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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 08.08.1883
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1883-08-08
- Erscheinungsdatum
- 08.08.1883
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- Zeitungen
- Saxonica
- LDP: Zeitungen
- Digitalisat
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- ZeitungBörsenblatt für den deutschen Buchhandel
- Jahr1883
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Erscheint nutzer Äonntagi «»glich. — Bii früh S Uhr ein- gehende Anzeigen kommen in der Regel u. wenn irgend möglich in der nächsten Nr. zur Ausnahme. Börsenblatt für den Beiträge sür dar Börsenblatt sind an die Redaction — Anzeigen aber an die Expedition derselben zu senden. Deutschen Buchhandel und die mit ihm verwandten Geschäftszweige. Eistenthllm des Börsenvereins der Deutschen Buchhändler. 182. Leipzig, Mittwoch den 8. August. 1883. Amtlicher Theil. Erschienene Neuigkeiten deß deutschen Buchhandels. (Mitgetheilt von der I. C Hinrickic-'scheu Buchhandlung.) (* vor dem Titel — Titelauflage, -s — wird nur baar gegeben ) F. Bagel in Düsseldorf. Eretschmar, das rheinische Civilrecht in seiner heutigen Geltung. Dar gestellt ». erläutert. 8. Geb. * l2. — Behr'S Verlag in Berlin. Tschitschcrin, Rede (russisch). 8. —. 60 Brockhaus in Leipzig. Eckermann, I. P., Gespräche m. Goethe in den letzten Jahren seines Lebens. 5. Aust. 3 Bde. 8. * S. —; geb. * 12. in 1 Bd. gcb. * 10. 50 Expedition der ,,Amerikanischen Nachrichten" in Berlin. -j- Nachrichten, amerikanische. Deutsch-amerikan. Wochenblatt. Red.: G. Brückner. 1. Jahrg. 1883. Nr. 10—12. Fol. Vierteljährlich 1. — Fnes in Tübingen. 4 Verzeichnis der Vorlesungen, welche auf der königl. württembergischen Eberhard-Karls-Universität zu Tübingen im Winterhalbjahr 1883 bis 1884 gehalten werden. 4. * —. 60 »'ult?, N., üb. clen Linlluss äer Aalvaniseben Polarisation aut' die Zeucksrun^ cker Reibung. 8. * 1. — Hartleben'S Verlag in Wien. Kablkurst, L., die elsbtrisobeu Liuriebtun^sv der Lissnbabnen u. ckas Li^nalrvsson. 8. 3. — Hartlebe»'« Verlag in Wien serner: Lrllmer, ck., dis slelrtrisebe Nssnbabn bsrüzlieb ibrss Laues u. Ls- trisbos. 8. 3. — Proccß, der, v. Tisza-Eszlar. ^Verhandelt in Nyircgyhaza im I. 1883.j 8. * —- 60 llrbanit/.kx, 4. v., dis elsletrisoben Leleuvbtun^s-^nla^eu in. bssoock. Lsrüolrsiobt^. ibrer praüt. Z.uskübr^. 2. l4oü. 8. 3. — Hofer Sc Burger in Zürich. ZpeelnIIialaloßs äor Krupps 36 cksr sebrveirsr. LanckssausstsIIuu^. 2üriob 1883. Die Lartoxrapbie der Lcbrvsir, in ibrer bistoriscbsu LutvioirlA. ckarx-sstsllt. 8. * 1. — Jonce sc Poliewsky in Riga. Xaxiiierrblri, V», cko llursnalis vita observatioues. 8. ** 2. 50 Skcrber in Salzburg. LtvlriM, k. N., äer Lttsrxau. Lin Vacksmecum I. Lsrsisx. ck. i4ttsrxaues. 8. In komm. —. 80 Moriy öd Münze! in Wiesbaden. -s- Adreßbuch der Stadt Wiesbaden f. d. I. 1883/84. Hrsg. v. W. Joost. 8. ** 5. — Neumann-Hartma»» « Verlag in Elbing. Landmanu, Th., praktischer Lehrgang d. kaufmännischen Englisch, zum Gebrauch in Handelsschulen u. Privatzirkeln. 8. Geb. * 1. 60 Sammlung v. Tauf-, Trauungs- u. Begräbnisliedern s. evangelische Christen. 8. * —. 50 Verzeichnis der Straßen ». Plätze Berlins m. Angabe der zutreffenden Postbezirke u. Postanstalten. Neueste Ausg. 8. —. 15 Nichtamtlicher Theil. Erfinders Erdenwallcn. Fortsetzung aus Nr. 180. III. Der „Herr auf und zu Oberzell". Eine kleine Stunde von Würzburg liegt in einem reben- umkränzten Thale des Main die ehemalige Prämonstratenser-Abtei Oberzell, umgeben von einem, an eine ziemlich hohe Hügelkette sich anlehnenden Park mit schönen hundertjährigen Bäumen. Ersteigt man die Höhe, so eröffnet sich dem Blicke eine unver gleichlich schöne Rundschau über Berg und Feld, Fluß und Flur. In gleicher Höhe mit der Hügelkette um Oberzell thront rechts die alte Veste des Marienberges, auf dessen Abhang der berühmte Leistenwein wächst. Im Thale darunter dehnt sich das vielthürmige Würzburg aus; die ganze herrliche Landschaft wird vom breiten Main durchzogen. Das Klostergebäude selbst ist ein Pracht bau mit großen Sälen und Räumen aller Art. Dies war das Bild, welches, als König 1804 in Würzburg war, sich ihm unauslöschlich eingeprägt hatte und das ihm stets vor die Seele trat, wenn von einem Domicil in Deutschland ernsthaft die Rede war. Fünfzigster Jahrgang. König schrieb nach Würzburg, um näheren Aufschluß über die Eigenthumsverhältuisse zu erlangen, aber Niemand wußte ihm ordentlichen Bescheid zu geben. Da wendete er sich an den bayrischen Gesandten in London, Baron v. Pfeffel, der mit großem Interesse die Pläne König's ausfaßte und als guter Bayer sehr wünschte, daß die neue Erfindung in Bayern ihr bleibendes Heim finden sollte. König wurde von ihm an den Landescommis- sar, den Freiherrn v. Lerchenfeld in Würzburg gewiesen, „eine Gattung von Vicekönig", der die Vorschläge König's in wohlwollend ster Weise aufnahm. Ein alter Freund Bauer's, Oberfinanzrath Nördlinger in Stuttgart, übernahm die Leitung der Verhandlun gen mit den betreffenden Behörden. Derselbe Widerrieth, ein, obwohl unter der augenblicklichen finanziellen Lage bequemes, Pachtverhältnis; einzugehen und brachte nach den, einen ganzen Monat in Anspruch nehmenden Verhandlungen am 7. Februar 1817 einen sehr günstigen Kaufvertrag zu Stande. König sollte im Ganzen 35,000 fl. zahlen, davon am 7. Mai ein Viertel, den Rest in zehn jährlichen Terminen unter Verzinsung mit 4YH. Nördlinger schlug jede Entschädigung ab; er wollte nur dem Freunde und dem Vaterlande gedient haben. 4?S
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