^ 248, 22, Oktober 1915, Künftig erscheinende Bücher, Börsenblatt s. d. Dlschn. Buchhandel, 6277 In meinem Verlage erscheint: Leutnant Sender^ H Slätter -er Erinnerung für feine Zreun-e flus feinen Zeldpostieriefen zusammengeftellt l>«n vr. M. Spanier Mit einem Sildnis Senders und einem Gedicht Jakob Loewenbergs S '/i Sogen, vornehm ausgestattet. Preis 1 M., in schönem GeschenkeinbanS 2 !N. Sar mit 30°^ Mbzug, von 10 Stück ab mit 4S/L flbzug, auch gemischt. ^ fius dem Vorwort ües Herausgebers: Es ist die Aufgabe dieses öüchleins, das Silü eines im tiefsten Sinne de» Worte» liebenswürdigen Menschen festzuhalten, wir möchten, auch wenn die Zeiten wechseln, ihn nicht aus öem fiuge verlieren, unü unsere Kinder sollen stch seiner vor bildlichen ftrt freuen, fius den Vriefen, die er aus dem Zelüe an seine Zreunüe gerichtet hat, gestaltet stch sein ötld unmittelbar. Zugleich erleben wir seines Daseins stolzeste Zeit unü stnd Zeugen seines Wachsens zur heldengröße. -Ns Held gehört er zu der großen, unermeßlich großen Schar deutscher Jünglinge und Münner, die in diesem Weltringen, für die Heimat heilig er glühend, rücksichtslos gegen stch selbst, im Dienste der allgemeinen Sache Leistungen vollbrachten, dir das Maß ües Menschen möglichen zu sprengen scheinen, filter he'üenruhm verblaßt vor der Summe dieses Opfermutes. Unsere Zceuüe, daß Gottfried Sender als Jude stch so herrlich im Heeresdienste bewährt hat, soll nicht verheimlicht werden, fiber wir verschmähen es, aus diesem wirken irgendwelche Verallgemeinerungen zu flbwehrzwecken zu ziehen. Gegen Vor urteile einer gewissen firt kämpfen auch Tatsachen selbst vergebens .... Hamburg, Sleichenbrücke b. M. GlvgaU fr., Verlag. Demnächst erscheint: Lebenskunst Ein Wegweiser zum Lebensglück v. Paul Blau von Generalsuperintendent der Provinz Posen I5ü Seiten 8°. Kartoniert Mark l.50, elegant gebunden Mark 2.50 Inhalt: I, Christ und Welt, 2. Glück und Glaube. 3. Leib und Seele. 4, Zeit und Ewigkeit. 5, Der Einzelne und die Gesellschaft. Aus dem Vorwort: Vor uns liegt die ungeheure Aufgabe, über den Gräberfeldern eines Weltkrieges das Leben neu aufzubauen. Dazu bedarf es der „Lebenskunst". Leben scheint selbstverständlich - und Leben ist in Wahrheit eine Kunst, die gelernt sein muß, wenn man sie ausüben soll, — Es fragt sich nur, wo man diese Kunst lernen kann. Wir sind der Überzeugung: Nur bei dem, der gesagt hat: „Ich bin gekommen, daß sie das Leben und volle Ge nüge haben sollen. Ich lebe und ihr sollt auch leben," Zu diesem möchten auch die folgenden Blätter alle diejenigen weisen, die im Leben nicht scheitern, sondern fröh liche und gesegnete Lebensfahrt haben wollen! Ein Such für alle, die öas Glück suchen! ^ Agentur des Rauhen Hauses, Hamburg 26 ^