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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 27.03.1928
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1928-03-27
- Erscheinungsdatum
- 27.03.1928
- Sprache
- Deutsch
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X: 74, 27, März 1928, Redaktioneller Teil, Börsenblatt f.d. Dtschn. Buchhandel. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie namentlich vom Sor timenter diesen Vorschriften Rechnung getragen zu werden ver mag, Man kann beispielsweise ein besonderes Buch einrichten, in das Titel, Verleger, Besteller, Datum der Lieferung, Preis und Vermerk über die Beförderung (durch Post oder Boten zugestellt, abgeholt) eingetragen werden. Bei einer Lose-Blattbuchhaltuug kann so verfahren werden, daß nach § 7 umsatzsteuerfreie Posten aus einem besonderen Blatt mit Angabe des Namens des Kunden und der Kundennummer aufgcsührt und Bestellzettel sowie Rech nungen von umsatzsteuersreien Geschäften mit dem Vermerk »verm,» (vermittelt) an einer sichtbaren Stelle bezeichnet werden. Beim Bargeschäft sind die Kassabons mit demselben Vermerk zu versehen, so daß beim Abschluß der Ladenkasse die Zettel leicht aussortiert und in die Statistik des Waren-Ausganges einge tragen werden können, wie früher etwa die Kassabons der luxussteuerpflichtigcn Geschäfte, Es bestehen also Möglichkeiten, die technische Seite der An gelegenheit zu lösen und damit die Vorbedingung für die Inan spruchnahme des Umsatzsteuerprivilegs des § 7 zu erfüllen. Ob es sich für den einzelnen lohnt, davon Gebrauch zu machen, muß seiner Entschließung Vorbehalten bleiben. Die Umsatzsteuer be trägt zurzeit N Prozent des steuerpflichtigen Entgelts, Es hängt also von dem Verhältnis der auf Bestellung gelieferten, nicht am Lager vorrätigen Bücher zum Gesamtumsatz ab, ob die mit der besonderen Verbuchung der umsatzsteuerfreien Umsätze verbundene Mehrarbeit angesichts der Ersparnis an Umsatzsteuer in Kauf genommen werden kann. Auch darf nicht übersehen werden, daß Entscheidungen speziell für den Buchhandel noch nicht vorliegen und deshalb jeder, der sich die Mehrarbeit macht, noch berück sichtigen muß, daß er das Risiko läuft, letzten Endes diese Mehr arbeit umsonst geleistet zu haben, so daß sich jedenfalls die In anspruchnahme des Privilegs nur dort verlohnt, wo wirklich größere Steuerbetcäge erspart werden können. Wer den nach den Durchführungsbestimmungen erforder lichen Nachweis bereits für 1927 führen kann, sollte umgehend eine entsprechende Berichtigung für die Umsatzsteuerveran lagung 1927 dem zuständigen Finanzamt einreichen. Soweit dies nicht möglich ist, müssen für 1928 durch die getrennte Verbuchung der steuerfreien Umsätze die Vorbedingungen für die Inanspruch nahme der Umsatzsteuersreiheit des K 7 geschaffen werden, sofern man davon Gebrauch machen will. Für die buchhändlerische Fachbibliothek. Alle für diese Rubrik bestimmten Einsendungen sind an die Schrift leitung des Börsenblattes, Leipzig, Gerichtsweg 26, Postschließ fach 274/75, zu richten. Vorhergehende Liste s. 1928, Nr. 68. Bücher, Zeitschriften, Kataloge usw. bandel. Nr. 11 v. 16. ^lärr 1928. Wien. ^us dem Inbalt: landes über Oesellsekakt, Politik, Wirtsebakt, Linanren, 8ta- tistib. Hrsg, vom 8tatist. Neieksamt. 24. 3abrg., Uekt 2. verlin: Weimar Uobbing. 4° — Verkasser- und Namenregister. 8aebregister. 1927. 43 8. 4" Llätter der v ^ IVl. IV. 3g. Heit 3. klär? 1928. Wiesbaden: vüeberstube am Museum. Inbalt: Lueb und kuobkändler. Line Ilmkrage von Hanns ^rens. 336 »Die Beantwortung der Fragen: (1- Welche Ausgabe hat der heutige Buchhändler zum Buch. 2. Tie geistige Haltung und Verantwortung des Buchhändlers zum Buch. 3. Der Buch händler als Berater. 4. Das Verhältnis des Buchhändlers zum Dichter. 5. Der buchhändlerische Nachwuchs) — sollte immer nur vom Gesichtspunkt des Dichters aus erfolgen, denn er ist es, der als Künstler dem Buch am nächsten steht, der Wert, Wesen und Bestimmung demnach am -stärksten erfühlt. Und darauf kam es an: Die innere Beziehung zwischen Buch und Buchhändler auf zudecken und klarzulegen, ohne jede Rücksichtnahme auf den Buch händler selbst. Denn diese Rundfrage ist in erster Linie für den Bücherfreund und -Käufer bestimmt, damit er aus diesem Wege Einblick erhält in Auffassung, Arbeit und Aufgabe eines Berufes, der persönlicher im Dienste des einzelnen Menschen steht als jede andere berufliche Tätigkeit.« Geäußert haben sich: H. F. Blunck, T. Eiscnlohr, H. Eulenberg, G. Frenssen, M. Hausmann, O. Heuschele, H. Kesser, I. Kneip, H. Leip, A. Petersen, W. Schar relmann, P. Schurek, F. Thieß, St. Zweig. Die blaue Blum e. Zeitschrift der Romantischen Gemeinde zur Pflege der Romantik. 3. Jg. 4. Heft. Leipzig: Edda-Verlag G. m. b. H. Aus dem Inhalt: H. Teßmer: Romantische Poesie und Musik. — Fahrenkrog: Aus meinem Leben. — W. Krug: Märchen, Sage und Mythus. ?ke vookWindo^v. ^ guide Io boolr buying and book reading. Vol. I. No. 4, 1928. London W.O. 2: W. II. 8mitb L 8on. ^us nis. 50 8. u. 1 ^bb. Breitkopfs Nachrichten an den Musikalienhandel aller Länder. 4. Jahrg., Heft 3. Aus dem Inhalt: Franz Schubert. 102 8. mit ^bb. im Dext und 18 Dakeln. 4" Lür klitgl. rum dabresbeitr. von Wc. 20.—, kür Niebtmitgl. Nb. 30.—. Der Bücherfreund. Blätter für die Freunde von Reclams Universal-Bibliothek. 15. Jahrg., Heft 3, März 1928. Leipzig: Philipp Neclam jun. Aus dem Inhalt: A. von Winterfeld: Ibsen und Deutschland. Zum 100. Geburtstag des Dichters am 20. März 1928. — Originalgetreue Wiedergabe eines Briefes von Ibsen an Neclam. — H. Rößler: Edvard Welle-Strand. — Lese proben aus Werken von H. F. Blunck u. Sueton. vis vüebervvarte. 2eitsebrikt kür sorialistiscbe vuekbritik mit aussebuss kür sorialistisebe vildungsarbeit. (^usliekerung dureb 3. v. W. vistr Naobk., verlin.) ^us dem Inbalt: v. Nautsb^: 8oria1isti86bs Wirtsebaktspolitik. — Vüeberscbau. Die Bttcherwel t. Zeitschrift des Borromäusvereins. 25. Jahrg., 2. Heft. Bonn a. Rh.: Verlag des Borromäusvereins E. V. (Versandstelle: Hermann Rauch in Wiesbaden.) Aus dem In halt: G. Schäfer: Der katholische Dichter in unserer Zeit. — H. Gausowsky: Die Stellung der Frau zu den Sittlichkeitsauf gaben der Gegenwart. — M. Beermann: Zu Paul Clandels dramatischer Kunst. — L. Kiesgen: Heinrich Luhmann. R. Lindcmann: Der Dürer-Deutsche. I. Peters: Die Sied lungen des deutschen Volkes. — K. Wagenscld: Industrie und Volkstum. - F. Magon: Die Freude am Buch in der Großstadt. — L. Kiesgcn: Kind und Buch. — F. Nidderbecks: Unsere Lese gemeinde. Der Buch- und Z e i t s ch r i f t e n h a n d e l. 49. Jahrg., Nr. 12. Berlin. Aus dem Inhalt: E.- Drahn: Sperlings Zeitschriften- unö Zeitungsadreßbuch 1928. ^bel pann. derusalem. ^pril 1928. 160 Nrn. 14 8. u. 8 lak. Ls Droit d'auteur. 41s armes, No. 3 du 15 mars 1928. Verne, vureau international de I'vnion Littöraire et ^rtistrque. ^us dem Inbalt: Partie okkicielle. Legislation interieure: Linlande. Loi Voneernant le droit d'auteur sur les productions de l'esprit, du 3 juin 1927. — Partie non okkieislle. Ltudes gene- rales: La nouveUs legislation kinlandaise sur le droit d'auteur. E n g e l h o r n s N a ch f., I., S t u t t g a r t: Literarische Flugblätter des Verlages. 2. Blatt. Im Frühling 1928. Die paobpresse. 12. 3abrg., Narr 1928. Heidelberg, ^us dem Inbalt: p. NIett: Nebr Nationalisierung im bandwerlclieben
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