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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 10.11.1886
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1886-11-10
- Erscheinungsdatum
- 10.11.1886
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- Deutsch
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Nichtamtlicher Teil. 6342 Fr. Nivnac, Verl.-Gto. in Prag. 4 Tarisrcsorm u. Eisenbahn-Verstaatlichung in Oesterreich, gr. 8". (12 S.) * —. 72 Cassel, P., Bekenntnisse c Jünglings im Ar beitshause. 12°. (15 S.) * —. 10 Verzeichnis künftig erscheinender S. Fischer Bcrlao in Berlin. 57340 Maaren-Börsenblatt. Offizielles Organ der Berliner Waarenbörse. I. Fricke's Bering in Hatte. 57344 Bernhardt, C., Auf Umwegen. Roman. Nud. Giegler in Leipzig. 57334 I>ttnxÖ8!8L;Iw tt. eu^I!86li6 >VeiInincI»t8- INtlNIlli'I u. I. F. Dteinkopf in Stuttgart. Baadcr's, F. ii., Leben n. theosophische Werke als Inbegriff christlicher Philosophie. Voll ständiger, naturgetreuer Auszug in geordneten Einzclsätzen durch I. Claassen. 1. Bd. gr. 8". (XXXVI, 429 S.) * 6. — 261, 10. November 1886. I. F. Steinkopf in Stuttgart ferner: Kübel, N., Bibelkunde. Erklärung der wichtig sten Abschnitte der h. Schrift u. Einleitg. in die bibl. Bücher. 2. Tl. Das Neue Testa ment. 4. Ausl. gr. 8°. (528 S.) * 4. 40 Bücher, welche in dieser Nummer zum ersten Male angekündigt sind. A. Hartleben in Wien. 57336 Cckardt, Th., Wörterbuch der Bekleidung. Schweiger-Lerchcnscld, A. v.. Zwischen Donau u. Kaukasus. Kplt. Umlaust, Fr., die Alpen. Kplt. Berne, Jul., die Schule der Robinsons. Pr.-A. — der grüne Strahl. Pr.-A. Wilhelm Hertz (Besscrsche Buclih.) in Berlin. 57342 Lsnelcs, HaruburAisobs Ossslriobtsu. 2 Leis. Gebrüder Paetel in Berlin. 57337 Eschstruth, Nataly v., Katz' und Maus. Nnd. Noth in Lentkirch. 57341 RothcnhiiuSlcr, Konr., der Untergang der katholischen Religion in Altwürttemberg. Nichtamtlicher Teil. 11 nx Nnii m t:i't, Oio liittzi iilui' äes In- null .4»8lnii«I«8 übsr Urisäriob äsu Okroblsu. J.n1llülieb äes lOOjäbriAsn Toäss- tuAS8 äss Arollsu IlöuiAv ünsarurusnASstsllt. ösriin 1886, R. v. Osabsr's VsrlaA, 0. Lebsnolr. Ar. 8°. XII, 272 8. (A. Lortr. u. ä. Lsrl. Osntrin. irr klolrsobu.) 5 ^ 50 H.. Schon oft und in vieler Beziehung mit Recht ist die Be merkung laut geworden, daß zu viel Bücher erzeugt würden; seltener wird dieser Tadel hinsichtlich der Litteratur über einzelne Persönlichkeiten laut und doch liegt es auf der Hand, daß hier oft des Guten zu viel geschieht. Bei der bekannten Schreib- und Redseligkeit der Deutschen kann hier indessen wohl kaum von einem Über,naß die Rede sein, wenn man ein Verzeichnis von etwa dreitausend Schriften über einen so bedeutenden Mann wie Friedrich den Großen findet, zumal bei Berücksichtigung des langen Zeitraums, der seit seinem Auftreten, seinem vielseitigen Wirken und seinem Tode verflossen ist. — Die Zahl der Schriften recht fertigt zugleich eine bibliographische Zusammenstellung derselben. Die bloße Rubricicrung schließt naturgemäß schon eine kurze Lebens geschichte Friedrichs II. in sich. Ein Verzeichnis der bei Decker in Berlin erschienenen Original ausgabe der »Osrrvres äs Hröäsrio ls Oranä« (1846—57) er öffnet die Bibliographie. Alle sonstigen Ausgaben von Friedrichs Schriften sind unberücksichtigt geblieben, wogegen das 1878 er schienene »Verzeichniß sümmtlicher Ausgaben rc. der Werke Friedrichs des Großen« Anführung gefunden hat. Die Ordnung der Titel in den einzelnen Rubriken ist chrono - logisch nach den Erscheinungsjahren, ein Beweis, daß das Buch mehr für den Gelehrten, speziell den Historiker, als für den Buch händler bestimmt ist. Gleich die erste Rubrik: »Geschichtswerke über Friedrich den Großen und seine Zeit« beweist, daß die wichtigsten Forschungen der neuern Zeit angehören. Hatten im vorigen und zu Anfang dieses Jahrhunderts namentlich Franzosen, wie Honors Gabr. Riquetti Mirabeau, Abbv Denina und Dieudonns Thiebault die Geschichtschreibung Friedrichs sich zur Aufgabe gemacht, so that sich in den letzten Jahrzehnten vor allen Thomas Carlyle durch seine berühmte sechsbändige Biographie hervor. Mit scharfer Kritik zog Onno Klopp gegen Friedrich zu Felde. Sehr ansehnlich ist die Zahl der populären »Lebensbe schreibungen, Charakterzüge, Denkwürdigkeiten, Anekdoten u. dergl.« Die Veröffentlichungen des Ritters von Zimmermann über seine Unterredungen mit Friedrich den Großen wirbelten viel Staub auf. — Unter den vielen Anekdotenjägern erscheint nament lich auch Friedrich Nicolai mit seiner Sammlung in sechs Heften. Weniger umfangreich ist die auf die Jugendzeit bezügliche Abteilung, wogegen im allgemeinen und speziellen die drei Schlesischen Kriege, 1740—42, 1744 — 45 und besonders der dritte oder Siebenjährige Krieg, sehr ausführlich behandelt werden. Beispielsweise sei angeführt, daß über Friedrichs Einzug in Berlin am 28. Dezember 1745 nicht weniger als fünfunddreißig Schriften erschienen. Beinahe die Hälfte aller in der Bibliographie aufgeführten Schriften betrifft den Siebenjährigen Krieg. Außer allgemeinen Kriegsbeschreibungen, unter denen natürlich Archenholtz*) be sonders bemerkenswert, wird jedes einzelne Kriegsjahr seit 1756 und nicht minder das Friedensjahr 1763 besonders berücksichtigt. Die große Zahl der Artikel erklärt sich leicht, da auch die geringsten Gelegenheitsschriften, poetische und humoristische Produkte, ja selbst einzelne Zeitungsartikel besonders aufgesührt sind. Es folgen Schriften über den Bayrischen Erbfolgekrieg (1778—79) und die Stiftung des deutschen Fürstenbundes (1785), worauf der König in seinen Eigenschaften als Feldherr, Staats mann, Landesvater u. s. w., in seinen Beziehungen zu Religion und Christentum, dann als Schriftsteller, Gelehrter, Künstlern.s w. betrachtet wird. Man findet ihn hier namentlich auch als Philosoph und Musiker gewürdigt. Weitere Abteilungen führen »Lobreden, Hymnen, Oden auf den König u. dergl.«, »Reden zur Geburtstagsfeier«, »Schriften, welche sich auf den Tod des Königs beziehen« und »Schriften ver schiedenen Inhalts« aus. In einem Anhang werden schließlich »Schriften, welche von einigen Zeitgenossen des Königs handeln« mitgeteilt. Nahe Verwandtschaftsverhältnisse oder sonstige nahe Beziehungen rechtfertigen die Aufführung dieser Titel. Zu bedauern ist bei der sonst der Arbeit gewidmeten Sorg falt das Fehlen eines alphabetischen Generalregisters, welches das Werk namentlich auch für den Buchhändler brauchbarer machen würde. *) Eine französische und zwei lateinische Ausgaben gehen hier der 1793 vollständig erschienenen deuischen Ausgabe voraus. Die Arbeit er schien übrigens zuerst im »Berliner historischen Taschenbuch für 1789« und im gleichen Jahre in einer Scparatausgabe bei Schwa» in Mann heim.
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