Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 22.09.1875
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- 1875-09-22
- Erscheinungsdatum
- 22.09.1875
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8382 Nichtamtlicher Theil. HL 219, 22. September. Medios« iu Oölu. killsvis, 6., Op. 48. Oss Os^vitsobsr äsr Vögel. 8s.1oristllok k.kkts. 1 50 L. Osäe, N. IV., Op. 29. NovsIIslten k.kkts., Violios ll. Veils. ^rrsog. k. kkts. ru 4 llLlläsll. 6 ^ Hess, .1. 0., Vslss cls ls köret uoirs p. kkts. 1 ^ .7 ss11, , Op. 73. Lss Vesxrss sieiliennss äe Veräi. Illustrstiolls p. kkts. Nouv. käit. 1 ^ 75 Ä kskk, .7., Op. 53. 2vei Lieäer vor» küsi», k. 1 8t. m. kkte. Nene ^llsg. l ^ 50 H 8v!l«1t'8 8«Iurv ill Asio?. Lllrgillllllsr, k., Op. 113. Ls, Oosxs äs roi äs kkulv p. kkte. s 4 russiis. 2 25 ^ ksseüssx, L., Op. 23. ^.sä. osntsb. x. VIn. et Volle, sv. kkte. ou Orglls sä III). 2 ^ — Op. 25. Lellllli. Ksvt.-Osvstiss x. Vlo. sv. kkts. 2 ^ — Op. 28. One ksts ss Oollögs. ^uä. st Vslss p. Vln. sv. kkte. 2 ^ 50 ^ — Oellx Romsuess s. psrolss p. Vln. sv. kkts. 2 ^ Osridoläi, 6., Loll^lltzts wöl. p. kkts. et Klüts (ou VIn.). Osb. 1—4. L 3 OolärllsrL, 6., Op. 23. krülllings-llxisiis. Orob.-ksrtitsr 6 ^ 50 H; OroL.-8t1millSll 8 ^ 75 — Op. 25. 8ousts kür kkte. u. Vln. 8 ^ 50 Ä Oolterills-llll, O., Op. 79. Vier Lieäer k. 1 8tiurillo ru. kkts. 1 75 Ä, Oottsoüg-lL, L. N., Orks. Orsnäe kolLs p. kkts. s 4 Msiss. 1 25 Ä Oouvoä, Oli., llvrnns s 8siot« Oöoile. Neäit. rsl. p. kkts. s 4 Msios. 1 75 L, Oorivx, LR., 8ör6nsäs vöuitieuns xour Llto sv. kkts. 1 75 Ä 8odotk8 8üime ill Nslnr ksrrtsr: Ougliolmo, 17., krost im Lisä k. 8oxrsu m. kkts. 1 llermsll, Lä., Le» Premiers kss äu Violooiste, p. Violo» st kkts. No. 7—16. L 1 ^ 50 ^ Ledess, L., Lss -4ilisux äs N. 8tusrt pour Orgue-Nöl. 1 ^ L'Osillet, Orslläs 8onste srr. p. Klüts (ou Vlu.) st kkts., psr ä. äs 8vsrt. 2 25 ^ Lux, kr., killlsitullg r. 3. ^ot äsr Neistsrsioger eto. k. Orgel. 75 H L^rs krssysise. Odsnsons sv. kkte. No. 1178, 1179, 1180. s 50 H u. 75 H. NerLel, O., Op. 88. Hustrs Noro. möl. xour Orgcis-Nöl. 1 ^ 25 S. Noret, V., Op. 42. Ls äsruiöre kose. Duo oouo. x. 2 Vlus. sv. kkte. 3 25 ^ — 8ix Vslsss äs Lsstliovsu p. kisuo et Vlu. 3 ^ ksäills, N. äs, ltitorui s me . . . Rom. p. uue voix sv. kkts. 75 L. Kitter, V., Lisdssusolrte. lüin Obolus sin- uuä rveist. Oessngs k. 8opr. u. Lsrit. w. kkts. 6 8tsxk, L., Op. 14. Noro. olrois. äe l'op. keil p. Orgus-Nel. 2 25 ^ 8vsrt, ä. äs, Oollsot. äe Noro. olrois. p. Volle, sv. kkts. 8uits 4. et 5. 6 ^ 50 L. sgusr, k., krsuermsrsolr sus Oöttsräsmmsrullg, v. Orsmsr, k. kkte. ru 4 ksuäe». 1 ^ 50 Ä V^iolrtl, O., Op. 92. Illlit pstits Duos x. kkte. et Vlu. No. 1—4. 8 lVIristling iu Leipnig. 8olrumsllll, k., Op. 61. 2veite 8iukollis k. Oroli., srr. k. kkts. s. 8 llülläöll v. k. kermsull. 12 Nichtamtlicher Theil, Eine Gegenbemerkung auf die „harmlose Bemerkung" in Nr. 213 d. Bl. Hr. 8. verargt es den Verlegern, daß sie anfangen, Bedingun gen zu stellen, unter denen sie ihre Geschäftsverbindung mit den Sortimentern aufrecht erhalten wollen und können. Hr. 8. über sieht aber ganz und gar, daß der Verleger durch die Bedingungen, welche die Sortimenter stellen, genöthigt wird, seinerseits feststehende Prinzipien einzuführen. Ich brauche keine weiteren Worte darüber zu machen und kehre nun einfach den Spieß um. Ich möchte mir erlauben, die bescheidene Frage aufzustellen: was aus dem armen Verleger werden soll, wenn ein jeder von den nahe an 3000 Sortimentern derartige kategorische Geschäftsnormen nicht nur ausstellen wollte, sondern in Wirklichkeit aufstellt? Nicht nur, daß er seinen an sich schon viel geplagten Kopf mit diesem Wust abmartcrn muß, sondern es bleibt ihm schon jetzt schließlich nichts weiter übrig, als von allen Geschäftsmanipulationen abzu sehen und sein ausschließliches Augenmerk auf die „Bestimmungen" zu richten, damit er nicht etwa jeden Augenblick gegen die „Thesen" des Sortimenters verstößt. Da verlangt der eine Nova aus allen Fächern, der andere aus einzelnen, der dritte gar keine, der vierte nur von solchen Verlegern, die speciell darum ersucht worden sind, und so weiter bis ins Un endliche. Der eine will Circulare direct bei Erscheinen, der andere vor Erscheinen, ohne Rabattangabe, mit Rabattangabe rc.; der will Placate, jener Prospecte, noch ein anderer Inserate auf halbe, auf Drittel-, auf Viertel- rc. Kosten; ein anderer wieder Beilagen mit den allererdenklichsten Notizen; wieder ein anderer Begleitfacturen; der will alleinigen Debit, jener Vorzüge vor seinen Concurrenten. Die Sendungen werden verlangt über Leipzig, Berlin, Stuttgart, direct per Streifband, per Postpacket, per Eilballen, mit gewöhn licher Fracht, franco, mit Portoentschädigung. Der eine will Fest verlangtes baar mit höherem Rabatt, der andere keine Baarsendun gen, der dritte will eine Nummer auf der Sendung vermerkt haben, der vierte einen Bestellzettelcoupon aufgeklebt u. s. w., u. s. w. Jetzt kommt die Abrechnung; der Contoauszug geht ab; hat der Verleger weniger als der Sortimenter gebucht, dann heißt es: „Stimmt"; hat er aber mehr, dann einfach: „Stimmt nicht". Schickt der Verleger Specification, dann stimmts auf einmal ohne Angabe, wo der Fehler gesessen hat; ergibt sich dem Verleger endlich durch die Remittenden noch ein vergessener Posten, dann heißt's: „Wir gingen ja schon conform", und derVerleger kann sich die Finger wund schreiben, dabei bleibts, bis der Verleger den Posten gestrichen hat, um den Abschluß des Contos nicht aufzuhalten. Die Remittendenfactur wird verschickt und die Remittenden treffen ein. Dieser remittirt vor Jahren Bezogenes, jener Rampo- nirtes, der dritte fest oder baar Bezogenes zum L cond.-Preise, der vierte in neue Rechnung Bezogenes, der fünfte hat sich zu den Re mittenden alles im Laufe des vergangenen Jahres L cond. Bezogene kurz vor der Remission, manchmal mit ISA, Rabattunterschied, nach verlangt, der sechste bringt sich Portobelastung für Streifbandsen dungen wieder mit in Anrechnung, der siebente disponirt nach Herzenslust, trotzdem sich der Verleger Disponenden verbeten hat, der achte remittirt gar nicht u. s. w. Der Zahltag kommt heran; da zahlt dieser die Hälfte, jener ein Drittel, der dritte gar nicht, der vierte hat Differenzen, der fünfte rechnet sich Guthaben heraus und so wird der Abschluß manch mal Jahre lang verschoben, bis das Geschäft eines schönen Tages fallit, oder ohne Activa und Passiva verkauft ist; d. h. der neue Be sitzer bezahlt nicht, der alte ist nicht zu fassen und lebt Gott weiß wo herrlich und in Freuden. In anderen kaufmännischen Geschäften, wo der Fabrikant nur mit wenigen Detailverkäufern in Verbindung steht, da wird derselbe immerhin Regreß nehmen können, umsomehr, als es sich um große Posten handelt, die jederzeit eingeklagt werden können; aber im Buchhandel — bei der Unzahl von Sortimentern — da scheint es mir doch, von allem abgesehen, die reine Menschlichkeit
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