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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 26.07.1918
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1918-07-26
- Erscheinungsdatum
- 26.07.1918
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- Saxonica
- LDP: Zeitungen
- Zeitungen
- Digitalisat
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- http://digital.slub-dresden.de/id39946221X-19180726
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- urn:nbn:de:bsz:14-db-id39946221X-191807264
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Inhaltsverzeichnis
- ZeitungBörsenblatt für den deutschen Buchhandel
- Jahr1918
- Monat1918-07
- Tag1918-07-26
- Monat1918-07
- Jahr1918
- Titel
- Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 26.07.1918
- Autor
- No.
- [33] - 455
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X- 172, 26. Juli 1918. Redaktioneller Teil. deutung, da die Zahl der ihm angehörenden G. m. b. H. nicht unerheblich ist. Umwandlungen von G. m. b. H. in offene Han» delsgescllschaften oder Kommanditgesellschaften zu dem Zwecke, die Doppelbesteuerung der G. m. b. H. zu vermeiden, dürften bislang im Buchhandel in nennenswertem Maße nicht vorge kommen sein. Ob eine solche Rückbildung vorteilhaft ist oder nicht, kann nur nach eingehender Prüfung der für das in Be tracht kommende Unternehmen maßgeblichen Verhältnisse be urteilt werden. Für die duchhändlerifche FachbtbUothek. Vorhergehende Liste 1918, Nr. 166. Bücher, Broschüren usw. Drorl d'^uteur, 1, 6. 1918, Ko. 7 (15. Quillst 1918). Lerne, rnles: La kouwauls et 1a Konvention de Lerne. Hamburg vor neunzig Jahren. Zum neunzigjährige« Be stehn! des Hamburger Fremdenblattes. 1828—1918, 22. Juli. Lex.-8°. 48 S. Mit Abbildungen in Kupfertiefdruck. Hamburg, Verlag des Hamburger Fremdcnblattes. Vossische Buchhandlung, Berlin W. 62, Nettelbeckstr. 21: Empfehlenswerte Schriften aus dem Verlage der V. B. 1918. 16°. 16 S. Verzeichnis Militär- und kriegswissenschaftlicher Schriften aus dem Verlage der V. B. 1918. Kl. 8». 16 S. Zeitschriften- und Zeitungsaufsätze. Lerliu K'VV. 52, Laulstr. 12. Antiquariats-Kataloge. Ilisrsomann, Karl VV., Lucüüäudler und ^.nt'iquar, Leip- 2i§, lXöni^str. 29: Katalog Kr. 457: ^sien. leil 3: Lotsen — KartoZrapIüe. ^IlAsmeines: Vergleichende Sprach- und Leli- ^eitschrikten 8°. 72 8. 676 Kru. ^Vaisenliausstr. 10: Katalog Kr. 279 vom duli 1918: kechts- und rats Lerm. kudortt', Lerlin. 8°. 65 8. 1827 Kru. Kleine Mitteilungen. Jubiläum. — In aller Stille hat die Firma Karl Siegis- mund in Berlin am 1. Juli d. I. den Gedenktag begangen, an dem vor 50 Jahren die Internationale Buchhandlung ge gründet wurde. Herr Karl Siegismund erwarb 1886 dieses Geschäft und baute darauf seine eigne Firma auf, die, solange sie noch das Sortimentsgeschäft betrieb, den Zusatz führte: vorm. Internationale Buchhandlung. Obgleich Herr Geheimrat Siegismund die Stellen, die von diesem Gedenktage wußten, gebeten hatte, diesen unbeachtet vorübergehen zu lassen, war doch von verschiedenen Seiten in freund licher Weise Notiz davon genommen worden. So gingen am 1. Juli bei Hsrrn Siegismund eine Anzahl Glückwünsche, an der Spitze einer von Sr. Majestät dem König von Sachsen, ein, von denen wir, da 'vir annehmen, daß sie für die Allgemeinheit im Buchhandel ein Interesse haben, die vom Minister des Innern in Dresden, Exzellenz Graf Vitzthum, und vom preußischen Kultusminister, Exzellenz Dr. Schmidt, eingegangenen Depeschen bekanntgeben: Anläßlich des fünfzigjährigen Bestehens Ihrer Firma spricht Ihnen das sächsische Ministerium des Innern herzliche Glückwünsche «ms unter besonderer Anerkennung der großen Verdienste, die Sie sich durch langjährige Tätigkeit an leitender Stelle im Börsenverein und der Deutschen Bücherei um den deutschen Buchhandel mit seinem Mit telpunkte Leipzig erworben haben. Vitzthum. Wenngleich Sie sich's verbeten haben, gedenke ich an dem Tage, der Sie ans ein fünfzigjähriges Bestehen Ihrer Firma zurückblicken läßt, doch mit herzlichsten Glückwünschen Ihrer langjährigen verdienst vollen Arbeit im Dienste des Buchhandels und der Allgemeinheit und besonders auch mit Tank und Anerkennung Ihrer bereitwilligen Mit arbeit an uns gemeinsam berührenden Aufgaben. Möge Ihnen an der Spitze Ihres Hauses noch lange ein tatenfrohes und erfolgreiches Wir ken gewährt sein! In alter Gesinnung Kultusminister Schmidt. Messe in Stuttgart. — In der württembergischen Zweiten Kam mer wurde am Sonnabend aus der Mitte des Hauses bekanntgegeben, daß in Stuttgart eine Aktiengesellschaft gegründet wurde, die für Württemberg eine große Verkaufs- und Ansstellungsgelegenheit schaf fen soll. Im neuen Bahnhofsviertel soll ein eigenes Gebäude her gestellt werden. Es besteht die Aussicht, daß neben der Edelmetall- Industrie auch die Uhrenindnstrie und die Feinmechanik und wahr scheinlich auch die Konfektion sich zu einer dauernden Messe vereinigen werden. Die Negierung wird, wenn die Sache spruchreif ist, um eine Förderung der Ausstellung gebeten werden. Angebliche Beleidigung eines Postdirektors. — Das Berliner Tageblatt, Morgenausgabe des 23. Juli 1918, berichtet über den Fall des Soziologischen Verlags Natur und Gesellschaft, Berlin-Lichter felde, vor der Strafkammer des kgl. Landgerichts Berlin II wegen Beleidigung des Postdirektors Noteboom. Der Herausgeber der Zeit schrift »Natur und Gesellschaft« und Geschäftsführer des »Soziologi schen Verlags«, Ernst Dietze, war zu 300 ^ Geldstrafe erstinstanzlich vom Schöffengericht verurteilt worden. Gegen dieses Urteil legten der. Angeklagte wie auch der Ankläger Berufung ein. Wie der Beklagte angab, hatte er unter den Jrrtümern und Unregelmäßigkeiten in der Postbestcllung schwer zu leiden und erkannt, daß alle Schritte, die er zur Abstellung des auch von anderen Bewohnern von Groß-Lichter- felde gefühlten Übels unternahm, erfolglos waren. Er geriet dar über in große Erregung und richtete an den Postdirektor Noteboom mehrere Schreiben. Darin machte er ihm in sehr temperamentvoller Weise Vorhaltungen über die zutage getretenen Mängel, beschwerte sich darüber, daß der Postdircktor anscheinend nicht die Kraft habe, sie abzustellen, und brachte zum Ausdruck, daß ihm mehr auf die Finger gesehen werden sollte. Dazu kam noch ein telephonisches Ge spräch mit dem Postdirektor, in dem er diesem u. a. sagte: »Sie haben die Allüren eines Bureaukratcn, Sie tyrannisieren das Pu blikum«. Das Schöffengericht hatte, wie erwähnt, den Angeklagten wegen Beleidigung zu 300 Geldstrafe verurteilt. Die Strafkammer bil ligte dem Angeklagten den Schutz des 8 193 StGB, zu, verwarf die Berufung des Staatsanwalts und sprach den Angeklagten frei. In Österreich verboten: Die Versöhnung. Nr. 44. Zürich 1918. — Neue Wege. Nr. 6. Basel 1918. — Litauen. Nr. 6. Lausanne 1918. — Dr. Jakob Klatzkin, Die Judenverfolgungen in Galizien und Rumänien. Zürich 1918. PerssnslirkchrMn. Joseph Grastet st. —. Nach einer Meldung der »Bost. Ztg.» Ist am 7. Juli in Montpellier Joseph Grastet, Honorarprofessor an der medizinischen Fakultät der Universität Montpellier, tm Alter von 8g Jahren gestorben. Außer seinem grundlegenden »Iroitö cks pirysio- pailroiozik cliniqus- oerössentlichte er zahlreiche Monographien über Probleme der normalen und pathologischen Psychologie, des Spici- tiSmnS, des Hypnotismus und der Suggestion. Besonder? bekannt ist sein Werk »vomt-kous 6t veini-responsgkiies«, welches bas Problem der Verantwortlichkeit der Verbrecher behandelt. In seinen philoso phisch-wissenschaftlichen Bücher» »Im Science et In xlnloseplrie« und »I-es liinites üs I« bioloxis» bekämpft er mit großer Energie die Ten denz der Biologie, ihre Methode auch den Geisteswissenschasten ans- zudrängen. ^ ^ Sprechfaul. Zeiischristeu-Titel und -Register. Auf meine Reklamation des Titelblatts und des Registers zum »Zwiebelfisch«, Jahrgang 8, wurde mir vom Herrn Verleger die Ant wort: »Infolge der Popiernot nicht erschienen«. Daraus entwickelte sich der nachstehende Briefwechsel. Die Sache scheint mir wegen ihrer grundsätzlichen Bedeutung nicht unwichtig. Auch scheint mir die Begründung des Herrn Verlegers so eigenartig, daß es mir von Wert wäre, zu hören, wie der Buchhandel darüber denkt. 45V
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