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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 01.07.1914
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1914-07-01
- Erscheinungsdatum
- 01.07.1914
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- Deutsch
- Sammlungen
- Saxonica
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Redaktioneller Teil. ^ 149, 1. Juli 1914. zwanzig Jahren verfaßten Bücher und Texte von Inter esse sein: 7. editloo. 1914. (kr8. 3.50.) kibr. ?l8ckd3ckei, ?3ri8. kok 6 nxr 1 v. K.3 IsZends de kokenZrin. — Ke dr3me de K1ck3rd VVbssiier. — k3 p3ltition. 4. Edition, (k'rs. 3. 50.) k'i8ekb3eker. Ke8 >l3!tr68-6ti3nteui-8 de ^uremdeiA. 1898. (k'rb. Liegkried. 2. ^ditiov. 1894. (^r8. 2.50.) ki8ekd3eker. VV3lk^rje. 3. ed. 1893. k^cklncker. (Verdrillen.) k' 1 de 1 i 0 dek. V3Q Leetkoven. Kinde Ki8t0l-ique et critigue, ornee de 29 M. 1913. (Kr8. 6.—.) I'i8ekd3Lker. de ^1. kulker3lk et H. 63in. (krnnL. I'extbuek. 1911. kr. 1.50.) I<nlker3tk et k. 8o1v3>'. 1903. (kr3nrÖ8. I'extbuek. kr. 1.—.) 1907. (Kr3nrö8. I'extbuek. Kr8. 2.50.) Lckott. 3. edltion. 1909. (Kr8. 4.—.) ki8ekb3eker. ^ietL8cke. kiek3rd VV3ßner. 1899. (Kr8. 3.50.) ^lean. Kv8 3bu8 de 13 8oei6te de8 3nteur8. 1897. (kr. 1.50.) Henri V1euxtemp8,83 vie et 8on oeuvre. (Verdrillen.) Andere französische Parsifal-Literatur: 3N3l^tigue et tkem3tigue. (kr. 1.—.) kl8ckb3eker. U 1 ppe 3 u, k., ?3r8ik3l et 1'oper3 w3Ansrien. (Kr8. 2.50.) ki8ek- b3eker. 3. d ' Okloe 1. (kr. 5.—.) kl8ckb3eker. Uern3rd, O.. Ke ^3gner de ?3r8ik3l. ^lit IIIu8tr., X3rik3Uu-en ?ortr3t8. (Kr8. 3.50.) ^14ric3nt. Und nun noch ein unerfreulicher Beitrag zum Kapitel des »Deutschtums im Auslände«, denn Ivo Licht ist, ist auch Schatten: Unser Porträt in den Augen gewissenloser Hetz demagogen aus dem »wallonischen« Lüttich. Es ist der Tex! einer politischen Propagandapostkarte, die auf große Ver breitung berechnet ist, (Der Text befindet sich aus der linken Hälfte der Adrcßseite, die Rückseite ist sür die Korrespondenz bestimmt): »I.'^1Iein3AN6, voilä l'ennvmi!. Wallonen, wir haben nicht nur die flämische Bewegung zu bekämpfen. Eine unendlich viel größere Gefahr bedroht uns: Deutschland, der germanische Polyp, der seine ungeheuren Kangarme nach uns auswirst, »Die Deutschen betrachten sich in Belgien wie in erobertem Lande, Sie sind unverschämt, anmaßend, im allgemeinen schlecht erzogen und um so mehr zu slirchten, als sie ein biegsames Rückgrat und ein falsches Gesicht haben. Sie erdrücken unser» Handel mit ihrer Schundwarc und vernichten nach und nach unsere Industrie und unser» Handel, Fiir sie führen alle Mittel zum Zweck, Sie warten nur aus eine Gelegenheit, um unser Gebiet zu verletzen: sic verviel fachen ihre Garnisonen und strategischen Eisenbahnlinien an unsrer Grenze: sie schließen Belgien mit einem Retz von Spionen ein, die, wenn der Augenblick gekommen ist, unsere Brücken, Telegraphen und Eisenbahnen zerstören und unsere Mobilisation verhindern. Sie werden Belgien stehlen, wie sie Polen, Elsaß-Lothringen und Schleswig- Holstein gestohlen haben! »Wallonen und Flamen, steht einig auf gegen die deutsche Drohung, seid entschlossen, unsere Freiheit zu verteidigen und die barbarischen Horden aus Germanien zurllckzujagenl Boykottieren wir Deutschland, die Deutschen und die germanischen Erzeugnissei »Nieder mit dem Land der Unduldsamkeit, der Brutalität, des schlechten Geschmackes und der Anmaßung!« sGezeichnet: Lckitions iValla, I-idge, klo, 2,) Futterneid, Das Elaborat ist zu klotzig und verrät einen zu ungebildeten Verfasser, als daß wir es anders als humo. ristisch aussassen könnten. Wie viel wohltuender wirkt die originelle Beurteilung, die der bekannte französische Publizist Jules Huret, nach drei- >058 jährigem Aufenthalt in Deutschland, soeben als Schlußwort unter fein großes illustriertes Werk »1,'LIIomagnv moderne, gesetzt hat (Bd, II, S, 480)! Auch sie ist nicht gerade schmeichel haft, aber sie zeugt von dem Streben nach Verständnis und gerechter Beurteilung: Deutschland erscheint ihm »wie ein ehe maliger Werkführer, jetzt Fabrikdirektor geworden, dessen Geschäfte prosperieren, 40 Jahre alt, selbstbewußt, voller Gesundheit und Optimismus, Vater zahlreicher fleißigen, der väterlichen Autorität sich unterordnenden Kinder, ohne Vermögen und seinen Verdienst reichlich ausgebend, um sein Handwerkszeug zu verbessern und das Wohlbefinden und den Komfort der Seinen zu vermehren, sogar ein wenig Schulden machend, da er weiß, daß er sie bezahlen wird , , .« Zur politischen Literatur, die in Belgien eine immer größere Bedeutung zu erlangen scheint, seien noch folgende Novitäten verzeichnet: Uoeomto et I.ovi, I-a neutralite be>Ao et i'illvasion cks clomain (8 ., ein starker Band mit Karten und Plänen, Frcs. 10.—, Lebegue L Cie,, Brüssel), Es ist die alte Geschichte, doch ist sie diesmal nicht nur militärisch, sondern auch historisch und vom Standpunkt der inter nationalen Politik aus behandelt worden und bildet das ausführlichste Buch über diese »aktuelle« (!) Frage, selbst verständlich wieder von französischen Autoren, einem Sena tor und Offizier a, D, und einem Oberstleutnant geschrie ben, — 6eerunort, KongvMitis. (Oscar Lamberti), I Frc.) Diese Broschüre hat nicht nur in Belgien, sondern auch in Deutschland und Frankreich Aussehen erregt. Der Autor, ein belgischer Ingenieur, schlägt darin der belgischen Regierung vor, die Gebiete nördlich vom Kongostusse gegen einige Milliarden (!) an Deutschland zu verkaufen, um mit diesem Gelbe die Mittel zur wirklichen Erschließung der übrigen Gebiete der immensen Kongokolonie in die Hand zu bekommen. In der am 14, Mai stattgehabten feierlichen Er öffnung des neuen Vereinshauses der »Union Koloniale beige., der Vereinigung sämtlicher belgischen Kolonial- und geogra phischen Vereine, über deren Gründung ich seinerzeit be richtete, hat der Kolonialminister Renkin in seiner offiziellen Festrede den Vorschlag als phantastisch und unpatriottsch zu- rückgewiescn, — Ovströs, ^Valionie, Vom berühmten Verfasser des offenen Briefes an den König über die flämisch-wallonische Frage (Bibliophilenausgabe der »8ooiötö des Drento«, in be schränkter Auflage gedruckt, Verl, Alb, Messein, Paris, 5 Frcs,). Zur Fachliteratur gehören folgende drei Bücher: 6. Van- ckerbaegken, Lnnuaire da In propriste industrielle, artistique et litteraire pcnir 1914 8» 326 Seiten, gebunden. (Lüttich, CH, Desoer, Frcs, 7.50,) Dieses Jahrbuch zerfällt in zwei Teile. Der erste, größere, bringt eine nach den Staaten ge ordnete Übersicht über alle Gesetze und Verordnungen, die sich auf Patentwesen, Muster- und Markenschutz, künstlerisches und literarisches Urheberrecht beziehen. Diese Zusammenstellung erinnert an die vorzügliche Arbeit von Röthlisberger; sie hat folgende Anlage (wir nehmen als Beispiel die Vereinigten Staaten): Allgemeine Angaben (Bevölkerungsziffer der haupt sächlichen Städte), Industrien, Export und Import — Biblio graphie (Bücher und Zeitschristen, offizielle Publikationen; bei den Büchern vermissen wir leider die erforderlichen An gaben über Umfang, Auflagen und vor allem die Jahreszahl, der Herausgeber hat sich mit den nackten Titeln der Gesetze und Kommentare begnügt) — Geschichtliches (Daten der ein zelnen Gesetze usw,) — Verträge — Patentwesen — Marken — Muster — Urheberrecht Die Kürze und Sachlichkeit der in jeder dieser Rubriken enthaltenen Auskünfte ist zu loben; sie sind in der Art eines Repetitoriums abgefaßt und betreffen: Gesetzgebung, Verträge, Berner Konvention, Dauer des Schutzes, Beginn dieser Dauer, Formalitäten, Übersetzungsrecht, Recht der Ausländer, Warenzeichen, Prüfung der Patente, Veröffentlichung derselben, Abgaben, Steuern, Strafen usw, — Der zweite Teil bildet das eigentliche Jahr buch und verzeichnet, ebenfalls nach Ländern geordnet, die
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