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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 30.03.1853
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1853-03-30
- Erscheinungsdatum
- 30.03.1853
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- Zeitungen
- Saxonica
- LDP: Zeitungen
- Digitalisat
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- http://digital.slub-dresden.de/id39946221X-18530330
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Erscheint jeden Montag, Mittwoch «nd Freitag; während der Buchhändler-Messe zu Ostern, täglich. Börsenblatt für den Beiträge für das Börsenblatt sind an die Redaction; — Jnse- rate an die Expedition desselben zu senden. Deutschen Buchhandel und die mit ihm verwandten Geschäftszweige. Eigenthum des Börsenvereins der deutschen Buchhändler. ^ 38. Leipzig, Mittwoch am 3V. März 1853. Amtlicher Theil. Bekanntmachung an sämmtliche Leipziger Buchhandlungen. Für den Monat April 1853 fungiren: Herr Raum. Härtel als Börsenvorsteher. - G. Mayer als Vorsteher der Bestellanstalt. Leipzig, den 29. Marz 1853. Die Dcputirten des Duchhandcls zu Leipzig. Erschienene Neuigkeiten des deutschen Buchhandels. (Mitgetheilt von der I. E. Hinrichs'schen Buchhandlung.) Angekommen in Leipzig am 26. März 1853. Herbig in Leipzig. 1874. Wickede, Z. v-, preußische Husaren-Geschichten. 8. Geh. ls/z^ Hinze in Leipzig. 187b. Vicksl (<le vassis), L., ^blisnälunA üb. <iis veueriscksn ltrank- keiten. ln« Deutsclie iibsrtr. v. s. prallt, llrrte. 8. u. 9. 1>tz. gr. 8. 6eb. Hübner in Leipzig. 1876. Peitler, F., systemat. Sammlung v. 326 auf das materielle Straf recht sich beziehenden Entscheidungen d. k. k. obersten Gerichts- u. KassationS-Hofes. gr. 8. Wien. Geh. 1^27N/ Kießling s> Co. in Brüssel. 1877. Conscience, H., die Großmutter. Zwei Kindergeschichten- Aus d. Fläm. übers, v- H. Bauer, gr. 16. Cart. Lorck in Leipzig. 1878. Bilder aus dem Leben. Nach der 2. Aufl. d. dän. Orig, deutsch v. Marie Panum. 8. Geh. *Vs-^ Rümpler in Hannover. 1879. Notiz-Blatt d. Architekten- u. Ingenieur-Vereins f. das Königr. Hannover. 2. Bd. 3. Hst. Fol. In Comm. baar *1^ ^ 1880. 8tip, 6 VN. N., Xirckenkrieü u. Kircbenlieck. gr. 8. Llek. ^ ^ Schmidt's Berlagsbuchh. in Halle. 1881. Wiegand, A-, physikalische Aufgaben. Mit Auflösungen, gr. 8. In Comm. Geh. ^ I. L. Schräg in Nürnberg. 1882. Vssolk, 7. 6 , kssürnberx's Eecleulibucb. Lins vollstsnü. 8ammlung aller Lsuäsnlzmale ste. ckie«sr8ts(lt. 8uppl.-1,fg. 2. 4. 6«b. ebinss. ?sp. Schwetschke K Sohn in Braunschweig. 1883. Prozeß, der, Gervinus. Verhandlungen vor dem Großherzogl. Bad. Oberamt Heidelberg rc. Mitgetheilt v. W. Beseler. gr. 8. Geh. * 1 ^ 6 B. Tauchnitz in Leipzig. 1884. Archiv f. deutsches Wechselrecht Hrsg. v. E. Siebenhaar u. Th. Tauchnitz. 3. Bd. 2. Hst. gr. 8. *s/g ^ Voigtländer in Kreuznach. I88L. Hecht, E, Handbüchlein f. hebräische Leseschüler. 3. Aufl. 8. Geh. *3 Vs N-i Nichtamtli Der Vertrag zum Schutz des literarischen rc. Eigeuthums zwischen Hessen-Darmstadt und Frankreich. (Eingesandt.) Hessen-Darmstadt verkündigte im November 1852 einen Ver mag mit Frankreich, wonach jeder Staat die Angehörigen des andern Staates in Bezug aus literarisches und musikalisches Eigenthum wie inne eignen Angehörigen schützt, d. h. Hessen schützt das Recht der «sanzoscn nach hessischen Gesetzen, Frankreich die hessischen Ange hörigen nach französischen Gesetzen. Dieser Vertrag wurde theilweise hrrvorgerufen durch das Decret Louis Napoleons vom 28- Marz 1^52, wonach alle Ausländer in Frankreich gleichen Schutz wie die vranzosen selbst in Bezug auf literarisches rc. Eigenthum haben, ^enn sst ihre Werke in Paris einregistriren lassen. Scheinbar war ^srses Decret eine Handlung großartigen Entgegenkommens; in der -'sähe betrachtet, ist es jedoch eine feine Berechnung, um für Frank- ^ich, wenigstens Deutschland gegenüber, große Vortheile zu erlan gen. Denn französische Bücher sind in Deutschland bei weitem mehr "breitet, als deutsche in Frankreich, einmal weil in Deutschland Allgemeinen mehr Bildung herrscht als in Frankreich, dann weil Zwanzigster Jahrgang. cher Th e i l. die französische Sprache leichter zu erlernen ist, als die deutsche. Auch französische Musik ist in Deutschland mehr verbreitet als deutsche in Frankreich, weil die Deutschen eher die leichtere franz- Musik, als Franzosen die mehr ernste deutsche auffassen, weil Musik theilweise Modesache ist und die Deutschen den Franzosen darin nachahmen, weil endlich der hohe französische Zoll die Einfuhr deutscher Musik in Frankreich unmöglich macht, und wenn auch der französische Zoll herabgesetzt würde, viele Jahre vergehen müßten, ehe deutsche Litera tur und Musik in Frankreich sich Bahn brechen könnten. Wir bemer ken nur vorübergehend, daß der französische Zoll auf Musik etwa 75 Gulden, ber deutsche aber nur 52Vs Kreuzer auf 50 Kilogr. (oder 100 Pfd- Zollgewicht)Meträgt. Nebenbei dürfen wir nicht übersehen, daß gerade der gestattete Nachdruck französischer Literatur und Musik in Deutschland so viele billige Ausgaben mancher Werke hervorgerufen, daß letztere erst dadurch eigentlich ins Volk übecgegan- gen sind; und nun, nachdem man in ihnen gewissermaßen ein Be- dürfniß geschaffen, werden sie durch den Vertrag zum Nachtheil der Consumenten besteuert. Sicherlich sind die Sachverständigen iw ihrem Urtheil einig, daß, vermöge der Rückwirkung dieses Vertrags, vom 1. Marz d. I. in Hessen der Verkauf von deutschen Ausgaben 68
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