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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 04.12.1857
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1857-12-04
- Erscheinungsdatum
- 04.12.1857
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- LDP: Zeitungen
- Digitalisat
- SLUB Dresden
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- http://digital.slub-dresden.de/id39946221X-18571204
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- urn:nbn:de:bsz:14-db-id39946221X-185712044
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lN73i4 Bekanntmachung. Bei der heutigen 37. (der I. im 10. Ver einsjahre stattgefundenen) Verloosung der vom Verein der Kunstfreunde aus vsl Vec vkio's Luvst - ^usstsUunA in Leipzig an gekauften Kunstgegenstände gewannen: Actie Nr. 158. David Tcniers in seinemAtelier.Oel- gemälde von Prof. RustigeinStutt- gart; angekauft für 100^—N/. - - 570. SonntagNachmit- tag, Landschaft bei Polling, Oelge- mälde von Gust. Conz in Mün chen ; angekauft für 28 - 20 - - - 70. Die Frauenkirche in Nürnberg, Oel- gemälde von C. Sprosse in Leip zig; angekauft für 68 - — - - - 317. Buchenwäldchen,Del- , gemälde von Al- b ertZ eh inDres- dcn; angekauft für 28-10 - « - 803. Junge Gärtnerin, OelgemäldevonF r. Wolfhagen in Düsseldorf; ange kauft für 70 - — - - - 1848. Winterlandschaft, Mühle im Grbdner Thal in Tyrol, OelgemäldevonEd. Schmidt in Ber lin ; angekauft für 45-10 - - - 176. Mondnacht, Partie aus dem Garten der Villa Boboli in Florenz, Oelge- mäldevonC.Herl- mayer in Mün chen; angekauft für 75 - — - - - 202. Am Gardasee, A- bendbeleuchtung, Oelgemälde von Carl Millner in München; an gekauft für .... 87 - 15 - - - 1441. Der Tyroler Ge- treidehändler zur Erntezeit, Oelge- mäldevonH.Marr in München; an gekauft für . . - 100 - — - - - 1224. Feldblumen.Aqua- relle in Goldrah men von A u g. Schreck in Leip zig; angekauft für 14 - — - - - 69. Früchte, desgl. von derselben; ange- kauft für ..... 19 - 10 - - - 1503. Aussicht vomThor derBurgTrausnitz beiLandshut, Oel gemälde von A. Meer mann in München; angekauft für 40 - — - Summa 676 5N§f- Transport 676 ^ 5N-f. Actie Nr. 1609. Das Bildniß des Geliebten, Oelgc- mälde von M. A. Piotrowsky in Königsberg; ange- - kauft für ... . 181 - 10 - Summa der Ankäufe 857 15 N-f. Die Gewinne sind vom 7. Deccmber an gegen Rückgabe der betreffenden Coupons in der Kunsthandlung des Herrn kietro vel Vevvkio in Empfang zu nehmen, und liegt sodann der Rechnungsabschluß über die jetzige, sowie über die früheren Verloosungen bei dem Castellan der permanenten Kunstausstellung zur Einsicht der Betheiligten bereit. Die nächste Verloosung (die 2. im 10. Ver einsjahre) findet am 27. Febr. n. I. statt. Leipzig, den 30. November 1857. Adv. Rob. Kretschmarin, req. Notar. si7732.n Süddeutsche Handlungen wollen gefälligst außerhalb der allgemei- nenRemittendenzeit die Rücksendung ein zelner Artikel an uns unterlassen! — Zuwi derhandelnde müßten wir künftig mit dem ganz unnöthigen theuren Rothstift-Porto belasten. Stuttgart im Novbr. 1857. Rieger'sche Verlagshandlung. s!7733.) Dien österreichischen Handlungen mache ich, in Folge mehrfach an mich ergange ner Anfragen, hierdurch die Anzeige: daß der Bazar auch im Jahrgange 1858 Inserate nicht bringen wird, überhaupt nicht stempclpflichtig ist. Um allen und jeden Zweifel zu beseitigen, theile ich aus einem von einer Wiener Handlung mir gütigst zugefertigten Schreiben folgende Stelle mit: ,, .... Wir haben uns nun beim k. k. Mi nisterium selbst genau erkundigt und hahen „dort bestätigt erhalten, was wir schon früher „als unzweifelhaft «»nahmen, nämlich: „daß der Bazar nicht stempelpflich- „tig sei." Berlin, am 1. December 1857. Louis Scharfer. (17734.) Zum Debit erhielt ich nachfolgende, nur für den buchhändlerischen Geschäftsverkehr eingerichtete, linirte Papiere als: kuckiiünülor-Conli mit unel okne Oräinair- linien. Cussa-Conti für sie Commission«-6o- seiiuflo. Hauptbücher. ^u«IieforunK«bücber. AusIieforunKslisten. wovon ich das Ries zu 6 ^ 15 R/ baar expe- dire, und auch kleinere Partien Ries und einzelne Buch abgebe. Handlungen, welche sich dafür interessiren, wollen gefälligst Probeblätter verlangen. Leipzig, den 28. November 1857. Julius Werner. ^ A n z" e i'g e! Von unfern Jugendfchriften halten wir Lager in Leipzig. Dresden, Decbr. 1857. C. C. Meinhold K Söhne. Heidel'sche Lampenschirme. sI7736.) Ich bjn jn der angenehmen Lage, Ihnen anzeigen zu können, daß der Bild hauer Heidel einen neuen Lampenschirm für diesen Winter entworfen hat, der mehr fach ausgesprochenen Wünschen gemäß in größerem Format, seiner gezeichnet und weiter ausgeführt in der Zeichnung ist, als die früheren. Der Farbendruckin mehreren Farben gewahrt diesem Schirme einen besseren Anblick; der Gegenstand der Zeichnung selbst aber macht ihn durchaus zu einem Weihnachtsgeschenke geeignet und verweise ich Sie auf die folgende Be schreibung. Dritter Hridet'scher Lampenschirm: Der Christabend. Die ganze Fläche zeigt drei von einander getrennte Felder, zwischen denen der Grund durch Laubwerk ausgefüllt ist. Der Inhalt der auf diesem Felde befindlichen Darstellungen recht fertigt den oben angeführten Titel, indem der Maler den Christabend alsBescheerungs- abend dargestellt hat. So erscheinen denn auf einem Felde, welches wir dem Zusammenhänge der Compositionen entsprechend das erste nennen, zwei Engelgeftalten unter einem Sternenhimmel schwe bend, von denen die eine nach einem größeren Sternbilde deutet und die andre, eine Palme in der Rechten, sich segnend niederwendet — ein Symbol der heiligen Nacht. Indem von dieser allgemeinen Einleitung dann gleich eine Wendung in den Kreis rein kindlich-frommer Vorstellungen genommen wird, fährt auf dem zweiten Felde das Christkind gleichsam als Richter über die Kinderwelt nie der — doch ist's eben nur noch ein lichter, freu debringender Knabe, bei dessen Anblick rings die Engel selbst wie glücklich beschenkte Kin der jubeln und frohlocken. — Diese ideale Dar stellung wird dann auf dem dritten Felde durch die in der kindlichen Vorstellung concreter auf der Erde umwandelnde Gestalt des Weih nachtsmannes mehr versinnlicht, indem der selbe, einen Christbaum tragend, auf einen wol kenumhüllten Berggipfel gestiegen, erscheint, wo er von einer Schaar Engel Geschenke cinsam- melt. Ihnen zur Seite hockt eine eigenthüm- liche Gestalt, welche eng in ein rauhes Fell ein gehüllt mit roh bäurischem Ausdruck, grinsend gutmüthig, dargereichte Aepfel und Nüsse in einen Sack steckt. Es ist damit der „Hans- muff" des Niederrheines oder „Pelsnickel" der Pfalz gemeint, welcher, der begleitende Knecht des heiligen Mannes oder St. Nie las, für die braven Kinder Aepfel und Nüsse aus sei nem Sacke schüttet, die bösen, unverbesserlichen aber darin fortschleppt. Ich enthalte mich jeder weiteren Anpreis ung; die ganz ungewöhnliche Verbreitung, die die zwei ersten Lampenschirme fanden, läßt mich hoffen, daß dieser neue Schirm einen freundlichen Eingang finden werde, und ich bitte Sie, wie im vorigen Jahre sich desselben thätig anzunehmcn, ihn Ihren Freunden zu empfehlen und ihn namentlich als Weihnachtsgeschenk zu benutzen und
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