen übergegangen. 1) trug der Secretär den Jahresbericht über die Wirk samkeit des Vereins, betreffend das Jahr 1874 (Anlagcl) vor, nachdem der Kassenbericht für das Jahr 1874 (An lage II.) vorgelegt war; 2) trug Herr D. Reimer den Bericht des Rechnungs ausschusses (Anlage III.) vor; 3) ertheilte dicGeneralversammlungdie beantragteDccharge. 4) Bei der nun stattsindenden Wahl eines Vorstands mitgliedes an Stelle des statutengemäß ausjcheidenden und wieder wählbaren Herrn C. Röstell wurde Herr C. Rö stell wieder ge wählt; derselbe erklärte, die Wahl anzunchmen. 5) Bei der demnächst erfolgende» Wahl eines Mitgliedes des Rechnungsausschusses an Stelle des statutengemäß aus- fcheidenden und Ivieder wählbaren Herrn Ad. Plötz wurde Herr Ad. Plötz wieder gewählt; derselbe erklärte, die Wahl anzunchmen. lieber beide Wahlakte wurde ein besonderes notarielles Protokoll ausgenommen. 6) Der Antrag des Vorstandes, betreffend die Vereinigung des Restes der infolge des Ausrufes vom 29. Juli 1870 dem Ver eine gewordenen besondere» Kricgsbeiträgc mit dem Reservefonds, ward hierauf von dem Herrn Vorsitzenden vorgetragen, zur Ab stimmung gestellt und von der Versammlung angenommen. Die Gegenstände der Tagesordnung waren erledigt und wurde die Versammlung voni Vorsitzenden geschlossen. Nach beendigter Generalversammlung wurde die ausgestellte Büchse geleert und ergab die Einnahme von 16 M. 75 Pf. Es ersolgte nun nach tz. 8. die Constituirung des Vorstandes unter sich und es wurden bestimmt: Herr Julius Springer als Vorsitzender, „ W. Hertz als Secretär, „ R. Gaertner als Cassirer, „ B. Brigl und C. Röstell als Prüfungs-Com- missarien. Berlin, den 14. März 1875. Der Vorstand des Unterstlihungsvcrrins deutscher Üuchyändler und üuchhaiidluiigs-Gehilfe». Julius Springer. Wilhelm Hertz. Rndolph Gaertner. Bernhard Brigl. Carl Röstell. I. Jahresbericht des Unterstützungsvereins deutscher Buchhändler und Buch handlungs-Gehilfen für das Jahr 1874. Jahresberichte eines Vereins, wie der unsrige, werden für den ersten Blick meist eine gewisse Aehnlichkcit zeigen. Der Vorstand er klärt in denselben, wie bisher nach bestem Wissen und Gewissen ver waltet, gesammelt und dann verthcilt zu haben, er dankt sür die Theilnahmc, welche ihm geworden, sür den Reichthum an Liebe und Gaben, der ihm zusloß und er zieht aus den Zahlen des Cassen- berichtcs Resultate, welche meist zu dem Schluffe führen, daß auch das verstoßene Jahr ihm gezeigt habe, wie großartig die Hilfe war, die ihm zutheil ward, wie aber die Ansprüche an ihn sich mehren, — wie sie sich mehren, weil die Zeiten sich ändern, weil sein Wachsen an Jahren und Kräften auch seine Wirksamkeit ausdchnt, und wie er bitten muß und Ivieder bitten, daß man den Verein aus dem Herzen trage und ihm ferner helfe und ihn immer mehr fördere. Einen solchen Bericht haben auch wir in diesem Jahre vorzu tragen, wir haben zu danken und zu bitten, und stützen uns dabei ans die kurze» Mittheilungen, welche Ihnen unsere Thätigkeit zeigen sollen. Die uns gewordenen Beiträge und Geschenke (soweit dieselben nicht dem Reservefonds nach tz. 16. II. unsrer Statuten zuzusügen waren) sowie die Zinsen unseres Reservefonds sind nach denselben Grundsätzen zur Bcrtheilung gelangt, welche bisher, und zur Billigung unserer Mitglieder, befolgt wurden. Wir legten ein besonderes Ge wicht darauf, die regelmäßigen Unterstützungen, die in monatlichen oder vierteljährlichen Raten ausgezahlt werden, denjenigen Personen oder Familien zukommeu zu lassen, welche einer solchen sicheren Hilse bedürfen; wir suchen solche Familien bis zu dem Zeitpunkte zu führen, wo sic der Hilse entbehren können, oder wir fahren damit fort, wenn wir erkennen, daß wir unentbehrlich sind. Diese Ver theilungen erfolgen nach von Zeit zu Zeit, mindestens jährlich, er neuter Prüfung der Verhältnisse oder uns gewordener Bestätigung der Unentbehrlichkeit. Leider bleibt in den allermeisten Fällen unsere Hilfe aus diesem Gebiete unserer Arbeit nöthig, ja vielfach mußte eine Vermehrung eintrcten, da das früher Ausreichende sich in den letzten Jahren manchmal als unzureichend erwies. Wenn wir auch nicht in der Lage sind, diese Familien unsererseits ganz und gar zu erhalten, und wenn auch solch eine Leistung ganz außerhalb der Grenzen und Möglichkeit eines Vereins liegt, der wie der unsrige Unterstützungen zu gewähren hat, so konnten wir doch innerhalb des uns Möglichen eine tröstliche Wirksamkeit in erheblichen Unter stützungen üben. Wir gewährten an fortlaufenden Unterstützungen an 74 Prinzipale, ihre Wittwen und Waisen im Jahre 1874 die Summe von 5017 Thlr., an 57 Gehilfen, deren Wittwen und Waisen 3222 Thlr. 18 Sgr. Diese Summe von 8239 Thlr. 18 Sgr. ist also 131 Familien zugeflossen. Wir haben uns bei der Feststellung der einzelnen Beträge wie bisher der ernstesten Er wägung aller Verhältnisse, und der ruhigsten Gerechtigkeit zu be fleißigen gesucht, wir haben keine Unterschiede gemacht und endlich,
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