243, IS. Oktober ISV3. Künftig erscheinende Bücher. 827S Georg Müller, Oerlagsbuehbandlung, ^lunchen und Leipzig. Wiener Leitung: Voll von Romantik und Optimismus ist dieses einzige prächtige Buch. Diese große innere Schönheit ist aber noch nicht sein Bestes, das Beste an ihm ist der eigenartige, seingeschliffene und doch wieder nicht geschliffene, sondern recht umständliche, farbige, durch dachte, wiederum ganz deutsche Stil des Buches Es ist ein Buch, das sich den Romanen und Novellen Otto Ludwigs, Mörikes (Maler Nolten), Kellers, Storms, RaabeS, deren Stil für mich den deutschen Prosastil repräsentiert, würdig anfügt. — Man liest den Roman, weil er ein wirkliches Dichterwerk ist, mit tiefem Genüsse bis zum Ende. Ein Buch, wie wir nur wenige haben und worauf Gleichzeitig erscheint in neuer Zweiter Auflage: gram Novellen. (Inhalt: Frauendienst; Das Licht im Elendhause; Wastl; Frühlingsleid.) Geh. Mk. 4.—, geb. Mk. Zwei Rezensionen: 5.—. Die Gramer 1>Iorgenpost vom 12. X. 98: Überhaupt glauben wir nicht zu viel zu sagen, wenn wir die Novelle: „Das Licht im Elendhause" nicht nur als das beste unter den in Prosa geschriebenen Werken des Verfassers, sondern allgemein objektiv, als ein ^Zun?el, ein sVlulter einer Erräblung A. Werner: Wilhelm Fischer hat durch die „Grazer Novellen" einen Platz neben den besten modernen Erzählern Österreichs erklommen und verdient allgemeine Teilnahme an seiner Dichtung. So lange wir seinem Vortrag lauschen, hat er uns in seiner Gewalt, wir glauben an seine Menschen, an seine Landschaften und fühlen uns wohl in seiner Gesellschaft wenn auch seine Stimme mitunter zittert und nicht bloß von Freude und Sonnenschein zu berichten vermag. Als Dichter trat er zuerst auf, glaubte jedoch der Verse nicht entraten zu können, jetzt ist er erst wirklich Dichter geworden trotz der Prosa seiner Erzählungen, denn die wahre Poesie besitzt die Gabe, das Kleine zu verklären, das Große lebendig zu machen und überall ungeahnten Reichtum zu erschließen. Den Fischer von heute Im Sommer dieses Jahres gelangte zur Ausgabe, wurde jedoch recht wenig verschickt, desselben Verfassers: 5oni«enis»l!eiMI»>gen. - ->.»». (Inhalt: Eine Sommernachtstragödie. — Eine Brautfahrt. — Das köstliche Kleinod. — Eine alte Liebesaventiure.) Geh. Mk. 4.—, geb. Mk. 5.—. Des Ferneren erschienen im gleichen Verlage noch die beiden nur noch in sehr geringen Vorräten vorhandenen Novellenbände: vle Medicäer unil andere Novellen. Nur gebunden Mk. 4.—. Unter altem filniniel. r.M, Nur gebunden Mk. 4.—. Noetenpkilosopble. feovembcn ensckeinl neu: Hierüber demnächst auSsührliche Anzeige. Cu. 2V Bogen, geh. Mk. 4.—, geb. Mk. 5.—. Da die Nachfrage nach den Werken Will). Fischers vor Weihnachten eine ungemein große sein dürste, bitte ich um umgehende Ausgabe Ihrer Bestellungen, L oonäition kann ich nur in sehr geringem Maße liefern und zwar nur von „Freude am Licht", „Grazer Novellen" und „Poetenphilosophie". BezuasbedliMllMN s conäiiion 25"/°, bar 30°/° und 7/0, 11/10 ftpmischt. Ein Probeexemplar der „Grazer Novellen" und „Poetenphilosophie", falls auf beiliegendem Zettel bis 1. November bestellt, mit 4l>«/,. Ich bitte zu verlangen. Hochachtungsvoll ItlÜNAril, den 15. Oktober 1SV3. Königinstraße 59/4. I^ÜllLI*, Venlagsbuckksnäiung.