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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 24.04.1908
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1908-04-24
- Erscheinungsdatum
- 24.04.1908
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- Zeitungen
- Saxonica
- LDP: Zeitungen
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4602 Börsenblatt s. d. Dtschn. Buchhandel. Nichtamtlicher Teil. ^ 94, 24. April 1908. nisch oder zur Beschaffung von Beiträgen von allgemeinem Inter esse' für den besten solchen Vorschlag zahlt die Redaktion jeden Monat 25 Kr. Eine dritte Art von Wettbewerb bezieht sich auf Photo graphien, die die Leser zur Reproduktion einsenden; maßgebend bei ihrer Beurteilung sind Aktualität und sonstiger Wert (bis 4 Points), Schnelligkeit und Achtsamkeit bei der Einsendung (bis 3 Points) und gute Ausführung (bis 2 Points). Zum Empfang des 1. oder 2. Preises bei jeder Nummer (15 bezw. 10 Kr.) sind min destens 8 bezw. 6 Points erforderlich und kurzer Text erwünscht. Dieselbe Zeitschrift beginnt jetzt im April mit der Her ausgabe einer Wochenbibliothek ausschließlich für Unterhaltungs- leklüre (1 fortlaufender Roman; ferner Novellen, Erzählungen, in der Hauptsache schwedische Originalarbeiten; Rätselecke rc.) im gleichen Format und Preis. Der Titel >8var L vaxs Vseko- bibliotbsk. soll nur als Untertitel dienen. Zur Erlangung eines guten, kurzen, vielsagenden schwedischen Namens für dieses Blatt fordert der Verlag wieder zu allgemeinem Wettbewerb auf und setzt 1000 Kr. in bar aus, die dem zufallen, dessen Namens vorschlag angenommen werden wird, sowie fünf Ermunterungs preise zu je 50 Kronen. G. Bargum. * Neue Bücher, Kataloge rc. für Buchhändlerr OckssZg.. 40. 82 8. 1213 kirn. u. 22 takeln ^.bbilckuv^ev. LI. Lebsrls (8. I^ewpsrtr' 8öbns) in Löln a. kb. (Bücher-Chronik der Hauptverwaltung in Angelegenheiten der Presse). St. Petersburg, Kontor der Redaktion des »Regierungs- A. S. Suworin, die Gesellschaft M. O. Wolfs und die Gesell schaft N. P. Karbasnikow.) 1908, Nr. 14 (vom 5. April a. St.). Groß-Zo. 38 S. Erscheint wöchentlich einmal. Personalnachrichten. * Jubiläum. — Am 7. April beging Herr Josef äafLt in Wien sein fünfundzwanzigjähriges Jubiläum als Besitzer der Firma, wobei die Gehilfen und Diener ihrem verehrten Chef ein kleines Erinnerungsgeschenk und Blumen überreichten. Herr äafät, der durch rastlosen Fleiß seine Buchhandlung aus bescheidenen Anfängen auf die heutige Höhe erhoben hat, ist auch als Verleger erfolgreich tätig; neben der Medizin pflegt er besonders die militär ärztliche Literatur, in der bereits 116 Publikationen erschienen sind. Am Sonntag vereinigte der Jubilar seine Familie, nächsten Anverwandten und Angestellten zu einer Festtafel, wobei Herr Lotz auf den Chef, Herr äafü.t auf seine früheren und jetzigen Mitarbeiter und Herr Professor JanouSek aus die anwesenden Damen, insbesondere auf die Gemahlin des Gefeierten Toaste ausbrachten. Auch die Korporation der Wiener Buch-, Kunst- und Musi kalienhändler, sowie viele Freunde sandten dem Jubilar herzliche Glückwünsche. Herr KafLt spendete den Hilfskassen einen nam haften Betrag und erhöhte die Bezüge seiner sämtlichen Angestellten. Theodor von Sickel — Am 21. April ist in Meran der hervorragende Gelehrte Theodor Ritter von Sickel, Mitglied der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Wien, früherer Professor für Geschichte an der dortigen Universität, Direktor des Instituts für österreichische Geschichtsforschung, gestorben. Er war am 18. Dezember 1826 in Aken a. d. Elbe geboren und begann sein Lehramt an der Universität in Wien im Jahre 1857. Seit 1892 lebte er im Ruhestande. Von seinen Schriften seien hier genannt: Llouuwenta. xrapbies. wsäii asvi ex L.robivi8 et bibliotbsoig iwperü Das Vikariat der Visconti — Jeanne d'Arc — Schrifttafeln aus dem Nachlaß von U. F. Kopp — Zur Geschichte des Konzils von Trient — Alcuinstudien — Diplomata. Konrads I., Heinrichs I. urkunden in der Schweiz — Kaiserurkunden in Abbildungen (mit H. von Sybel) — Beiträge zur Diplomatik — Das Privilegium Ottos I. für die römische Kirche vom Jahre 962 — Inder äiurvus kowLvorum povtiüeuw (mit -.kroIeKowena») — Die Ambrosianische Republik und das Haus Savoyen — Das I^exieon lirovisvum der Göttweiger Stiftsbibliothek — Die Lunarbuchstaben in den Kalendarien des Mittelalters — Das Reformations-Libell des Kaisers Ferdinand I. vom Jahre 1562 bis zur Absendung nach Trient — Die kaiserliche Ausfertigung des Wormser Concordats (mit Breßlau) — Erläuterungen zu den Diplomen Ottos III. — Römische Berichte. Eprechsaal. Studentenschaft und Buchhandel. Mehreren Verlegern medizinischer Fachblätter ist folgendes Rundschreiben zugekommen: Lsrlivsr k'rsis Ztuäsntsnsebakt. Lerliv 6. 2, iw Llärri 1908. Sehr verehrliche Redaktion! Die Abteilung für Medizin und Naturwissenschaften der Berliner Freien Studentenschaft, der Organisation der nichtinkorporierten Studenten, hat die Absicht, Vergün stigungen für den Bezug medizinischer und naturwissen schaftlicher Zeitschriften allen Studierenden zu vermitteln. Wir fragen Sie hiermit höflichst, ob und unter welchen Bedingungen Sie uns Vergünstigungen zukommen lassen würden. Die Abteilung beabsichtigt, ein gedrucktes Ver zeichnis aller dieser Vergünstigungen gratis an den Hoch schulen und akademischen Instituten Groß-Berlins zu ver teilen, und nimmt Aufträge für Anzeigen in diesem Ver zeichnis sowie Probehefte zum Auslegen an den Abteilungs abenden gern entgegen. Mit vorzüglicher Hochachtung I. A. Die Ferien-Kommission. gez-: (folgen die Namen eines stuä. rosä. und eines es-nä. pbil.) Wir haben schon mehrmals, anläßlich des zu bedenklichem Umfange erwachsenen naiven Bücherbettels, Gelegenheit gehabt, junger Leute ausgehend, denen hinlängliche Kenntnis von der Bedeutung des Handels zugetraut werden sollte, offenbart dieselbe Unbefangenheit der Anschauung wie die vorerwähnten Bittsteller. Unter Kaufleuten wird eS als oberster Grundsatz, als Ehren sache betrachtet, daß der Erzeuger einer Ware, der Fabrikant, der Importeur oder irgend ein Großhändler niemals direkt mit der Kundschaft des Kleinhandels geschäftlich in Verkehr tritt. Ein Fabrikant, der diesen Grundsatz nicht achtet, darf sicher sein, weder beim Groß- noch beim Kleinhändler weiter Gehör für seine Angebote, Absatz für seine Ware zu finden; seine Reisenden, Ver- Der kaufmännischen Ware kommt hierbei der Umstand zu statten, daß die Bezugsquelle des Kleinhändlers dessen Kunden unbekannt bleibt. Die buchhändlerische Ware sieht sich durch ge setzliche Vorschrift dieses Vorzugs beraubt. Um so strenger muß auch im Buchhandel der kaufmännische Grundsatz geachtet und der direkte Verkehr zwischen Verleger und privatem Abnehmer ver mieden werden. Vollends würde es unheilbare Schädigung des Sortiments bedeuten, wenn bei solchem Geschäftsverkehr gar Ver günstigungen gewährt würden, wie solche in vorstehendem Rund schreiben begehrt, scheinbar als selbstverständlich vorausgesetzt werden. Es darf anerkannt werden, daß die große Mehrzahl der Herren Verleger mit dankenswerter Strenge und Konsequenz den direkten Verkehr mit dem Publikum meidet; gleichwohl mag es angesichts vorstehenden Rundschreibens einer großen Studenten gruppe nicht überflüssig sein, daß wir der uns gewordenen Auf- forderung folgen und mit der Bitte hervortreten, diesem und allen ähnlichen Gesuchen keine Beachtung zu schenken. Red.
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