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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 01.12.1846
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1846-12-01
- Erscheinungsdatum
- 01.12.1846
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- Zeitungen
- Saxonica
- LDP: Zeitungen
- Digitalisat
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- ZeitungBörsenblatt für den deutschen Buchhandel
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Erscheint jeden Dienstag ».Freitag,- während der Buchhändler. Messe zu Ostern täglich. Börsenblatt für den Alle Zusendung!« für da« Börsenblatt stnd an die Redaction zu richten. Deutschen Buchhandel und die mit ihm verwandten Geschäftszweige. Eigcnthum dcS BörsenvercinS ver Deutschen Buchhändler. ^ M Leipzig, Dienstag am l. December. 1841>. Amtlicher T h e i l. Vorläufiger Bericht über die bisherigen Arbeite» der Wittwen- Cassen-Commission. Durch das im Börsenblatt« No. 49 abgedruckte Protocoll und dort Seite 553 der diesjährigen Generalversammlung des Börsenver eins ist den Lesern desselben bereits bekannt, daß eine Commission aus den Herren C. Duncker, Th. Chr. Fr. Enslin, E. S. Mittler, G- W. F. Müller und G. Reimer in Berlin; F. G. Becker und W. Perthes in Gotha und PH. Mainoni und L. Voß in Leipzig bestehend, nie dergesetzt wurde, um den in der gedachten Generalversammlung im Aufträge des derzeitigen Revisionsausschusses von dem Vorsitzenden desselben Herrn E. Vieweg in Braunschweig gemachten Antrag: zur Errichtung ei ner B uchh ä n dler-Witt w en- und Waisencasse, zu derdie Generalversammlung aus den Einkünften des Börsenblattes zunächst jährlich 1500 / bewilligen möge, nach allen Seiten hin zu prüfen und Statuten zu einer solchen Anstalt zu entwerfen. Für den Fall des Zustandekommens stellte die Generalversamm lung auch sofort die Bewilligung dieses Zuschusses für die Anstalt in Aussicht. Die Commission wählte zunächst aus ihrer Mitte einen Vor sitzenden in der Person des mit Unterzeichneten T h. CH r. Fr. Ensli n und zum Secretair den mit Unterzeichneten G. W. F. Müller. Kaum war diese Angelegenheit im Buchhandel bekannt geworden, als sich der Commission schon vielfache Beweise der regsten Theilnahme an der Sache zeigten; denn nicht allein wurde dieselbe theils durch das Börsenblatt, theils durch besondere Zuschriften zum öfteren aufge fordert, von ihrer Thätigkeit öffentlich etwas verlauten zu lassen, son dern es sind ihr auch für den Fall des Zustandekommens der Wittwen- casse bereits 200 / von den Herren Perth es-Besser u. MaukeinHamburg bei Gelegenheit der Feier des Jubiläums dieser Handlung, und eineerheblicheSummevondemRhei- nisch - Westphälischen Kreisvereine zugesichert, überdies aber eine besondere Spende von 50 Frd'or in nahe Aussicht gestalt worden. Es war, so lange die Vorarbeiten nicht vollendet waren, nicht möglich, etwas Genügendes zu veröffentlichen, jetzt aber, nachdem die selben beendet sind, und die Commission am 26. und 27. Octbr. in Dreizehnter Jahrgang. Naumburg versammelt gewesen ist, beeilen sich die Unterzeichneten, die jenigen Mittheilungcn zu machen, zu denen sie für jetzt in den Stand gesetzt sind. Die Unterzeichneten Commissionsmitglieder hatten nämlich gleich nach der Ostermesse ihre Arbeiten damit begonnen: von einem Rech - nung sverständi gen, dem bei der Königlich Preußischen Wittwen- verpflegungsanstalt angestellten Herrn Rcchnungsrath Brune in Berlin, nachdem sie ihm in einem vorläufigen ausführli chen Statutenentwurfe und durch einen ausführlichen Schriftwechsel ihre Ansichten und Ideen mitgetheilt hatten, —- — einStatutentwerfenundberechnenzu lassen und hat ten dies bereits im Laufe des Octbr. d. I. den sämmtlichen Commis sionsmitgliedern gedruckt zu vorläufiger Kenntnißnahme übersendet. Früher schon waren die Vorarbeiten der Unterzeichneten den übrigen Commissionsmitgliedern mitgetheilt und von diesen begutachtet worden. Bei der Zusammenkunft in Naumburg wurden nun zuvörderst die Pri ncipien fragen fcstgestellt, dann aber das Brune'sche Sta tut discutirt, welches vorher schon andern Rcchnungsvcrständigen vor- gelegt war, die cs fürcine ganz ausgezeichnete Arbeit erklärt hatten ; ein Ausspruch, der nicht allein das Talent und die große Ein sicht des Herrn Brune, dem von den Hohen Preußischen Behörden die Begutachtung der meisten einschlägigen Arbeiten im Umfang der Mon archie zugewiesen wird, rechtfertigten, sondern auch die Commission um so freudiger an die Discussion desselben gehen ließ. Nach dem Statute sollen Börsenmitglieder und Com mis, die zur Zeit ihres Eintritts bei Börsenmitglie dern serviren, ihreFrauen mit 150 /, unvcrhei rathete Töchter und Schwestern vom 16. Jahre ab mit 75-/, und Kinder beider lei Geschlechts mit 50/ (letztere nur bis zum 21. Jahre) jährlicher Pension und für den Fall der Wiedervcrheirathung derWittwen und der Verheira- thung der Töchter und Schwestern mit Capitalabsin- dungen (Ausstattungen) versichern können. — Zeigt sich bei der von fünf zu fünf Jahren durch Sachverständige vorzunehmen den Revision der Statuten und der Anstalt der finanzielle Zu stand derselben günstig, so werden die Pensionen nach dem Verhältnis desselben erhöht. — Der Einkauf auf ver schiedene Höhe von Pensionen findet indessen nicht ^
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