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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 27.02.1905
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1905-02-27
- Erscheinungsdatum
- 27.02.1905
- Sprache
- Deutsch
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1984 Nichtamtlicher Teil. 48. 27. Februar 1905. 1904 (Reichsgesetzbl. S. 141), vorgesehene Schutz findet auf die nachbezeichneten Ausstellungen Anwendung: 1. die allgemeine und internationale Ausstellung zu Lüttich 1905; 2. die niederschlesische Gewerbe- und Industrieausstellung zu Görlitz 1905; Berlin, den 20. Februar 1905. Der Reichskanzler. Im Aufträge: (gez) von Jonquiöres. Ausländische Handlungsreisende in der Schweiz. — In der Schweiz wurden im Jahre 1904 an 31417 Handlungs reisende Ausweiskarlen verabfolgt (1903: 30 478 — 1902: 29 353), worunter sich 6907 ausländische Reisende (1903: 6933 — 1902: 6531) befanden. 1904 1903 1902 Deutschland 4786 ^ ^ 4800 4463 Frankreich 1319 1326 1294 Italien 415 390 403 Österreich-Ungarn 249 250 232 Belgien 65 64 49 Niederlande 17 31 28 730 (563) von diesen ausländischen Reisenden reisten im Handel mit literarischen und Kunstgegenständen, Papier usw. (Nach dem Schweizerischen Handelsamtsblatt.) Königliche Akademie in Posen. — Die Königliche Akademie in Posen ist im Winterhalbjahr 1904/05 von 1141 Hörern besucht. Davon sind 617 Männer und 524 Frauen, Es hören, nach Bekenntnissen: 645 Evangelische, 196 Katholische, 300 Juden; nach Berufen: 79 Offiziere, 91 höhere Beamte (und Rechtsanwälte), 93 mittlere Beamte, 47 Ärzte, Apotheker, Ingenieure usw., 4 evangelische Pfarrer, 3 katholische Pfarrer, 34 Kleriker aus dem erzbischöflichen Seminar, 15 höhere Lehrer, 111 Volks- und Mittelschullehrer, 129 Lehrerinnen, 124 Kaufleute und Bankbeamte. Kaiserliche Akademie der Wissenschaften in Wien. Sitzung der mathematisch - naturwissenschaftlichen Klasse vom 16. Februar 1905. — Das korrespondierende Mitglied Professor G. Haberlandt übersendet eine Abhandlung aus dem botanischen Institute der k. k. Universität in Graz von F. Kn oll, mit dem Titel: »Die Brennhaare der Euphorbiaceengattungen Dalechampia und Fragia«. Das wirkliche Mitglied Professor R. Ritter von Wettstein legt eine Abhandlung aus dem botanischen Institute der k. k. Uni versität in Wien von Karl Rudolph vor, welche den Titel führt: »Psaronien und Marattiaceen«. Das wirkliche Mitglied Hofrat Professor Wiesner legte den fünften Teil zu »Photometrische Untersuchungen auf pflanzen physiologischem Gebiete: Untersuchungen über den Lichtgenuß der Pflanzen im Jellowstone-Gebiet und in einigen andern Gegenden Nord-Amerikas« vor. Assistent an der k. k. Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik R. Nim führ überreicht eine Abhandlung mit dem Titel: »Beiträge zur Theorie der Drachen in ihrer Anwendung für meteorologische Hochaufstiege.» Ltuä. pbil. Albert Defant in Innsbruck übersendet eine Abhandlung mit dem Titel: »Gesetzmäßigkeiten in der Verteilung der verschiedenen Tropfengrößen bei Regenfällen«. Das wirkliche Mitglied Professor Franz Exner legt eine Ab handlung von H. von Ficker und A. Defant in Innsbruck vor: »Über den täglichen Gang der elektrischen Zerstreuung und des Staubgehaltes auf dem Patscherkofel.« vr. St. Meyer vor: -Über die Radioaktivität der Quellen der böhmischen Bädergruppe: Karlsbad, Marienbad, Teplitz - Schönau, Dux, Franzensbad, sowie von St. Joachimsthal.. Derselbe überreicht ferner eine für den Anzeiger bestimmte zur quantitativen Untersuchung radiumhaltiger Substanzen«. (Auszug aus der -Wiener Zeitg.«.) Gesellschaft für Verbreitung von Volksbildung. — Die Gesellschaft für Verbreitung von Volksbildung hat im Laufe des Jahres 1904 2884 Volks bibliotheken mit 82 731 Bänden begründet und unterstützt. Hiervon entfallen auf Branden burg 606 Bibliotheken mit 14 186 Bänden. Seit Anfang 1897 bis Ende 1904 hat die Gesellschaft insgesamt an 10197 Biblio theken 336 754 Bände unentgeltlich abgegeben. Die für diesen Zweck in demselben Zeitraum aufgewandten Barmittel belaufen sich auf über 320 000 Dazu kommen sehr erheb liche Bücherschenkungen, die mit zur Verwendung gelangt sind. Seit dem Jahre 1901 hat die Gesellschaft auch 1265 Wander bibliotheken von je 50 Bänden errichtet, die über 60 000 Bücher enthalten und alljährlich erneuert werden. Die Wanderbibliotheken eignen sich besonders für kleinere Gemeinden. Die Bücher werden aus dem etwa 1500 Nummern umfassenden Katalog der Gesell schaft von den betreffenden Gemeinden vollständig unbeschränkt ausgewählt und im nächsten Jahre bis zum 1. Juni an die Ge- neue Sammlung von 50 Bänden aus den Katalogen der Gesell schaft aus. Das Neue dieser Wanderbibliotheken den bisherigen vereinzelt bestehenden ähnlichen Einrichtungen gegenüber besteht darin, daß jede Gemeinde völlig freie Hand in der Wahl der Bücher behält. Eingehende Mitteilungen über die Begründung von Volksbibliotheken erteilt die Kanzlei der Gesellschaft, Berlin NW., Lübecker Straße 6. Schiller-Ausstellung. — Zur Schiller-Gedächtnisfeier wird, wie die Allgemeine Zeitung mitteilt, die königliche Hof- und Staatsbibliothek in München, wie früher bei dem Hans Sachs- und dem Gutenberg-Jubiläum, eine Ausstellung interessanter Autographen, Bildnisse und Drucke veranstalten, um damit das Leben, das Schaffen und die Nachwirkung des nationalen Dichters in anschaulicher Weise zu vergegenwärtigen. Universität Zürich. — An der Universität Zürich soll ein Lehrstuhl und ein Institut für ärztliche physikalische Behand lung errichtet worden. Pers onalnachrichten. Gestorben: am 14. Dezember 1904, wie wir verspätet erfahren, der Ver lagsbuchhändler Herr Gustav Nebel in Hannover, früher in Kirchrode; — am 8. Februar 1905 in New Aork Herr James Pott, das Haupt des großen Verlagshauses James Pott L Co., 1skk6r8on 6uilciiv§, 119/121, Iwent^-tüirck Ltreot, New Jork. Der jetzt Verstorbene war im Jahre 1829 in New Dort ge boren. Er begann sein Geschäft unter der Firma Pott L Amery in New Jork als Agent der k§6vv ^ork Libls anä Oowwon kra^er Look Looiet,^ und des Uonckon Libls ^Va-rebougs. Cr hinterläßt den Ruf eines hervorragend tüchtigen Buchhändlers und eines im freigebigsten Maße wohltätigen Mannes, der sich zur Lebens aufgabe gestellt hatte, Einrichtungen zur Pflege der Nächstenliebe ins Leben zu rufen und zu fördern und in unermüdlichem beruf lichen und privaten Wirken an seinem Teil zur Verbreitung der christlichen Lehre beizutragen; — am 16. Februar Frau Katharina Uehlin geb. Sutter, In haberin der Buch-, Musikalien- und Schreibwarenhandlung, Buchbinderei und Buchdruckerei Gg. Uehlin in Schopf heim in Baden, Verlegcrin des Markgräfler Tagblatts. Die im zweiundfünfzigsten Lebensjahre ihrem vielseitigen und arbeitsreichen Wirkungskreise entrissene Dame hatte das Geschäft nach dem Tode ihres Gatten Arnold Uehlin am 28. April l892, zunächst in Gemeinschaft mit dem Gründer der Firma, Georg Uehlin, dann, nach dem am 20. Dezember 1893 er folgten Tode Georg Uehlins, allein übernommen, in großer Um sicht und Arbeitsfreudigkeit verständnisvoll weitergeführt und den alten Ruf der Firma gefestigt und gemehrt.
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