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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 16.03.1864
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1864-03-16
- Erscheinungsdatum
- 16.03.1864
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- Zeitungen
- Saxonica
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574 Börsenblatt für den deutschen Buchhandel. 33,16. März. Schropp'sche Landkartcnh. in Berlin. 2061. ^s.rte, topoxrspkiscke, vomsiidlicden 'I'keiled. Herrogtk. 8et>Ies- wiß. Hrsx. v. der topogrspli. ^btkeilA. 6. Ir. preuss. ßrv8«e» L-enersIstLbe». ölstt 2—4. Ollroniolitli. Imp.-k'ol. In 6omm. ä LIstt ** 1 2062. ?Is.ll 6. 8cdlselltksldss v. 8cbIe«wiA. 6kr»molitli. Iinp.-k'ol. In I 6<nnin. ** 1 ^ 2063. — der Vüppel-8teIIunK im Msssstsbe v. 1 :33000. 4. ^ufl. I,itk. ^ ßr. b'ol. * /s ^ Spamer's Verl.-Buchh. in B-rlin. 2064. Spieß, G., die preußische Expedition nach Ostasien während der I. 1860—1862. 7. Lsg. Lex.-8. Geh. * H ^ Spanier in Leipzig. 206Ü.Mothes, O., illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hilfs- u. Rach- schtagebuch im Gebiete d. Hoch-u-Flachbaues, Land-u-Wasserbaues, Mühlen- u. Bergbaues rc. 2. Aust- 10. Hst. Lex.-8. * 8 R-s Streit'« BerlagSbuchh. in Coburg. 2066. Struve's. G., Weltgeschichte in S Büchern. 7. Aufl. 8. Hst. Lex.-8. *6R-s 2067. — Revolutions-Zeitalter. Vom 1.1789—1848. 7. Aufl. 5. Hst. Lex.-8. * 6 N-s B. Tauchnitz in Leipzig. 2068.A«uues, ^V., and Ulole, Oietionsr)- ok tde enßlisd Lnd Ireact» lanxusße» lor general use. — Vietivnnsirede In Innßuekrnnxniss et snxlsise ä I'ussge de tous le» stats. 7. Üldit. 8. 6ek. 2 Thomann'sche Buchh. in Landshut. 2069.Stoll, I. B., Geschichte derStadt Kelheim m.Notizen üb. dieUm- gegend v- den frühesten Zeiten bis zum I. 1863. 1. Lsg. gr. 8. Zn Comm. Geh. * 14 R-s Wenedikt in Wien. 2070. Bermann, M., Geschichte der Wiener-Stadt u. Vorstädte v. ihrem Entstehen bis in die neueste Zeit. S. Hst- hoch 4. ^ Wiegandt 8 Hempel in Berlin. 2071. Berichte üb. neuere Nutzpflanzen insbesond. üb. die Ergebnisse d. Anbaues in verschied. Theilen Deutschlands. Hrsg. v. Metz L Co. Jahrg. 1864. gr. 8. Geh. * 18 N^ 2072. LcUIiolce^seit, L, IVIittlieilunßen üd. die k'sdricntion v. ?re»s- lork durck die ?Lte»t-On!ver»sI-2ieeeI- u. I'orl-kresie. er. 8. «el>. * sh Nichtamtlicher Th eil. Die Inserate. Es wird soviel über die Blutsauger von Verlegern geklagt, daß sich ein Stein erbarmen möchte ob all des Elendes, das diese Tyrannen verschuldet haben, noch verschulden und ferner mit dem lieblosesten Herzen noch verschulden werden. Daß es aber sonderbare Verhältnisse auch bei den Sorti mentern gibt, kann Niemand in Abrede stellen. Wir wollen nicht von der collegialischen Antwort sprechen, die jüngst ein Verleger in Spree-Athen von einem Herrn Eollegen daselbst auf eine ganz geordnete Einsprache puncto eines Rechnungsauszuges erhielt, die wörtlich aus dem Handbüchlein des guten Thons 50. Auflage abgedruckt sein mag, sondern wir sprechen von einer sehr prosai schen Geschichte, den Inseraten. Im kaufmännischen Leben ist es fast durchweg Sitte, daß der Detaillist Inserate der Artikel, die er anzeigt, selbst bezahlen muß, d. h. die Kosten selbst trägt, Ausnahmen machen wohl In serate wie kssu do I.ob, ksvslouts »rabioa und andere klassische Artikel, für welche Extra-Posaunen nöthig sind, damit die superla- tive Humanität der Erfinder und Fabrikanten von Niemanden übersehen wird. Im Buchhandel zahlen die Verleger weitaus den größten Theil der Inserate, es sind nur einige besonders beachtenswerthe Erscheinungen, die vom Sortimenter inserirt werden. Jenes Verhältniß ist ssir beauftragte Inserate ganz in Ordnung, wir erlauben uns aber über ein Verfahren wie es nicht selten vorkommt ein Wort zu sagen. Jüngst kam uns von einem An noncenbureau eine Aufforderung zu einer Insertion zu mit An gabe der Kosten. Wir verglichen dessen Kosten mit der Jnseraten- rechnung, die wir von einem Sorlimenter-Eollegen erhielten, eta- blirt auf dem Platze wo das Journal erscheint, und fanden, daß der Herr Sortimenter-College uns Inserate in dasselbe Blatt mit 25 ^ höher berechnete. Das Inserat hatte gar keinen Erfolg, war sehr theuer; auf unsere Beschwerde wurde uns über das Erstere ein Bedauern ausgesprochen und betreffs des Letzteren gemeldet, daß es Berechnung seiner baaren Auslagen sei. Zu streiten wäre über s und b nicht, ein 0 aber ist der gerechte Zwei fel, ob es seine baaren Auslagen gewesen seien undob der Verleger nicht erwarten dürfe, daß ihm vom Sortimenter billiger Weise nicht mehr berechnet werde, als er zu zahlen hat. Wir stellen gar nicht in Abrede, daß der Sortimenter das Recht hat, die Inse rate so zu berechnen, wie solche das Publicum bezahlt, aber die Billigkeit sollte dem Sortimenter sagen, daß ihm das Inserat zu möglichst billigen Kosten anvertraut wurde, daß er seinen Ge winn im Absatz der angezcigten Artikel suchen sollte. — Der Sortimenter auf dem Platze hat gewiß überall, wenn er sich be mühen mag, dieselben günstigen Bedingungen, wie die Annon- cenbureaux. Es ist hüben und drüben tont oK»I; — so viele Klagen der Sortimenter auftischt, mit oder ohne Dessert, so viele kann der Verleger vorsetzen! Zu den Zeitfragen im Buchhandel. In unserm geschäftlichen Verkehr fehlt es gegenwärtig nicht an inneren Kämpfen; es wird aber dabei übersehen, daß die Ur sache der Störungen, die der Buchhandel jetzt erfährt, nicht in seiner Organisation, sondern in der allzugroßen Concurrenz und in den Zeitverhältnissen liegt. Allerdings wäre es besser, es gäbe weniger Sortimentsgeschäfte und mehr große wie ehemals, als eine Menge kleiner Geschäfte, die eine erschwerte Existenz haben und die Arbeit der Verleger vermehren, ohne ihnen Nutzen zu bringen. Statt einzusehen, das Geschäft müsse mit mehr kauf männischer Einsicht geführt werden, und wo der Wirkungskreis ein enger und steriler ist, ein Zweiggeschäft hinzuzuziehen, greift man den Rabatt der Verleger an und will ihn erhöht haben, ohne zu bedenken, daß der Verleger jetzt billigere Verkaufspreise ma chen muß, aber theurere Herstellungskosten und Honorare hat. Es ist nicht zu verkennen, daß bei dem langdauernden Cre dit, den der Sortimenter genießt, und bei dem Vortheile, fast al les als Commissionswaare beziehen zu können, die, wenn nicht verkauft, wieder dem Verleger zurückgesandt werden kann, bei Manchen eine Trägheit sich einschleichk, die nicht allein dem Sor timenter, sondern auch dem Verleger nachtheilig ist. Dieser Man gel an umsichtigem Geschäftsbetrieb trifft nicht allein diejenigen Literaturerzeugnisse, die nach ihrem Gehalt keinen Absatz haben können, sondern häufig bleiben selbst nützliche Bücher unbe kannt. Wie häufig kommt es vor, daß Handlungen einen so ge ringen Saldo zu zahlen haben, daß es kaum der Mühe lohnt, offene Rechnung mit denselben zu halten. Zugegeben, das Ter rain für ihr Geschäft ist klein, aber warum wird von einem Ver leger, der ein gutes Buch für ihren besondern Wirkungskreis har, dasselbe nicht a cond. verschrieben und damit manipulirt? Die Erfahrung bestätigt, daß es alsdann gewöhnlichnicht an Absatz fehlt.
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