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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 06.11.1934
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1934-11-06
- Erscheinungsdatum
- 06.11.1934
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- Zeitungen
- Saxonica
- LDP: Zeitungen
- Digitalisat
- SLUB Dresden
- PURL
- http://digital.slub-dresden.de/id39946221X-19341106
- URN
- urn:nbn:de:bsz:14-db-id39946221X-193411060
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- oai:de:slub-dresden:db:id-39946221X-19341106
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- ZeitungBörsenblatt für den deutschen Buchhandel
- Jahr1934
- Monat1934-11
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239, 6. Novcmber 1934. Redaktioneller Teil. Börsenblatt s. d. Dtschn Buchhandel. (ausgenommen: Wohnungs- und Stellenanzeiger und Fach anzeiger). Sofern die Verleger laufend erscheinender Anzeigenblätter sich bereit erklären, in Zukunft ihrem Blatte einen den Erfor dernissen der Reichspressekammer genügenden Textteil bei zugeben, wird ihnen die Möglichkeit zur Umstellung ihrer Blätter gegeben sein. Aus Gründen der Vereinfachung erklärt sich der Werberat da mit einverstanden (vgl. Wirtschaftswerbung S. 140), daß die Werbeabgabe für Anzeigen in den Druckschriften, die in Ziffer 1 angeführt sind, nicht nach Ziffer 27 der Zweiten Bekanntmachung durch Entwertung von Werbeabgabemarken entrichtet zu werden braucht, sondern daß sie auch — ohne Rücksicht auf ihre Höhe — auf das Postscheckkonto Nr. 80 460 des Werberates der Deutschen Wirtschaft beim Postscheckamt Berlin NW 7 überwiesen werden kann. Die Erläuterungen zur Zehnten Bekanntmachung schließen mit folgendem Satz: »Der Werberat glaubt, mit der Zehnten Bekanntmachung eine Reihe von Bestimmungen getroffen zu haben, die im Rahmen der angestrebten Bereinigung des Anzeigenwescns unerläßlich waren, zumal gerade auf dem Gebiete der in dieser Bekanntmachung be handelten Druckschriften wesentliche Mißstände herrschten.« vr. Schl. Geschäftsverkehr mit der Überwachungsstelle für Papier, Berlin Wir entnehmen dem »Zeitungs-Verlag« Nr. 43 vom 27. Oktober 1934 folgenden Hinweis: »Um eine glatte Erledigung der bei der Uberwachungsstelle für Papier gestellten Anträge durchführen zu können, wird darauf hin gewiesen, daß die Sachbearbeiter den Firmen und Personen, für die die Uberwachungsstelle für Papier zuständig ist, in den Stun den von 10 bis 12 Uhr täglich mit Ausnahme des Montags und des Sonnabends zu m üudlicher Auskunft usw. zur Ver fügung stehen. Jedoch empfiehlt es sich dringend, Besuche vorher schriftlich oder fernmündlich zu vereinbare». Außerhalb der Sprech stunden ist Publikumsempfang nur ganz ausnahmsweise in be sonders dringenden Fällen nach besonderer Vereinbarung möglich. Mündliche Besprechungen interessierter Firmen mit dem Reichs - beauftragten persönlich bedürfen stets der vorherigen schrift lichen oder fernmündlichen Vereinbarung. Die persönliche Abgabe von Anträgen bei der Uberwachungsstelle trägt in keiner Weise zur Beschleunigung der Erledigung der Anträge bei. Bei Übergabe eines Antrags können Auskünfte über das voraussichtliche Er gebnis des Antrags nicht erteilt werden, da die Anträge immer erst geprüft werden müssen.« Die Geschäftsstelle des Börsenvereins bittet, Anträge über Grund sätze des Verfahrens der Uberwachungsstelle für Papier nicht un mittelbar sondern stets ihr vorzulegen. Stammrolle des Reichsverbandes der Deutschen Musikalienhändler Unterm 30. Oktober hat der »Neichsverband der Deutschen Musi kalienhändler« nachstehendes Rundschreiben an die Mitgliedsfirmen des Deutschen" Musikalien-Vcrlcger-Vereins und an die in Frage kommenden Firmen des Musikalienzwischenhandels gerichtet: In den letzten Tagen des Oktober sind eine solche Menge von Anmeldungen zur Stammrolle beim Neichsverband der Deutschen Musikalienhändler eingegangen, daß es technisch unmöglich erschien, alle diese Firmen bis zum 31. Oktober mit den vorschriftsmäßigen Verlangformularen zu versehen. Ta für den weitaus größten Teil der Antragsteller die Vorbedingungen für die Aufnahme in die Stammrolle gegeben sind, Härten ihnen gegenüber vermieden wer den sollten, hat der Beirat des Neichsverbandes nach Fühlungnahme mit der Neichsmusikkammer beschlossen, noch eine stillschweigende Karenzzeit von zwei Wochen einzulegen, d. h. er wird vor dem 16. Novcmber d. I. Kontrollen darüber, ob der Anordnung der Neichsmusikkammer vom 30. Juli 1934 und in Verbindung damit den Anweisungen des Neichsverbandes nachgekommen wurde, nicht vornehmen lassen. Ich bitte die Herren Verleger, Großsortimenter und sonstigen Zwischenbuchhandelsfirmen aber nach wie vor im eigensten Inter esse die einzelnen Firmen ihrer Händlerkundschaft dahin zu bear beiten, daß sie sich schnellstens beim Neichsverband melden. Ihre Auslicserungsstellen bitte ich ausdrücklich darauf hinzu weisen, daß die Vorschrift in bezug auf die geschützten Bestellzettel nur für das reichsdeutsche Gebiet gilt. Vereinigung Evangelischer Buchhändler Mitglieder der Vereinigung, die an den Veranstaltungen zur ao. Hauptversammlung des Börsenvereins am 10. und 11. November teilzunehmen gedenken, treffen sich am Sonntag, dem 11. November, im Anschluß an die Hauptversammlung des Börsenvereins zu gemein samem Mittagessen und zur zwanglosen Zusammenkunft im Hotel Continental, Georgiring 13 (gegenüber der Osthalle des Hauptbahn- Hofs). Vorherige Mitteilung, wer hieran teilzunehmen gedenkt, ist der Geschäftsstelle der Vereinigung erwünscht. 970 Arbeitsgemeinschaft Leipziger Leihbüchereien Im Nahmen des vierten SchulungSabendes der Arbeitsgemein schaft Leipziger Leihbüchereien sprach Herr Professor vr. Menz über das Thema: Verlagsproduktion und Leihbücherei. Es wurden die Parallelen von Verlag und Leihbücherei ausgezeichnet und im Anschluß daran ihre Unterschiede (z. B. hinsichtlich Publikum) her ausgearbeitet, die der Redner durch eine Charakteristik des Verlags gesichtes veranschaulichte. An den mit Beifall aufgenommenen Vor trag schloß sich im zweiten Teil des Abends ein literarischer Kurz bericht des Kollegen Hensel an, worin vor allem LönS und Hamsun gewürdigt wurden. Zum Gedächtnis Löns' wurden schließlich mehrere Lönslieder, von Herrn L ö b e r - K a b i tz s ch gesungen, wirkungsvoll zum Vortrag gebracht. Kreisobmann O h m e berichtete über Schu lungskurse und interne Fragen. vr. Schl. Buchhändlertreffen in Hagen Am 18. November 1934 wird Professor Joses A n tz -Bonn über die wesentlichsten Neuerscheinungen dieses Jahres Iprechen. An schließend Aussprache über buchhändlerische Fragen. Beginn pünkt lich 10 Uhr im Stahlhof, Körnerstraße, im Hause der Viktoria-Licht spiele. Gemeinsames Mittagessen NM 1.—. A nmeldung bis zum 15. November an die Geschäftsstelle des Kreisvereins Rheinisch- Westfälischer Buchhändler, Hagen (Wests.), Concordiastraße, erbeten. Listen der zur Besprechung kommenden Bücher können von der Ge schäftsstelle des Kreisvereins angefordert werden. Eingeladen sind die Mitglieder des Kreisvereins der Nheinisch- Westfälischen Buchhändler, der Industrievereinigung und die Deutsche Angestelltenschaft unseres Gebietes. Ein Reisezuschuß von NM 2.— wird für jeden Besucher gegeben. Erich H a a k e-Essen. Wochenendtreffen der württembergischen Buchhändler Das von der O r t s f a ch g r u p p e S t u t t g a r t der N e i ch tz- fach s ch a f t der Angestelltcn inBuchhandel und Ver lag in der N e i ch s s ch r i f t t u m s k a m m e r in Gemeinschaft mit dem W ü r t t e m b e r g i s ch e n B u ch h ä n d l e r v e r e i n ver anstaltete Wochenendtreffen in Stuttgart am 17. und 18. No vember soll in erster Linie einen Querschnitt durch das wichtigste Schrifttum des Jahres 1934 geben. Darüber hinaus soll das Treffen eine engere Verbindung zwischen den in Stadt und Land wirkenden Buchhändlern Herstellen und einem persönlichen Gedankenaustausch aller die »Woche des Buches« tragenden Organisationen dienen. Sonnabend, den 17. November, 20.30 Uhr sprechen: Buchhändler Gerhard S ch ö n f e l d e r-Stuttgart: »Von den Aufgaben und der Arbeit des Jungbuchhänd lers im neuen Reich«; Ludwig T ü g e l-Ludwigsburg, Gauleiter des Neichsverbandes Deutscher Schriftsteller, Gau Württemberg, und Herbert Hoff m a n n -Stuttgart, Vorstandsmitglied des Börsenvereins der Deutschen Buchhändler; Bibliothcksrat vr. Johannes B e e r-Frankfurt a. M., Leiter der Frankfurter Städtischen Volksbüchereien: »Literarische Bilanz 1 934«. Sonntag, den 18. November, vormittags 9.15 Uhr: vr. Johannes B e e r-Frankfurt a. M.: »Was bringt der deutsche Verlag 1 934 ?« Eine kritische Betrachtung. 12 Uhr: Gemeinsames Mittagessen. 14 Uhr: Musikalische Feierstunde. Anschließend kameradschaftliches Zusammensein der auswärtigen Teilnehmer mit den Stuttgarter Berufskameraden. Alle selbständigen und nichtselbständigen Angehörigen des würt tembergischen Buchhandels und Freunde des Buches sind eiugeladen. Sämtliche Veranstaltungen finden im Wilhelm-Murr-Saal des
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