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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 25.03.1907
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1907-03-25
- Erscheinungsdatum
- 25.03.1907
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- Zeitungen
- Saxonica
- LDP: Zeitungen
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ktnloloxiss 8ovitats». Liblio^rapbis nsnor Lrsodsi- vvnxsn sllsr Ollnäsr sag äsr Lprsobvisssnsobakt nnä äsrsn OrsvL^sbistsu. Usrons^exsbsll von Otto k'iolcsr in Ksläslbsrx. Vrstsr äabrAnvx 1905. Usiäslbsrx, Otto Xioksr. 254 Leiten. ?rsis 1 50 ^ Diese neue Monatsschrift soll den Gelehrten eine möglichst vollständige Übersicht über die Neuerscheinungen auf dem Gebiete der gesamten Sprachwissenschaften und deren Grenzfächern bieten. Neben den Titeln der Einzel werke, Dissertationen, Gesellschaftsschriften und Zeitschriften enthält dieses Organ auch eine genaue Angabe der einzelnen Artikel, die in den einschlägigen Zeitschriften erscheinen, sowie eine Liste wichtiger Rezensionen philologischer Neuerscheinungen aus wissenschaftlichen Zeitschriften. Die Titel sind systematisch und alphabetisch geordnet und mit den Ladenpreisen ver sehen. Da es bisher ein so umfassendes Hilfsmittel auf diesem Gebiete nicht gab, wird die Monatsschrift sicher ein schätzenswerter Handapparat für die Gelehrten werden. Der 1. Jahrgang verzeichnet nicht weniger als 4504 Titel. Der Preis von 1 50 H für den voll ständigen Jahrgang ist für eine solche Zeitschrift sehr mäßig. * * Ketik-Libliotlislc. Vsrrsiobnis äsr kronrösisobsa rmä äsntsebsn LmsKabsn nnä Lobriktsn von rmä übsr Röiik äs l» Lrstorms, rmtsr UitvirkuvK von Nor Llarr- vitr bsrsusFSSkbsn von Or. Luxsn Oübrsn. 2a- xlsioü Lvpplsmsok rn äss Vsrkarssrs IVsrlc: »llötik äsr ölsnsob, äsr Labrittstsllsr, äsr kekormator«. Lsrlin 1906, Nax Hsrrvitr. XII, 42 Lsitsa gr. 8°. Osbsktst 4 Zu den Schriftstellern, deren Werke in neuester Zeit eine ganz ungewöhnliche Preissteigerung erfahren haben, gehört der französische Romanschriftsteller Rötif de la Bre- tonne (1734—1806). Man wußte lange Zeit nicht viel mehr über ihn, als daß er ein absonderlicher Mensch war, der, da er gelernter Setzer war, viele seiner Arbeiten direkt am Setzerkasten verfaßt und ohne Niederschrift gesetzt hat. Seine Werke sind denn auch zumeist keine reifen Kunstwerke, sondern Bücher, die uns als zeitgeschichtliche Dokumente interessieren. Dies ist ihr Wert, der ihnen bleiben wird, und wer sie von diesem Standpunkt aus zu beurteilen hat oder verwerten will, kann sie natürlich im Original lesen und bedarf dazu keiner Übersetzung. Das ungesunde Interesse, das sich außerhalb der Welt der wirklich Ge bildeten für die Werke Rötifs de la Bretonne gezeigt hat, ist lediglich dem Umstand zuzuschreiben, daß der Verfasser, entsprechend der Welt, in der er sich bewegt hat, zu den Vorläufern der französischen Naturalisten zählt. Doch ist außerdem auch zu berücksichtigen, daß Büchersammler, die nicht zu denen gehören, die nur für pikante Literatur Interesse haben, seine Werke aus dem Grunde sammeln, weil die meisten derselben eben sehr selten sind. Die vorliegende Bibliographie ist viel vollständiger als die 1875 erschienene »Liblioxrspbis st loonoxropdis äs tous iss onvroxvs äs ksslik äs la Lrstcmns« von P. L. Jacob. Sie ist bis auf die neueste Zeit fortgesetzt und verzeichnet: 1. Die Originalausgaben und Nachdrucke der Schriften Rstifs, 2. die deutschen Übersetzungen und 3. die Literatur über Rstif, einschließlich der Aufsätze in Zeitungen und Zeitschriften und bemerkenswerten Stellen in verschiedenen Büchern. Die Bibliographie ist mit einer außerordentlich großen Sorgfalt bearbeitet. Auch die Anordnung des Drucks ist übersichtlich und klar. Aus dem Vorwort seien einige interessante Einzelheiten über die ungewöhnliche Preissteigerung mitgeteilt, die Rstifs Werke erfahren haben. Schon 1874 konstatierte der bekannte Börsenblatt für den Deutschen Buchhandel. 74. Jahrgang. Bücherfreund Paul Lacroix, daß diese Werke zu den Selten heiten gehören. Damals bot die Buchhandlung von Auguste Fontaine ein prachtvolles Exemplar der zusammengestellten Werke Rstifs (denn sie sind nie als vollständige Werke er schienen), 212 Teile in 154 in rotem Maroquin gebundenen Bänden für 20 000 Franken feil. Außer ihr hatten nur ein oder zwei Bibliophilen eine gleich vollständige Sammlung dieser Schriften zusammengebracht. Heute dürste dies wohl keinem Sammler mehr gelingen. Sogar die Pariser National bibliothek hat keine vollständige Serie, von der Berliner Königlichen Bibliothek ganz zu schweigen. Um 1850 waren die Bände des »Novsisurs kUoolss« und der »Lostlmmss« noch für 4 Sous das Stück (16 H) in einer Pariser Buchhandlung zu haben. Zehn Jahre später verkaufte der Buchhändler Alvards sie schon für 8 Francs. Seit dem Erscheinen der Bibliographie von Lacroix setzte eine weitere erhebliche Preissteigerung ein. Auch der Neudruck verschiedener Werke in den achtziger Jahren hat das Interesse für Rstif und damit die Nach frage nach den Originalausgaben gesteigert. Die Sammler fahnden auch eifrig nach den Kupfern dieser Ausgaben, die ein beachtenswertes Material zur Sittengeschichte Frankreichs von 1750 bis 1800 darbieten. Die 120 Originalzeichnungen Binets zu dem »Ls^san« und der »Lsvssnns« befinden sich in dem Besitz des Herzogs von Rivoli. * * » Übsrsiobt äsr (msist in Vsutsoblavä srsobisnsnsn) 1-itsratur übsr äis sngsblivb von äuäsn vsr- übtsn kituslmoräs uuä Uostisukrsvsl. 2um srstsnw»! russmmsllgsstsllt vov Hugo Vsr- kssssr äsr Libliotdses Osrmsvorum srotios sto. sto. cksva 1906, 8. xV. Lobmiäts Vsrlsgsbuebiwuäluvg, Oirstsv Xansobsr. 30 Lsitsn 8". Lrsis gsbsktst 1 20 H. Aus dem Titel geht zur Genüge hervor, welch eigen artige Literatur in dieser Schrift zusammengestellt ist. Die Titel, 121 an der Zahl, sind in alphabetischer Reihenfolge der Verfassernamen und der Orte, an die sich besondere Vor fälle, Prozesse usw. knüpfen, angeordnet. So findet man z. B. unter Xanten die auf den Prozeß Buschhosf bezügliche Literatur verzeichnet. Das Merkchen ist hauptsächlich für Sammler jüdischer und antisemitischer Literatur, sowie für Theologen von Interesse. Den Buchhändlern und Anti quaren wird besonders die Beifügung der Ladenpreise und der antiquarischen Preise (letztere mit Angabe der Kataloge) erwünscht sein. Kleine Mitteilungen. Nachdrucksktage. Freisprechung. — Ein Nachdrucksprozeß, der wegen der exorbitanten Forderung des Klägers besondrcs Interesse erregte, gelangte vor kurzem vor dem Schöffengericht Berlin-Mitte zur Verhandlung. Die Internationale Nürnberglicht-Gesellschaft in Berlin ver breitete im Jahre 1906 einen geschäftlichen Prospekt, in dem sie unter anderm Äußerungen verschiedener Zeitungen und Zeit schriften über das Nürnberglicht wie überhaupt über das Sauer stoffgaslicht auszugsweise anführte. Unter den Zitaten befanden sich zwei kleinere, gleichfalls in verkürzter Form wiedergegebene Artikel der »Täglichen Rundschau- und der -Metallindustriellen Rundschau». Der Verfasser der Artikel war der Ingenieur Bleines, der gegen den Direktor der Internationalen Nürnberglicht-Gesellschaft wegen Verletzung des Urheberrechtsgesetzes Strafantrag stellte, weil der Name des Verfassers nicht angegeben sei, zu Unrecht Kürzungen vorgenommen wären und der Abdruck der wissenschaftlichen Aus führungen in den Artikeln den Bestimmungen des Urheberrechts- 423
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