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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 04.04.1887
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1887-04-04
- Erscheinungsdatum
- 04.04.1887
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- Zeitungen
- Saxonica
- LDP: Zeitungen
- Digitalisat
- SLUB Dresden
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- ZeitungBörsenblatt für den deutschen Buchhandel
- Jahr1887
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Eichel»! außer Sonntags täglich. — Bis srüh 9 Uhr ein gehende Anzeigen kommen in der Regel u, wenn irgend möglich in der nächsten Nr. znr Ausnahme. Börsenblatt für den Beiträge für das Börsenblatt sind an die Redaktion — Anzeigen aber an die Expedition desselben zu senden. Deutschen Buchhandel und die mit ihm verwandten Geschäftszweige. Eigentum des Borscnvcrcins der Deutschen Buchhändler. 77. Leipzig, Montag den 4. April. 1887. Amtlicher Teil. Bericht über die Bibliothek des Biirsenvcreins der Deutschen Buchhändler, den Zeitraum von Ansang März 1886 bis Ende Februar 1887 umfassend. Während des vorstehend bezeichnten Zeitraumes hat sich die Bibliothek an sich abermals um 470 Nummern vermehrt, eine Zahl, die der in meinem vorjährigen Bericht angeführten fast gleich kommt. Es zeigt sich auch diesmal, daß die jährliche Vermehrung sich im Durchschnitt ziemlich gleichmäßig gestaltet. Diese Er scheinung ist für eine in bestimmten engen Grenzen zu haltende Bibliothek um so ausfallender, und sie erklärt sich nicht allein aus dem Anwachsen der literarischen Produktion auf den betreffenden Gebieten. Neue Erscheinungen, welche für die Bibliothek zu be rücksichtigen sind, werden jetzt allerdings in größerer Anzahl publiziert, als in früheren Jahren; aber sie bilden immerhin nur eine Minderzahl. In der Hauptsache handelt es sich um ältere Bücher, welche, früher meist weniger beachtet, mit dem sich mehr und mehr ausbreitenden Sammeleifer wieder an Wert gewinnen, ge-^ suchter werden und dadurch auch größere Beachtung seitens des Antiquariatshandels finden. Wird hierdurch die Möglichkeit der Erwerbung in erwünschter Weise vermehrt, so ist auf der andern Seite der für jede Bibliothek mit festbestimmtem Einkommen recht unerwünschte Übelstand damit verbunden, daß auch die Preise gern steigen, so daß für größere Mittel oft weniger Anschaffungen gemacht werden können. Um nur ein Beispiel dieser langsamen, aber ziemlich allgemeinen und oft ganz erheblichen Preissteigerung anzuführen, kann ich auf folgenden Fall Hinweisen. Im Jahre 1860 wurde durch F. Heußner in Brüssel ein aus der Haudschriftenhandlung von Diebolt Louber (Laubcr) in Hagenau herrührendes Volksbuch von 75 zweispaltigen Blättern in Folio mit 12 großen Miniaturen und mit Verkanfs- anzeige Loubers versteigert; es ging für 150 Francs nach England. Dagegen erreichte eine im vorigen Sommer bei Karl I Trübner in Straßbnrg versteigerte, ebenfalls Lvubersche Handschrift, ein nicht mit Miniaturen geschmückter deutscher Psalter von 172 Blät tern in kl. 8", gleichfalls mit Verkaufsanzeige, den Preis von fast 900 An sich ist ja die steigende Wertschätzung guter Sachen freudig zu begrüßen; für Bibliotheken erschwert sie aber die oft recht erwünschte Vervollständigung sehr bedeutend. Auch die Sammlungen haben sich nicht unbeträchtlichen Zu wachses zu erfreuen gehabt; die hier nicht ziffernmäßig zu bezeichnenden Gegenstände erstrecken sich über alle diejenigen Teile der Sammlungen, über welche ich in einen, früheren Berichte einen ausführlicheren Überblick und in meinem letzten einige Andeutungen gegeben habe. Ermöglicht wurden diese Vermehrungen zum Teil durch die vom Vorstand und Rechnungs-Ausschuß des Börsenvereins bewilligten und durch die letzte Generalversammlung genehmigten erhöhten Mittel, zun, nicht geringen Teile auch (was die Samm- «icrundsünszigstcr Jahrgang lungen betrifft, fast ausnahmslos) durch die Freigebigkeit der betreffenden Herren Verleger und anderer Gönner der Bibliothek, denen auch hierdurch nochmals Dank für die von ihnen der Biblio thek bewiesene Wohlgeneigtheit ausgesprochen sei, Es gingen Geschenke ein von den Herren, resp. Firmen, Instituten oder Vereinen: A. Asher L Co. in Berlin, Franz Axt in Danzig, Herrn. Ballhorn (v. Ebner'sche Buchhandlung) in Nürnberg, Ed. Berger in Guben, Osc. Berger-Levrault in Nancy, David Bermann (Bermann L Altmann) in Wien, Libiiotsos. narionalö osntrals in Florenz, Libliotsoa ns.rioris.is esntesis Vittorio Ürusnusls in Rom, A. Bielefeld's Hofbuchhandlung in Karlsruhe, LoAbanäisrkorsninZ in Kopenhagen, Karl Borncmann (Fournier L Haberler) in Znaim, A. N. Bosch in Brüssel, C. Boysen in Hamburg, I. Braun in Erfurt, Ernst Buschbeck (in Firma: R. Friedländer L Sohn) in Berlin, Eng. Charavay in Paris, George S. Davis in Boston, Dietz L Ziemer in Leipzig, Disponenda! Verein jüngerer Buchhändler, in Mainz, Rad. Drodtleff (G. Heckenast's Nachfolger) in Preßburg, Duncker L Humblot in Leipzig, B. Elischer in Leipzig, Firmin-Didot L Cie. in Paris, Gust. Fock in Leipzig, Wilh. Frick, k. k. Hosbuchhändler, in Wien, R. Friedländer L Sohn in Berlin, H. Georg in Basel, W. Gläser in Lübeck, Jsaac St. Goar in Frankfurt a. M., Carl Göpel in Stuttgart, Gräfe L Uuzer'sche Buchhandlung in Königsberg, Carl Graeser in Wien, Alte Hallenser. Freie Buchhändler-Vereinigung, in Leipzig, Otto Harraffowitz in Leipzig, A. Hartleben's Verlag in Wien, vr. Oscar von Hase in Leipzig, Otto Hendel in Halle, Heinrich Hermann in Leipzig, Äug. Hettler in Berlin, Carl Heymanns Verlag in Berlin, Karl W. Hiersemann in Leipzig, Adolf Himmer (Math. Rieger'sche Buchhandlung) in Augsburg, I. C. Hinrichs'sche Buchhandlung in Leipzig, 241
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