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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 21.05.1879
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1879-05-21
- Erscheinungsdatum
- 21.05.1879
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- Zeitungen
- Saxonica
- LDP: Zeitungen
- Digitalisat
- SLUB Dresden
- PURL
- http://digital.slub-dresden.de/id39946221X-18790521
- URN
- urn:nbn:de:bsz:14-db-id39946221X-187905215
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- ZeitungBörsenblatt für den deutschen Buchhandel
- Jahr1879
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Börsenblatt Deutschen Buchhandel und die mit ihm verwandten Geschäftszweige. Eigenthum des BörsenbereinS der Deutschen Buchhändler. ^7 HO. Leipzig, Mittwoch dm 21. Mai. 1879. Wegen des Himmelfahrtsfestes erscheint die nächste Nummer Freitag den 23. Mai. Amtlicher Theil. Verhandlung der Hauptversammlung des Börsenvcreins der Deutschen Buchhändler am Sonntag Cantate, den 11. Mai 1879. Die aus heute anberaumte Hauptversammlung der Mitglieder des Börsenvereins der deutschen Buchhändler, zu welcher statutengemäß durch das Börsenblatt sür den deutschen Buchhandel und außerdem durch Karten eingeladen worden war, wurde vom Vorsteher, Herrn Adolph Enslin aus Berlin, um 11*/, Uhr eröffnet, indem er Herrn Heinr. Hirzel aus Leipzig und Herrn Ferd. Springer aus Berlin zu Ordnern ernannte, woraus er den sub T angehängten Bericht verlas. Vorsteher Enslin: Bevor wir in die Geschäfte der Tagesordnung eintreteu, habe ich Ihnen noch die Mittheilung zu machen, daß von den Herren Wild und Genossen im Namen der vorgestern abgehaltenen Delegirten-Conferenz ein neuer An trag eingereicht worden ist, welcher in genauem Zusammenhänge mit dem Berichte der Enquete-Commission steht. Wenn wir zu diesem Bericht gelangt sein werden, werde ich diesen Antrag dort anknüpsen, sobald er die erforderliche Unterstützung von zehn Mitgliedern erhalten haben wird. Wer von den anwesenden Herren etwa noch einen Stimmzettel abzugebcn haben sollte, den bitte ich, dies jetzt zu thun, und ersuche die Herren vom Wahlausschüsse, ihre Arbeit alsbald zu beginnen und dann Mittheilung über den Aus fall zu machen. Hieraus ertheilte er dem Vorsitzenden des Rechnungsausschusses - Herrn Hoeser aus Berlin das Wort, welcher, nachdem man das Vorlesen des gedruckten Berichts abgelehnt hatte, denselben in einzelnen Posten noch erläuterte. Ich erlaube mir noch zu verschiedenen Posten einige kurze Erläuterungen zu geben. Die Einnahmen haben ein Plus von 6933 Mark auszuweisen, und zwar participirten daran alle Posten, nämlich das Ausnahme- und Beitrags-Conto mit 2196 Mark, das Zinsenconto mit 6 M., das Gewinn- und Verlust-Conto mit 19 M., das Conto des Börsengebäudeertrages mit 140 M. Letzterem Posten steht allerdings auch ein größerer Ausgabeposten gegenüber, von welchem ich nachher zu sprechen haben werde; das Conto des Börsenblattes ergab ein Plus von 3098 M.; diese Mehreinnahme resultirt theils aus Ersparnissen durch den Wegfall des Recensionsverzeichnisscs, theils aus dem vermehrten Absatz und aus Inseraten, welche 3525 M. mehr ergaben. Diese erfreulichen Mehreinnahmen sind gerade in diesem Jahre um so mehr zu brauchen gewesen, als die Ausgaben verschiedene Uebcrschreitungcn des Voranschlages ausweise». Unter dem Voranschlag zurückgeblieben sind nur das Mcßhilssbuch- Conto mit 34 und das Ansstcllungs-Conto mit 255 M.; alle übrigen überschreiten den Voranschlag, so das Spesenconto mit 3182 M., was sich ans den Kosten der Versammlung in Weimar erklärt, wozu wir auch das Publikationsconto rechnen müssen und, als eine Konsequenz der Versammlung in Weimar, die Kosten der Enquste-Commission; die Weimar'sche Versamm lung hat rund 3500 M. Kosten verursacht, sonst würde der ursprünglich budgetirte Betrag nicht vollständig erreicht worden sein; die Anlage würde sich also' unter gewöhnlichen Verhältnissen als richtig herausgcstellt haben. Das Bibliothekconto und das Bibliothekwerthconto überschritten den Anschlag um 83 M., das des Börsengebäudes infolge des Umbaues um 393 M, und zwar betras dies denjenigen Posten, welcher im vorigen Jahre mit 6000 M. bewilligt worden war, die eventuell aus dem Stammvermögen entnommen werden sollten, was indeß nicht nöthig geworden ist. Das Conto für die Geschichte des Buchhan dels hatte einen Mehrbedarf von 447 M., und was das Conto des Börsengebäudeertrages betrifft, so sind dafür, wie schon be merkt, 2799 M. ausgegeben worden. Eine solche Ausgabe war nach dem Berichte des Vorsitzenden des Verwaltungsausschusses nothwendig, weil bei näherer Untersuchung sich herausstellte, daß das ganze Dach dringend eines Umbaues bedurfte, nicht nur die Deckung selbst, sondern auch die Balkenlagen, wobei dann zugleich ein Oberlicht geschaffen wurde, um die älteren Vorräthe der Börsenblätter besser ausstapeln zu können. Alle diese Ausgaben konnten glatt aus den Mehreinnahmen bestritten werden. Außerdem hat sich das Esfectenconto um 1903 M. vermehrt. Dieses würde mit einer Unterbilanz abgeschlossen haben, wenn nicht der Curs am 31. März, wo es abgeschlossen wurde, ein besserer gewesen wäre. Es ist demnach im Ganzen eine Vermeh rung des Vermögens zu constatiren. Sechsundvierzigster Jahrgang. 275
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