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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 18.10.1876
- Strukturtyp
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- Band
- 1876-10-18
- Erscheinungsdatum
- 18.10.1876
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- Deutsch
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Delden in Breslau, aus Carlsruhe Schober L Baekmann (H), > Schutzmann L Sohn und Schulz L Suck (0), Zl. Salomon (v) in Dessau, M. Scherer (v) in Dresden, Ruf L Dilger in Frei burg, aus Graz I. Fiertbauer und Beer L Mayer, G. Wolf L Co. in Hamburg, L. Hartmann (III) in Heilbronn, C. Bräunlich (v) in Jena, A. Gabler (III) in Jnterlaken, Jos. Kösler in Landeck, Fel. Vismara (v) in Linz, die Münchner CH. Böttger (II), C. Stürenburg, F. Müller (v), I. Albert (I), aus Olmütz S. Wasser vogel (v), B. Johannes (I) in Partenkirchen, Joh. Laisle (0) in Regensburg, H. Ginzel in Reichenberg i. Böhmen, Täschler- Signer (III) in St. Gallen, Frz. Knebelt (v) in Steinamanger (Ungarn), Erw. Hanfstaengl (II) und Jacob L Co. (v) in Stutt gart, G. B. Untervcger (v) in Trient, I. B. Rottmayer (III) in Triest, W. A. Stückrath und K. Schmer in Weimar, sowie die Wie ner: V. Angerer, C. Haock, Hofatelier Adele (II), H. F. Czihak(v), I. Lömy, Fritz Luckhardt(I), Mor. Müller jun. (III), I. Ungar (III), C. Wrabetz. Die schönsten Beweise seiner in den letzten Jahren gewonne nen Fortschritte legte der Farbendruck ab in den Ausstellungen der Firmen Böhme L Frankel (v), Edm. Gaillard (II), Loeillot (I), Storch L Kramer (I) und Otto Troitzsch (II), sämmtlich in Berlin, I. C. Berte in Frankfurt a/M., Brandes L Wolfs (I) in Hannover, Fr. Gypen, Arnold (v), Brückner L Co. (I), Mermagcn ^ München, I. Tribelhorn in St. Gallen, H. Müller (Kunstverlag) in Stuttgart und die Wiener Häuser S. Czeiger (v), Conr. Grefe (III), Ed. Hölzel (III), L. Lott (II), Reiffenstein L Rösch (II), Ferd. Wüst. Die jüngste Methode der Vervielfältigung — last, not Isnst — die Jllustrationsmethode „der Zukunft", als welche sie der Ver fasser des Artikels in Ihrer Nr. 236 bezeichnet?, der Photographie druck oder die Heliotypie fand ihre Vertretung durch sämmtlich e Firmen, welche sie in Deutschland bisher in einigermaßen ausge dehnterer Weise ausübten. Wir erwähnen nur, daß die von uns unter den Verlagsbuchhändlern aufgezählte und auch für ihre „Ver lagswerke" Prämiirte Firma Friedr. Bruckmann in München ebenso wie der als Photograph prämiirte und unserer Liste eingeordnete I. Albert in München Proben der in ihren Instituten eingeführten Druckmethoden (Albertotypie, Woodbury, Pigmentdruck) vorlegten. Als Institute, welche sich nur der Reproduction durch Photo- typie widmeten, charakterisirte ihre Ausstellung folgende Firmen: Römmler L Jonas (v) in Dresden, Fr. W. Geldmacher (III) in Frankfurt, Strumper L Co. (II) in Hamburg, Brauneck L Maier (III) in Mainz, H. Arnold (III), I. Röhring lv) und I. B. Ober netter (II) in München, endlich C. Angerer L Göschl (III) in Otta kring bei Wien. Wir haben schon in einem früheren Brief unsere Ansicht über den Werth der Prämirungen bei dieser Ausstellung ausgesprochen. Wir können aber nicht umhin, heute an der Hand des „Ofsiciellen Berichtes über die Ergebnisse der drei Preisjury-Commissionen für Schule, Kunst und Kunstindustrie" uns diese Dinge noch ein bischen näher zu besehen. Vor allem müssen wir constatiren, daß dieser „Ofsicielle Be richt" an einer redactionellen Naivetät leidet, die uns die materielle Naivetät, welche ihn charakterisirt, einigermaßen begreifen läßt. Da ist von Gruppe M L, 0, v die Rede, ohne irgend welche Bestimmung über die Grenzen dieser Gruppen; im nämlichen Athem nennt der Redacteur diese Gruppen auch Abtheilungen, und um die Verwirrung fertig zu machen, trägt je das Programm nur die nirgends ihrem Inhalt nach desinirte Gruppenbezeichnung als Ueberschrift, die zu diesen Programmen gehörigen Verzeichnisse der Prämiirten aber sind ohne die Gruppennummer nur nach ihrer Fachbegrenzung über schrieben und in der umgekehrten Ordnung mitgetheilt, wie die Pro gramme dafür. So steht das Jury-Programm für „Gruppe v" an vierter Stelle; dagegen eröffnet den Reigen der „Resultate" der Be richt über die „kunstgewerblichen Unterrichtsanstalten", obgleich diese, wie uns unser geheimer Ausstellungspolizist mittheilt, eben die „Gruppe v" bilden. Wir wissen die Schwierigkeiten derartiger Aufgaben, wie sie die Juroren bei solchen Wettbewerbungen zu lösen haben, wohl zu schätzen. Als nach dem ersten Bekanntwerden der Resultate hiesiger Ausstellung gerade aus den Kreisen unserer Fachgenossen vielfach Aeußerungen der Verwunderung über dieselben an uns kamen, waren wir geneigt, alle diese Dinge aus der Schwierigkeit der Auf gabe überhaupt zu erklären; nachdem uns aber der „Ofsicielle Be richt" zukam, sahen wir, daß gegen eine derartige Behandlung des Buchhandels und der verwandten Geschäfte bei einer solchen Ge legenheit denn doch öffentlich Verwahrung eingelegt werden muß. Das Programm nämlich, welches von Seite des Directoriums der Ausstellung für die Juroren der Gruppe 6 aufgestellt war, sagt in ß. 14.: „Bei der Preiswürdigkeit der Gegenstände bilden die Kunstform, die Technik und die Originalität die maßgebenden Gesichtspunkte für die Beurtheilung der Preiswürdigkeit." Wenn unsere Leser sich nun die Zusammensetzung der Jury dieser Gruppe vergegenwärtigen, wie wir sie in unserem Briefe III. (Nr. 224) mitgetheilt haben, so liegt klar am Tage, daß hier die Jury eine Aufgabe übernommen hatte, der sie nicht gewachsen war und die sie deshalb hätte ablehnen müssen. Denn das Moment der Technik in den Producten der Buchdruckerpresse und der Buchbinderwerkstatt bei Gelegenheit einer öffentlichen Concurrenz zu beurtheilen, dazu kann doch nicht eine Commission sich berufen erachten, die in ihrer Mitte aber auch nicht ein Mitglied zählt, welches berufsmäßig sich schon mit den Specialitäten dieserTechnik theoretisch undpraktisch befaßt hat. Wir sind nicht ohne Grund auf diesen Punkt zurück gekommen. Der vielberufene Hr. Professor vr. Reuleaux hat in einem Vortrag, den er in Berlin gehalten, von einem gänzlichen Masco gesprochen, welches das deutsche „Buchgewerbe" in Phila delphia gemacht. Wir sind selbstverständlich noch nicht in der Lage, die Richtigkeit dieser Behauptung zu erweisen oder zu widersprechen; denn was bisher zu unfern Händen kam über die dortige Ausstellung, rührte aus amerikanischer Quelle und gab kein richtiges Gesammt- bild, wenn auch einzelne Lichter in jenen Beurtheilungen richtig aufgesetzt erschienen. Aber darüber sind wir uns bereits klar ge worden, daß ein einzelner Techniker, und mag er noch so universell gebildet sein, nicht im Stande ist, als Universalberichterstatter und Gesammtrichter über solche Ausstellungen zu urtheilen, ohne den Gefahren der Vielwisserei zu unterliegen. Miscellen. Aus dem Reichs-Postwesen. — Hinsichtlich der eigenen Herstellung der Post-Packetadressen hat daskaiserl.General- Postamt den Bescheid erlassen, daß, so lange die bei den Post anstalten zum Verkauf gestellten Packetadressen auf der Rückseite den Vordruck der „Bemerkungen über den Gebrauch der Post-Packet- adressen" enthalten, der Gleichförmigkeit wegen auch diejenigen Packetadressen, welche Versender von Packeten für eigene Rechnung Herstellen lassen, mit jenem Vordruck versehen sein müssen. Die „Be merkungen" überhaupt in Wegfall zu bringen, sei noch nicht an der Zeit. In Einzelfällen könne übrigens noch das Aufbrauchen vor handener Vorräthe an Packetadressen, die mit dem Vordruck der „Bemerkungen" nicht versehen sind, ausnahmsweise gestattet werden. Personalnachrichten. Herrn Carl Tendier in Graz wurde vom Kaiser von Oester reich der Titel kaiserl. königl. Hof-Kunst- u. Musikalien händler verliehen.
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