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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 18.03.1918
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1918-03-18
- Erscheinungsdatum
- 18.03.1918
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- Saxonica
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Redaktioneller Teil. Kl. 18. März 1918. Der Verein der Buchhändler zu Leipzig. Leipzig, den 16. März 1918. An sämtliche Mitglieder Einladung zu der Ordentlichen Hauptversammlung aus Dienstag, den 26. März 1918, abends 6 Uhr, in den kleinen Saal des Deutschen Buchhändlerhauses, Portal I. Tagesordnung: 1. Ter Jahresbericht über das Jahr 1917. 2. Ter RechmmgSabschlich des Jahres 1917. 9. Ter Haushaltplan für das Jahr 1918. 1 Tle Wahlen für de» Vorstand und den Hauptausschnst. Es scheiden aus dem Vorstande ans die Herren Richard Linnemann, David Rost und vr. von Hase. Alle Herren sind wieder wählbar. Da Herr vr. von Hase im Felde steht, empfiehlt der Hauptausschuh an seiner Stelle die Ncn- Wahl des Herrn Paul List. Im Hauptausschuß scheiden aus die Herren MaxMersc - bürger und Paul Eg er. Beide Herren sind nicht wieder wählbar. Ter Hauptausschuß empfiehlt die Neuwahl der Her ren Karl Hiersemann und Adolf Opetz. Etwa noch zu stellende Anträge von Mitgliedern können nur dann verhandelt werden, wenn mindestens zwölf stimmberechtigte Mitglieder sie unterstützen (H 16 der Satzungs. Wir machen darauf aufmerksam, daß nach Z 13 der Satzung alle Mitglieder des Vereins verpflich tet sind, allen Hauptversammlungen beizu wohnen, wenn sie nicht durch Krankheit oder Ausübung öffentlicher Ämter verhindert sind, und das; Geschäfte (oder Reisen) nicht als Entschuldigungsgrund gellend gemacht wer den können. Die im Laufe der Versammlung cinzuforderude Eintrittskarte dient als Ausweis der Anwesenheit. Wer ohne triftige Entschuldigung fehlt, hat zwei Mark zu zahlen. Ter Verein der Buchhändler zu Leipzig. RichardLtnnemann, Richard Franckc, Vorsteher. Schriftführer. LnterstützungS-Verein Deutscher Buchhändler und Bnchtiandlunas «HekMfen. Bank-Konto: Dresdner Bank, Depositenkasse H, Berlin. An Kriegsbeiträgen gingen bei uns ferner zur Unterstützung der durch den Krieg Geschädigten auf unfern Aufruf hin ein: 47. Liste. Übertrag von Liste 46: .// 62 705.43 Ungenannt für Februar 50.— Vereinigung der Berliner Mitglieder des Börsenvcreins 300.— Neinhold Borstell i/Fa. Nicolaische Bh. (Borstell L Neimarus), Berlin für Februar 25.— Th. Groth i/Fa. F. M. Groth, Elmshorn „ „ 10.— Trc-ivendt L Granicr (Alfr. Prcujz), Breslau „ „ 6.— Sa. 63 006.43 Allen Spendern herzlichen Dank! Berlin, den 28. Februar 1018. W. 35, Potsdamcrstr. 41a. Max Schotte, Schatzmeister. Unterstützungs-Verein Deutscher Buchhändler und Buchhandlung« (behülfen. Bank-Konto: Dresdner Bank, Dcpositenkasse T, Berlin. I. N e u e i n g e 1 r e t e n s i n d mit : .// 25.— Emil Liecke Verlag, München. .// 5.— Erich Levy i/Fa. Lcvy L Müller, Stuttgart. // 5.— vr. pilil. Nich. Levl) i/Fa. Lcvy L Müller, Stuttgart. .// 5.- Paul Hempel i/H. Vandenhoeck Sr Ruprecht, Güttingen. II. An Geschenken gingen ein: .// 500.— Vermächtnis von Frau Hedwig Violct, Dresden. 20.— Franz Pictzitcr, Tübingen. .// 50.— Durch den Vorstand des Börscnvereins von einem Mit- gliede zum 50jährigen Geschäftsjubiläum. .// 25.— Gertrud Nahu i/Fa. Akadem. Buchh. G. Rahn, Danzig- Langfuhr. 10t).— Georg Eggers u. H. Benccke i/Fa. Amclangschc Buchh., Charlottcnburg. .// 30.— vr. Eyslcr, Berlin, Beihilfe zur Unterst, einer Gehilfen- Witwc. .// 200— Vom Borsenvcrein, Leipzig, überwiesene Butze für eine Verletzung der Verkaufsbestimmungen. Allen Spendern herzlichen Dank! Etwaige Veränderungen der Firmen oder Stellungen bitte dem Unterzeichneten mitzuteilen, da hierdurch die Führung der Mitgliederliste wesentlich erleichtert wird. Berlin, den 28. Febrnar 1918. W. 35, Potsdamcrstr. 41a. Max Schotte, Schatzmeister. Verleger-Anzeigen im Buche. Eins der wirksamsten Ankllndigungsmiitel für den Ver leger isl die Anzeige in Werken. Deshalb wird der Verleger stets darauf bedacht sein, Valalseiten in Büchern zur Empfehlung von Vcrlagswerken durch die Anzeige auszunutzen. Leider erfährt die Behandlung des Anzeigenteiles in Büchern in den meisten Fällen nicht die nötige Sorgfalt. Ter Unterschied in der Aus stattung des eigentlichen Buches und der des Anzeigenteiles ist oft so augenfällig, dag man darüber staunen muh, was dem Leser zugemuiei wird. Langatmige Texte und eine wenig de- friedigende satziechnische Ausstattung der Anzeigen sind die Regel. Nachdem man im letzten Jahrzehnt auch der Buchkunst größe res Interesse zugewandt hat, werden jetzt oft namhafte Künstler mit der Buchausstattung belraul. Sie zeichnen nicht nur passenden Buchschmuck zu der verwendeten Thpe, die ebenfalls nach künstlerischen Enlwürfcn geschnitten ist, sondern bestimmen auch den Umfang des Satzspiegels, die Größe und Art der Schrift, den Zcilcnabstand usw. Ja selbst die Wortzwischcn- ränmc werden entsprechend dem Charakter der Schrift und nach der Weite des Zcilenabstandes bestimmt. Für das gute Buch wird trotz der Vollkommenheit der Setzmaschinen der Handsatz bevorzugt, weil dieser den ästhetischen Ansprüchen in höherem Grade als Maschinensatz gerecht werden kan». Wir sehen also, daß es — zur Freude des Bücherlicbhabers — mit der Kunst im Buche ernst genommen wird. Soll nun diese Kunst vor dem Anzeigen-Anhang hallmachen und es der Willkür überlassen bleiben, wie die Anzeigen gestattet werden? In erster Linie ist cs Sache des Verlegers, die einwandfreie satziechnische Herstellung der Anzeigen durch geeignete Abfassung des Textes zu ermögliche», denn bei zu reichlichem Text kann der Setzer kaum eine wirkungsvolle Anzeige Herstellen. Je weniger Text, um so mehr Beachtung findet eine Anzeige, be sonders wenn dazu noch die Popierslüchc als dekoratives Ele ment zur Geltung kommt, sodaß die bedruckte zur unbcdruckien Fläche in harmonischem Verhältnis steht. In einem im Börsenblatt i917, Nr. 206 erschienenen Ar tikel empfiehlt der Verfasser dem Verleger, für Vakatsclten Füll- Anzeigen bereitzuhaltcn, damit bei Bedarf sofort Stofs vorhan den ist und besondere Satzkosten für jedesmalige» Neusatz er spart werden. Ein Buch ist jedoch nur dann ein Kunsi- erzcngnis, wenn es den künstlerischen Anforderungen im modernen Sinne entspricht, d. h. wenn es einem ein- heittichen, dis ins kleinste durchdachten Plane seine Ent stehung verdankt. Das gilt nicht nur für einen Tcildes Buches, sondern auch für den etwa vorhandenen Anzeigenteil. Im all gemeinen dürften Fttllinserale diesen Bedingungen nicht ent- sprechen, weil sie unabhängig von irgend einem Werk hergcstelll worden sind, somit also auch die Ausstattung keine Rücksicht aus das Buch nehmen konnte, in dem die Anzeige später erscheint.
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