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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 18.07.1917
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1917-07-18
- Erscheinungsdatum
- 18.07.1917
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- Saxonica
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^ 8-nm^-ps^^s! 0, S^o W-i sür Ma»- ^ lLM Ne. ISS. Leipzig, Mittwoch den 18. Juli 1917. 84. Jahrgang. Redaktioneller Teil. Auterstützungs-Verein Deutscher Buchhändler und Buchhandlungs-Gehülfen. Bank-Konto: Dresdner Bank, Depositenkasse kl, Berlin. Inventur im Buchhandel. Eine Anleitung zur richtige» Bewertung der Vermvgensteile und zu geordneter Aufstellung von Inventar und Bilanz I. Neu eingetreten sind mit: .// 5.— Aloys Bauer, Aachen. .« 3.— Curt Jtchmann i/H. I. Max L Co., Breslau. II. Den Beitrag erhöhten auf: .« 5.— Prokurist Alfred Hirsch i/H. Georg Wigand Berlag, Leipzig. III. An Geschenken gingen ein: . ^ 50.— Ungenannt. .dl 20.— Rud. Hartman», Leipzig (Gempers. Etwaige Veränderungen der Firmen oder Stellungen bitte dem Unterzeichneten mttzuteilen, da hierdurch die Führung der Mitgliederliste wesentlich erleichtert wird. Berlin, den 30. Juni 1917. IV. 35, Potsdamers!». 11 a. Max Schotte, Schatzmeister. Unterstützungs-Verein Deutscher Buchhändler und Buchhandlungs-Gehülfen. Bank-Konto: Dresdner Bank, Dcposttcnkassc lr, Berlin. An Kriegsbeiträgen gingen bei uns ferner zur Unterstützung der durch den Krieg Geschädigten auf unseren Aufruf hin ein: XXXIX. Liste. Übertrag von Liste XXXVIII Fs 59 582.43 Ungenannt für Juni 50 — Max Sebastian i/H. A. Drcssel, Dresden 3.- C. Mönch, Eßlingen 5.- Vom Personal der Firma Asher L Co., Berlin Emil Kupser für Juni 1.- Philipp Rath „ „ 2.50 Adols Geipcl „ „ 1- Grete Jacobson „ „ 2.- Grete Brengel „ „ i — Werner Malischer „ „ 1.- Paul Spenke, i/Fa. Georg Bath, Berlin „ „ 5.- Magdalene Fahradfch i/H. Georg Bath, Berlin „ „ —.50 Margarete Puhrsch „ „ „ „ „ „ 1.— Beruh. E. Schulz „ „ „ „ „ „ 1.— Nudols Eisenschtnidt, Berlin „ „ 10.— Hedtvig Schaefscr i/H. Herm. Meusscr „ „ 1.— Konsul Ernst Vohsen i/Ka. Dietrich Reimer, Berlin „ „ 20.- glcinhold Borstell i/Fa. Nicolaische Buchh. lBorstell Reimarus) „ „ 25.— Gemcrbcbuchhaudlung Oskar Andreas, Weidlingen 4- Th. Groth i/Ka. I. M. Groth, Elmshorn „ „ 10- Trewenbt L Eranicr sAlfr. Prcußl, BreSlatt „ „ 8 — Allen Spendern herzlichen Dank! Berlin, den 30. Juni 1917. IV. 35, Potsdamerstr. 41a. Sa. .// 59 712.43 Max Schotte, Schatzmeister. von Adelbert Kirsten, Leipzig. Dem Buchhandel bringen die Sommermonate gewöhnlich die Arbeit der Jahresabschlüsse, denn die Mehrzahl aller buch- händlerischen Firmen verlegt die Inventur mit Recht auf die Zeit nach der Ostermesse. Inventur und Jahresabschlußarbeiten lassen sich leichter erledigen, wenn die Abrechnungen für da» alte Jahr beendet, die Konten abgeschlossen und die Läger ge ordnet sind. Die Bilanzen müssen in der jetzigen Zeit mit ganz besonderer Sorgfalt und Genauigkeit ausgestellt werden. Bekanntlich sind Reich, Einzelstaatcn, Städte und Gemeinden durch den Krieg in große Schulden geraten, die gedeckt werden müssen. Auch nach dem Kriege, in der dann eintreienden Friedcnszeit werden unge heure Summen zur Deckung der staatlichen und gemeindlichen Bedürfnisse notwendig, die natürlich von den Staatsbürgern aufgebracht werden müssen. Wenn es nun auch heißt, daß durch Steucrzahlcn noch niemand arm geworden ist, so läßt sich doch nicht bestreiten, daß die künftig aufzubringende Steuersumme manchen weniger begüterten Steuerpflichtigen, zumal im nicht gerade ans Rosen gebetteten Buchhandel, sehr drücken und ihm Sorgen verursachen wird. Um nun nicht ungerecht mit einem höheren Steuersatz belegt zu werden, ist es notwendig, daß man sich über sein Einkommen und Vermögen völlig im klaren ist, und dazu verhilft eine geord nete Buchführung, deren Schtußergebnis in der Inventur und dem Jahresabschluß zum Ausdruck kommt. Diese bilden die Grundlage für die abzugcbeudcn Vermögens- und Stcuer-Erklä rungcn. Die darin angegebenen Vermögenswerte und Einkom- mcnsziffcrn sind daher von ausschlaggebender Bedeutung. Bei Gewerbetreibenden fußt die Steuerbehörde mit ihrer Einschätzung bekanntlich auf dem sich aus dem Jahresabschluß ergebenden Reineinkommen. Aus dem Gesagten geht hervor, wie außerordentlich wichtig eine richtige einwandfreie Bewertung der einzelnen Vermögens teile eines Geschäfts ist. Bewertet man zu hoch, dann erscheinen Vermögen und Einkommen höher, und die Folge davon ist natür lich auch ein höherer Steuersatz. Bewertet man andererseits zu niedrig, dann muß mau auf den Einspruch der Steuerbehörde ge faßt sein und sich nötigenfalls eine höhere Steuerveranlagung, als nach der Bilanz zu rechnen wäre, gefallen lassen. Nun bereiten erfahrungsgemäß die richtige Bewertung der Warenvorräte und Vermögeusteile und die mit der VermögenS- anfnahme verknüpften Bücherabschlußarbeitcn vielfach nicht ge ringe Schwierigkeiten. Gern ist deshalb der Verfasser dem ihm von der Redaktion des Börsenblattes gewordenen ehrenvollen Aufträge, über das erwähnte Thema eine Abhandlung zu schrei ben, nachgekommcn. Manchem Kollegen wird es gewiß nicht un willkommen sein, über die bei der Inventur zu beobachtenden auf dem Bilanzrecht fußenden Bewertungsgrundsätze einiges zu erfahren, und dem Jungbuchhandel ist damit Gelegenheit geboten, seine buchhalterischen Kenntnisse auf dem wichtigen Gebiete von Inventur und Jahresabschluß zu vervollkommnen. 838
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