X 236, 20. Oktober 1920. Fertige Bücher. Börsenblatt s. d. Llschn. Buchhandel. 11647 Die ersten Urteile : Die Deutsche Wanderbuchhandlung schreibt: »daß es unter den vielen Neuerscheinungen von Jahrbüchern der letzten Zeit wirklich das einzige ist, das in seiner künstlerischen Ausstattung und in seiner feinsinnigen Zusammenstellung wirklich der Heimatkalender ist. den ich mir schon lange wünsche. . . . Schade, daß er als Thüringer Heimalglockenjahibuch erscheint, trotzdem er doch so garnicht auf Thüringen allein eingestellt ist!" Geh Kirchenrat Prof. O. vr. Weinet schreibt in der letzten „Freien Volk-kirche": „Ich will cs (nämlich das Jahrbuch) heute nur empfehlen; in der nächsten Nummer werde ich es aus führlich beschreiben, um unsere Freunde recht zu seiner Verbreitung zu locken." O. von Lüpke, Herausgeber der „Dorfkirche": „Darf ich wohl aus Ihrem seinen Heimatglockenjahrbuch, das ich warm in der „Dorfkirche" empfehlen werde, ein Stück abdrucken?" Die „Dorfzeitung" in Hildburghausen schreibt unter der Überschrift „Ein neuer Wandsbecker Bote": „Wahrhaftig, da hat sich der Wandsbecker Bote wieder auf den Weg gemacht, um mit seinen Schätzen zu hausieren! Ein neues Gewand hat er an, aber darunter schlägt das Herz ebenso stark in einfacher, gemütvoller Frömmigkeit und tiefer Heimatliebe. Bist du damals der Führer gewesen von Verstandes- källe durch Sturm und Drang hin zu schlichter Innerlichkeit . . . heut wollen und müssen wir denselben Weg gehen. Drum komm und pack deine Botentasche aus! Von Lebcnskunst redest du? . . . .Leben heißt den Anschluß a» den Lebensquell Gott haben und sich von ihm durchströmen lassen!' Das ist ein tiefes Wort. Solche aus dem Herzen quellende Lebenssrömmigkeit brauchen wir . . . Ten Leipziger Professor Gregory liebst du auch, den 70jährigen Kriegssreiwtlligen, den Meister Hämmerlein, der alten Frauen den Trogkorb abnahm, weil er wußte, daß Christ sein dienen heißt! Und vom unseligen Parteihader redest du und von unserer lieben Kirche, von Kindererziebung, von richtiger Kleidung, vom Fkstcfeiern und Bücheilesen, vom Sternenhimmel und von unserer Thüringer Heimat^und dazwischen so feine Gedichte und tiefe Sprüche und so wunderschöne Bilder. Solche habe ich noch in keinem Kalender gesehen! Georg Kötschau heißt dein Malerfreund? Grüß'ihn! Der versteht cs aber, einem die Augen zu öffnen für die Schönheit unserer Heimat! Was hast Lu denn da noch! Deine Tasche hat Wohl gar keinen Boden? Allerlei Kurzweil für die laugen Winterabende, Rätsel und Spirle, und da . . . du denkst auch an alles! . . . Gesundheitsmerktasel, Brütekalender, Postgebühren, Märkteverzeichnis! Willkommen, aller Freund, -ich haben wir lange erwartet!" Thüringer Heimatglockenjahrbuch I92l: Auslieferung nur Leipzig, Seeburgstr.lOO Preis M. 7.—/4.55 ohne Zuschlag bar. Von 10 Stück an: M. 7.-/4.20 bar. Verlangzcttcl! Das Weihnachtsbuch -es Heimatglockenverlages: Johann Peter Hebel: Biblische Erzählungen Bebildeit von Georg Kötschau. Preis: gut geheftet M. 14.—/g.10 bar; gebunden M. 17.—/II 05 bar u. 11/10 Siehe Rundschreiben mit Bild- und Schriftprobe. Verlangzettel. Ende Oktober lieferbar. Das Schweizer Protestantenblatt: „Ein Buch, das solchen Geistes voll ist, muß wieder neu ins Kolk. Wer erwirbt sich das Verdienst der Herausgabe? Aber bald!" Die Bilder Kötschaus, 20 Vollbilder, versprechen ein Ereignis zu weiden. Hier ist -aö deutsche Weihuachlsbuch! Leimalglockenverlag * Schmiedehausen (Bad Sulza)