Suche löschen...
Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 04.10.1884
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1884-10-04
- Erscheinungsdatum
- 04.10.1884
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- LDP: Zeitungen
- Saxonica
- Zeitungen
- Digitalisat
- SLUB Dresden
- PURL
- http://digital.slub-dresden.de/id39946221X-18841004
- URN
- urn:nbn:de:bsz:14-db-id39946221X-188410048
- OAI-Identifier
- oai:de:slub-dresden:db:id-39946221X-18841004
- Lizenz-/Rechtehinweis
- Public Domain Mark 1.0
Inhaltsverzeichnis
- ZeitungBörsenblatt für den deutschen Buchhandel
- Jahr1884
- Monat1884-10
- Tag1884-10-04
- Monat1884-10
- Jahr1884
- Links
-
Downloads
- PDF herunterladen
- Einzelseite als Bild herunterladen (JPG)
-
Volltext Seite (XML)
232, 4. October. 4585 Gebr. Henninger in Heilbronn. September 1884. (48176) Wir versandten mit Leiner'schen Sort.- Adressen ein Circular folgenden Inhalts: Wir haben hierdurch aus den nahe bevor stehenden Abschluß des IX. Bandes der Zeitftagen des christlichen Volkslebens durch Ausgabe des 7. und 8. Hestes ausmcrk- sam zu machen. Den Abonnenten ist bereits geliefert das 7. Heft (Nr. 63): Der Adel in der christ- lich-sorialcn Bewegung der Gegenwart. Von Oldwig von Uechtritz. Einzel preis 1 ord., 75 netto, 65 ^ baar. Mit Bezug hierauf citiren wir aus dem Hest selbst: Wir haben den Lesern dieser Blätter das Bild zu zeichnen versucht, welches der deutsche Adel der Gegenwart dem beobachtenden Auge des Socialpolitikers bietet. Dem Entwick lungsgänge des Standes folgend, von den Zeiten rauher Kraft nnd starker, ost unge zügelter Macht, aber auch schlichter, fester Sitte zu den Tagen des Zerfalls und der Auslösung aller standeshasten Eigenart haben wir gleichwohl niemals ganz den goldenen Faden verloren, der unter allen Wandlungen unfern Adel dein Leben nnd Fühlen unseres Volkes verknüpft. Besonders geeignet, in den Kreisen des Adels verbreitet zu werden, aus diesen auch eine Ver mehrung der Abonnentenzahl der Zeitfragen zu gewinnen, ist das Heft von nicht geringerem Interesse für bürgerliche Kreise, indem es die Stellung des Adels im staatlichen Leben mit Sachkennlniß und unbefangen behandelt, wobei natürlich auch die Stellung des Adels in der Armee und die bekannten Angriffe daraus be rührt werden. Unter der Presse ist und wird demnächst folgen das Schlußhest: 8. Heft (Nr. 64): Ucber das Wesen der Sitte. Von vr. Otto Frick. Einzel preis 1 ord., 75 L». netto, 65 H. baar. Der durch seine früheren Arbeiten „Mythus und Evangelium" und „Das Wesen der wahren Bildung" den Lesern der Zeitfragen bereits vortheilhast bekannte Verfasser (Director der Francke'schen Stiftungen in Halle) bietet in dieser geistvollen Schrift eine sür jeden Ge bildeten interessante Abhandlung. Von der Frage: „Was ist Sitte?" ausgehend, erörtert der Verfasser diesen Begriff in seinen verschie denen Bedeutungen in anregender Weise, nnd wie er aus Zustimmung zählen kann, wenn er sagt: In unserem sittlichen Gefühl haben wir ein genügend klares Bewußtsein von dem Wesen derselben (der Sitte); wollen wir uns aber einmal genauere Rechenschast davon geben, so scheint auch dieser Begriff in das Dunkle zu versinken, so dars auch sicher darauf gerechnet werden, daß die Schrift viele aufmerksame Leser finden wird. Diese beiden Hefte bilden gewiß einen vorzüglichen Abschluß des Bandes und eine werthvolle Ergänzung seines Inhaltes, wodurch der Band sich der stattlichen Reihe seiner Vor Fertige Bücher. ganger würdig zur Seite stellen kann und der! Anerkennung von Seiten der Freunde des Unternehmens sicher sein darf. Indem wir nun zunächst die Erneuerung der bisherigen Abonnements erwarten, erbitten wir erneut Ihre fernere recht thätigc Verwen dung sür die Zeitfragen; wir glauben Ihnen umfassende Versendung der beiden neuen, mit besonderer Abonnements-Einladung versehenen Hefte sür Gewinnung einer vermehrten Abon- nentcnzahl besonders empfehlen zu dürfen und stellen Ihnen außerdem Exemplare des completen IX. Bandes zu diesem Zwecke ä cond. zur Verfügung. Wie jedem Interessenten der Vortheil des Abonnements gegen den Kauf einzelner Hefte ohne Weiteres einleuchte» muß, so liegt auch sür die Herren Sortimenter in den außer gewöhnlich günstigenBezugsbedingungender Vor theil einer thätigen Verwendung auf der Hand. Wir verweisen mit Bezug hierauf aus unser Circular vom Anfang Februar und wiederholen hier die Bezugsbedingungen, wie wir sie da mals mit Geltung vom IX. Band an bekannt gemacht haben. Neben Beibehaltung des bis herigen Subscriptionspreifes von 5 ord. pro Band; bei einzelnen Bänden 3 75 ^ netto, 3 ^ 35 Lv baar, sowie der bisherigen Partiebedingung: 11/10 Exemplare (Ladenpreis 55 ^() mit 40"ch Rabatt für 30 ^ baar; 22/20 Exemplare (Ladenpreis 110 ^k) mit 40A> Rabatt für 60 baar; gelten für größere Partien solgende Preise: 25 Expl. (Ladenpreis 125 ^A) ohne Frei- expl. für 65 ^ baar (— 2 60 pr. 1 Expl.). 50 Expl. (Ladenpreis 250 ^f) ohne Frei- expl. für 125 ^ baar (^ 2 50 s». pr. 1 Expl.). 75 Expl. (Ladenpreis 375 ^k) ohne Frei- expl. für 180^! baar (--^ 2 40 Pr. 1 Expl.). 100 Expl. (Ladenpreis 500 ^() ohne Frei- expl. sür 225 baar (--- 2 -/A 25 pr. 1 Expl.). Wie bisher wird auch ferner den Um schlägen der Hefte die Notiz beigedruckt werden, daß die Annahme auch des zweiten Hestes (also von des Bandes) zur Annahme des ganzen Bandes verpflichte; ebenso werden wir, wo bis zu Erscheinen des 1. Hestes nicht anders bestimmt wird, wie üblich die Fortsetzung pro X. Band in bisheriger Anzahl expediren. Neu eintretende Abonnenten erhalten jeder zeit die schon erschienenen Hefte des Bandes zum Abonnementspreis nachgeliesert, wie auch dafür gesorgt ist, daß die früheren Bände stets auf Verlangen geliefert werden können. Einbanddecken sind auch für den IX. Band zu haben. Wir erbitten für die „Zeitsragen des christlichen Volkslebens" auch ferner die den selben bisher geschenkte Aufmerksamkeit und Verwendung, damit diesem in so hohem Grade zeitgemäßen Unternehmen gelinge, in immer weitere Kreise einzudringen und im Verlause des demnächst beginnenden Bandes zu seinen zahlreichen alten Freunden recht viele neue Freunde zu gewinnen. Mr äiv iilveio M88ion (48177) HI4<1 als 0k!8e1l6llli kür alle trauen, lungkrausn unck lünglings der gebildeten 8tändo vird bestens snipkoblen: ciio lülio äos Hiuiulr^u uoä ilii-o Nl88ioii im OouiBolioll lioioiio. Lin Mövkruk 2ur I»ö8uu(; 6<zr Kikurlorläkii oki'iötlieli - 806Ütl6li von Läülffoiä krittln komiitikü (gsborsns Krittln ru Kobna). 2 Lünds. 40 Logen 8". Llit dem Lildniss der verstorbenen Verfasserin, kreis der Zweiten Lmtlags 6 ^ Das Uissions-Nagaüin von Lesse (1884 Xr. 10) sobrsibt darüber vörtliob: „blisrnand lasse sieb absobreoksn dnrob den pbantastisebsn Titel! Oie romanbakts Hülle, in velobs diese 8obrikt sieb obvs Avsikel nur darum gebüllt bat, veil Tausends un serer Herren und Damen nun einmal niobts anderes als Romans lesen vollen, birgt eins böobst solide und gesunde, ja im böobstsn Krads srnstbakts Lsotürs. Luk alle nur erdsnlcliebe Weise vird bier den deutsebsn Trauen, luiigkrauen und lüng- lingsn die Ttliebt ans Herr. gelegt, mitsu- arbeitsn an den Lukgabsn der inneren Llis- sion. Dis Verkasssrin besitzt eine gann ausssrordentliobs 8aebkenntniss auk diesem ksbist und ist dadurvb bekäbigt, niebt bloss die Notb, vslvber abgebolken verdsn soll, in ergrsiksndsr Weise ru sobildern, sondern auob dis Wegs ganr genau su neigen, auk denen das gesobsbsn bann. Unseres lilr- aebtsns passt das geistvolle liuob in erster Linie kür dis vornsbms dsutsebs Welt, aber aueb in jedem Diakonisssnbaus und wanebsr äbnliebsn Lnstalt vird es gute Dienste leisten können." Möge dieses vorrügliebs Werk aukkeinsm Lüobsrtisebs ksblen und den besten Tbsil einer jeden Liebesgabe nu allen Testen bilden! llntsrnsiebnstsr smplieblt es dem be sonderen Woblvollsn des Luobbandels und vird dis Verbreitung durob besonders gün stige Bedingungen beim Tartisbsnugs unterstützen — unter Linnukügung, dass der Reinertrag aus dem Vsrkauk aller Werks der edlen Verkasssrin tsstamsntariseb den Xvsoksn dsrinnsren Klission nukallen soll. T. 1,. Laspiovien in Leipnig. (48178) llUderbo/t mnciien rvir /uermrk de- Lannk, das« wir Lallä I. nur nocb bei ResuA des A«,rsen Werbe« iie/eivr. RirrLein bann diese»' Rand »riebt ab- AeAebeir »verden. In Tällsn, vo der 1. Ild. dsnnoob sinneln verkaukd vird, vsrvsigern vir jsds Rüek- nabmö dsr beiden andern Lands. — Ld. II. ! und lll. sieben dagegen aueb noeb einnelu nu Diensten. Literarisvbe Lnstalt Trankkurt a/Ll. Rütteu L Loening.
- Aktuelle Seite (TXT)
- METS Datei (XML)
- IIIF Manifest (JSON)
- Doppelseitenansicht
- Vorschaubilder