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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 07.12.1898
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1898-12-07
- Erscheinungsdatum
- 07.12.1898
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- Zeitungen
- Saxonica
- LDP: Zeitungen
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- http://digital.slub-dresden.de/id39946221X-18981207
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lichen Bibliothek in Berlin zufallen sollten, dieser schon jetzt überwiesen, und zwar wie die »National-Ztg.» berichtet, zu gleich mit dem Handexemplar seiner Ausgabe des weißen Dedschur-Beda (diese Ausgabe in drei großen Quartbänden erschien in den Jahren 1849—1859 in der Ferd. Dümmler- schen Verlagsbuchhandlung in Berlin), das in dem dritten Bande bei Buch II—V reiche handschriftliche Zuthaten enthält. Zn Ver bindung mit den schon bisher auf der Königlichen Bibliothek be» findlichen, hergehörigen Handschriften, nämlich 1. Nr. 1404 s. Verz. I 481, einem starken Bande, enthaltend Max Müllers Kopie von Nsdiäbs.ras Vsäa äixa und 2. Nr. 1482/83 s. Verz. II 77 zwei Durchzeichnungen des Kommentars zu den eben erwähnten Büchern II—V ist nunmehr alles kritische Material, das, abgesehen von der ChamberS'schen Sammlung, zur Herstellung von Webers Ausgabe dcS -IVbits ^sgur-Vsäs,- gedient hat, in der Königlichen Biblio thek in Berlin vereinigt. Auch das für den Satz in der Druckerei bestimmte bezw. verwendete Manuskript des zweiten Teils, zwei Bände, ist der Königlichen Bibliothek überwiesen worden. Gothaische Verlagsanstalt vormals Friedr. Andreas Perthes A.-G., Go/tha. — Nach dem Abschluß für 1897/98 er zielte die Gesellschaft nach 13811 ^ Abschreibungen (im Vorjahre 17830 50582 ^ (45943 Reingewinn, woraus 8 Prozent Dividende (wie im Vorjahre) auf die 500000 ^ Prioritätsaktien verteilt und 20 für den Restdividendenschein des Geschäftsjahres 1890/91 ausgezahlt werden, während die 150000 ^ Stammaktien und die 350000 ^ Genußscheine wieder leer ausgehen. (Allg. Ztg.) Buchausstellung in Berlin. — Die am 1. November d. I. zur Feier des fünfzigjährigen Bestehens der Berliner Buch händler-Korporation eröffnete Ausstellung -Kunst im Buchdruck- im Lichthofe des Kunstgewerbe-MuseumS zu Berlin ist neuerdings durch eine Reihe wertvoller Ergänzungen an älteren und neueren Druckwerken und Etnzelblättern bereichert worden. Die Königliche Bibliothek, das Kupferstich-Kabinett und Prtvatsammler haben verschiedene Lücken auSgefüllt durch Herleihung von Drucken der! berühmten niederländischen Offizinen Plantin und Elzevier, ferner französischer und englischer Kupserwerke des 18. Jahrhunderts, moderner Pariser und dänischer Drucke rc. Durch diese Bereiche rungen ist der Zweck der Ausstellung, die die Schönheit der alten Druckwerke vorzusühren und daneben die verwandten künstlerischen Bestrebungen der Neuzeit darzustellen sucht, weiter gefördert wor den. Die Ausstellung findet sowohl bei Fachleuten als auch bei dem weiteren Publikum lebhaftes Interesse und wird auch noch während des Monats Dezember geöffnet bleiben. Buchausstellung in London. — In der -8outd -Lonäoo H,rt 6s,Us^- ?«,okbs,w-koLä, wurde eine interessante Ausstellung von Werken eröffnet, die die Entstehung und Entwickelung popu lärer Buchillustration veranschaulichen soll. Mr. Cecil L. BurnS, der Kurator der Galerie, hat sein Möglichstes gethan, um den ge dachten Zweck zu erreichen, und so finden wir denn, übersichtlich geordnet, Werke von Dürer ab bis zu Du Maurier und Phil. May. Um die frühzeitige Periode geeignet darzustellen, haben namentlich das South Kensington - Museum und Sir Philipp Burne-Jones durch Hergabe ihrer Schätze, beigetragen. Besonders gut vertreten sind G. Cruikshank, John Leech und Sir John Gilbert. Mr. Burns hat einen ausgezeichneten Ausstellungs-Katalog nebst Vorrede hierzu verfaßt. v. 8. Festschrift. — Die Handelskammer zu Halberstadt, die am 10. November 1873 errichtet worden ist und am 11. Dezember desselben Jahres ihre erste öffentliche Plenarsitzung gehalten hat, hat zur Feier ihres fünfundzwanzigjährigen Bestehens eine Fest schrift veröffentlicht, die interessante Mitteilungen über die Ent wickelung der Handelskammer, sowie der einzelnen in ihrem Be zirk vertretenen Industriezweige enthält. Die Schrift ist mit den Porträts der früheren und gegenwärtigen leitenden Persönlichkeiten der Handelskammer geschmückt. (Sprechsaal.) Anfrage» Bin ich verpflichtet, einer Sortimentshandlung 50 H Spesen > zu bezahlen für eine unverlangte Nova-Sendung (800 gr), wenn aus dieser Sendung etwas verkauft wurde — und zwar eine Fortsetzung, aus die ich die betreffende Handlung besonders auf merksam machte? 8. L. in L- Geschäftliche Einrichtungen und Veränderungen'' s55740j Hierdurch erlaube ich mir ergebenst anzuzetgen, daß ich am heutigen Tage meine unter der Firma Otto Sembill betriebene Buch- und Kunsthandlung an meinen früheren Kompagnon Herrn Arthur Richter aus Tilsit mit sämtlichen Aktiven und ohne Passiva, ausgenommen die den Verlagsbuchhandel betreffenden, verkauft habe. Meinen Kommissionären Herrn Carl Fr. Fleischer, Leipzig und R. Mickisch, Berlin sage ich für prompte Wahrnehmung meiner Interessen meinen besten Dank. Tilsit, den 21. November 1898. Otto Sembill. (55741) Bezugnehmend auf obige Anzeige meines früheren Kompagnons erlaube ich mir ergebenst mitzuteilen, daß ich die von demselben bisher geleitete Handlung mit sämtlichen Aktiven und ohne Passiva, aus genommen die den Verlagsbuchhandel be treffenden,- käuflich erworben und unter der Firma Arthur Wchter (vorm Otto Srmbill) Buch- und Kunsthandlung — Antiquariat in streng solidester Weise weiterführen werde. Anzeigeblatt. Den Herren Verlegern dürfte ich durch meine Thäiigkeit in der von uns im Mai 1894 begründeten Firma Richter L Sem bill nicht ganz unvekannt sein, und möchte ich daher nur erwähnen, daß ich nach meinem durch persönliche Verhältnisse im April 1896 veranlaßten Austritt in den Firmen I. B. Metzler'sche Sortiments- buchh., Stuttgart, und Polytechnische Buchhandlung A. Seydel, Berlin, als erster Gehilfe thätig war. Dürften die bei gefügten Empsehlungen dieser Firmen meine geschäftliche Tüchtigkeit beweisen, so werden anderseits mein genaues Vertrautsein mit den Tilsiter Verhältnissen und ein ausge dehnter Bekanntenkreis, sowie genügende Geldmittel dazu beitragen, den Erfolg meines Unternehmens zu sichern. Die Einwilligung der Herren Verleger voraussetzend, übernehme ich die Disponenda O.-M. 1898, sowie alles im Jahre 1898 L cond. und fest Gelieserte. Um eine glatte Abrechnung mit meinem Herrn Vorgänger zu ermöglichen, bitte ich schon jetzt um prompte Einsendung der Transportzettel am l. Januar 1899, sowie möglichst frühzeitige Zustellung Ihrer Remittendenfakturen. Meinen Bedarf wähle ich selbst sorg- sältigst nach Börsenblatt und Cirkularen, hitte daher unverlangte Sendungen nicht zu machen. Meine Kommission bleibt in den be währten Händen der Herren Carl Fr. Fleischer in Leipzig und R. Mickisch in Berlin, welche stets mit Kasse versehen sein werden, um bei Kreditverwetgerung fest Per- langteS bar einlösen zu können. Indem ich noch bemerke, daß Herr O. Nauhardt, i. Fa. Carl Fr. Fleischer, gern bereit sein wird, nähere Auskunft über mich zu erteilen, zeichne ich mit vorzüglicher Hochachtung ergebenst Arthur Richter. Ein eigenhändig unterzeichntes Exemplar dieses Rundschreibens ist im Archiv des Börsenveretn» der Deutschen Buchhändler niedergelegt. Es gereicht mir zum Vergnügen, Herrn Arthur Richter aus Tilsit in den Kreis der selbständigen Herren Kollegen mit einigen empfehlenden Worten einzuführen. Während der Thätigkeit des Herrn Richter in meinem Hause habe ich denselben als einen tüchtigen Buchhändler von strengrechtlichen Grund sätzen und gediegenem Charakter kennen ge lernt und ist derselbe vollen Vertrauens würdig. Ich zweifle nicht daran, daß es Herrn Richter gelingen wird, die von ihm erworbene Handlung neuer Blüte entgegen- zusühren, und daß jede Geschäftsver bindung mit Herrn Richter sich zu einer lohnenden gestalten wird. Die pekuniären Verhältnisse sind der Art, daß Herrn Richter nach Erlegung der Kaufsumme genügendes Betriebskapital vollauf zur Verfügung steht- Stuttgart, November 1898. Friedrich Stahl, i. Fa.: I. B. Metzler'sche Sortimentsbh- Herrn Arthur Richter aus Tilsit, der seit 1. Oktober 1897 bis heute in meinem Ge schäft den Posten eines ersten Gehilfen be kleidet hat und denselben wegen eigener Uebernahme des früher schon von ihm ge leiteten Tilsiter Geschäftes jetzt aufgiebt, em pfehle ich hiermit den Herren Kollegen als einen sehr tüchtigen und durchaus gewissen-
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