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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 03.04.1907
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1907-04-03
- Erscheinungsdatum
- 03.04.1907
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
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- Saxonica
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76, 3. April 1S07 Amtlicher Teil. Börsenblatt f. d. Dtsch». Buchhandel. 3487 Schuster Loeffler in Berit«. 3514 'llilisllorov,L.llsxsv»KIts Ksckiobts. VolIrsausZ. 10.—19.Tausencl. L»rt. 2 .F; llsiosobck. 5 6»orleäerbä. 8 L. W. Seidel <d Sohn, k. u. k. Hofbuchh. in Wie«. 3500 Küimstorik, Im Vorübsrrsitsv. 2 ^ 50 -ß. — Rsitsrbrisks aus üstsrrsiob. 2 .F. W. Spema«« in Stuttgart. 3505 ,O»S Nuseum". iLbrzaoK; XI. löst. 1. Wilhelm Süfferott in Berlin. 3508 *v. ck Ilixps, 2ol1buoä. 50 *v. Lutlosr, Rooksrsor im UnnA. 50 Vandenhorck L Ruprecht in Göttiuge«. 3518 Die Schriften des Neuen Testaments rc. 1. Lfrg. I. Bd. 8 in Letnwandbd. 9 ^ 60 in Halblederbd. 10 ^ 60 Berlag „Die Lustig« Woche" in Neurode i/Schl. 3507 »Ois Imsti^s IVoebv,- Rskt 14. 25 Ehr. Friedrich Bicweg G. m. b. H. in Berlin» Groß Ltchterfelde. 3504 Rvvber, O,s xraxbisobs Oarstslloox. 2 — I'is-Oss? 3 2usebos>ä, T»gl. Rlavieröbuo^so. 2 Obopio-^usvabl. 2 Paul Waetzel in Freiburg i/B. 3516 Vogsl, Lpislmsmnsgliiok. 1 ^ 50 Wilhelm Weicher in Leipzig. 3507 6ov»os Nalurg öoolrs. Hell 1—8. » 80 c). Verbotene Druckschriften. Durch Beschluß des Königlichen Amtsgerichts Hierselbst vom 25. März d. I. ist die Beschlagnahme 1. der Nr. 25 der in Graudenz erscheinenden Carst» Oruärisark» vom 26. Februar d. I. soweit dieselbe den vom Reichstagsabgeordneten Viktor Kulerski am 24. Februar d. I. von Berlin aus erlassenen Aufruf zur Sammlung von Geldmitteln für die sogenannten Opfer des polnischen Schulstreiks enthält, 2. aller etwa vorhandenen Sonderabdrucke dieses Aufrufs angeordnet, soweit die betreffenden Blätter sich in den Ge schäftsräumen der dsrst» Oraciriaärlr» oder im Besitze des Redakteurs Leo Kowalski, oder an andern Orten zum Zwecke der Verbreitung vorfinden (ZZ 16, 18, 27 des Reichspreßge- setzes vom 7. Mai 1874, Z94 St.-P.-O., W 40, 41 St.-G.-B.). Graudenz, 27. März 1907. (gez.) Der Erste Staatsanwalt. (Deutsches Fahndungsblatt Stück 2438 vom 30. März 1907.) Nichtamtlicher Teil. Die 8mi11i80nian In8litu1ion in Washington. Von vr. Arnim Gräsel. (Schluß sstatt Fortsetzung) aus Nr. 75 d. Bl.) Die der Obhut der Lwitbsouiso Institution durch Kongreßbeschluß überwiesenen, von Anfang an als National museum gedachten Sammlungen entwickelten sich dagegen bald in ungeahnter Weise.") Die erste naturwissenschaftliche Sammlung, die in den Besitz der Vereinigten Staaten ge langte, war die James Smilhsons gewesen. Sie bestand aus etwa acht- bis zehntausend sorgfältig auserlesenen Nummern aus den Gebieten der Mineralogie und Geologie und war von Smilhson eigenhändig numeriert und beschrieben worden. Drei Jahre nach ihrer Überführung, 1841, bildete sich, an geregt durch Smilhsons Stiftung eine Gesellschaft, Tbs blütiollitl Instituts, die sich die Begründung einer natur wissenschaftlichen Sammlung zur Aufgabe machte. Die von Behörden und Privaten überwiesenen Gegenstände fanden Aufnahme im ?utsot Okü.s und erfuhren namentlich durch die Ausbeute einer von den Vereinigten Staaten im Jahre 1838 ausgesandten Forschungsexpedition um die Erde eine große Bereicherung. Als das N»riov») Instituts im Begriff war, sich aufzulösen, fielen 1858 vertragsgemäß die vom Staate gestifteten Objekte an diesen zurück und wurden der LwNbwmun lostitutiov zugeteilt, wo inzwischen der 1850 zum Hssistuot Seorstsr^ ernannte Professor Spencer F. Baird, der spätere Nachfolger Henrys (von 1878—1887), Smilhsons Hinterlassenschaft durch fleißiges Arbeiten um äußerst wert volles Material vermehrt hatte. Dank zahlreichen staatlichen und privaten Zuwendungen entwickelte sich nunmehr die ver einigte Sammlung, die in den Vorlagen des Kongresses seit 1875 lös Nation») üilussow hieß — in den Reports des Instituts ") P. V. Trus, Tb« Roitsä 8t»tss Nation») lllussuio a. a. O. S. 303—366. kommt diese Bezeichnung allerdings schon früher vor —, in so günstiger Weise, daß Henry in seinem Bericht von 1860 bereits die erreichte Vollständigkeit in bezug auf die natür lichen Produkte des nordamerikanischen Kontinents rühmen durfte. Ihre Bedeutung stieg von Jahr zu Jahr. In Philadelphia stellte sie 1876 zum erstenmal mit glänzendem Erfolge aus. Durch Errichtung der v. 8. Risk Oowwissioa 1871, an deren Spitze Baird trat, erhielt das Museum in wenigen Jahren weiteren reichen Zuwachs aus den Gebieten des maritimen Lebens; auch die Ausbeute der Forschungsreise des Dampfers »Albatros- 1882 wurde ihm zu teil. Die Risb Oomwi^ioo, vertreten durch den bereits mehrfach erwähnten G. B. Goode, den damaligen Kurator des Museums als Nachfolger Bairds, errang 1880 auf der Berliner Fischerei ausstellung sogar den Kaiserpreis. Seitdem war das Museum als Teil der Lmitbsoaiao lo-titrrtioo mit dieser wiederholt auf großen Ausstellungen vertreten, so u. a. 1883 in London, 1884 in Louisville, 1885 in New Orleans, 1887 in Minnea- polis, 1888 in Cincinnati und in Marietta, 1892 in Madrid, 1893 in Chicago, 1895 in Atalanta, 1897 in Nashville, 1898 in Omaha, 1900 in Paris, 1901 in Buffalo, 1901/02 in Charleston, 1904 in Saint Louis. Die Räume des Instituts waren bereits Ende der 70er Jahre zu eng ge worden; es wurde daher 1881 ein umfangreicher Neubau östlich vom Hauptgebäude für 200 000 Dollars aus Ziegel stein hergestellt. Auch dieser wurde mit der Zeit zu klein, entsprach auch nicht mehr modernen Anforderungen, weshalb der Kongreß neuerdings die Errichtung eines weiteren rgüäiticw») bniläivg., dessen Kosten sich bis zu 3 500 000 Dollars belaufen dürfen, beschloß. 1904 wurde der erste Spatenstich getan. Die jährlichen Zuwendungen für das Museum, die anfänglich 4000 Dollars betragen hatten und sich allmählich steigerten, belaufen sich gegenwärtig auf rund 180 000 Dollars. So ist die Zukunft der Sammlung, die Hunderttausenden von Besuchern Unterhaltung und Beleh rung gewährt, glänzend gesichert. Von großem Werte war 456'
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