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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 13.05.1908
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1908-05-13
- Erscheinungsdatum
- 13.05.1908
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- Zeitungen
- Saxonica
- LDP: Zeitungen
- Digitalisat
- SLUB Dresden
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- http://digital.slub-dresden.de/id39946221X-19080513
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b,358 Börsenblatt s. b. Dtschn. Buchhandel. Nichtamtlicher Teil. ^1k 110. 13 Mai 1908. Briefmarken zu Briefmarken-Zeitungen, welche als Kreuzbänder der Post zur Beförderung übergeben werden. Im allgemeinen sind nach der Postordnung unentwertete oder entwertete Postfrei marken als Drucksachen zu deren Taxe zulässig; ebenso können Karten, Postkarten, Bücherzettel, Postanweisungen rc., die mit ge druckter Aufschrift oder gedrucktem Texte versehen sind, mit Frei marken oder ohne solche den Drucksachen bei der Postversendung unter Kreuzband oder als außergewöhnliche Zeitungsbeilage beigefügt werden. Auch dürfen den unter Umschlag oder Band aufgelieferten Bücherzetteln mit Freimarken versehene Streif bänder rc., deren Aufschrift gedruckt ist, beigegeben werden. Die zu Frankierungszwecken dienenden Marken und Formulare, gleichgültig, ob sie entwertet sind oder nicht, sind aber nach dem neuen Briefposttarif von der Versendung gegen das Drucksachen porto ausgeschlossen, mit Ausnahme im Verkehr mit den deutschen Schutzgebieten. Es ist nicht von der Hand zu weisen, daß solche beigegebene Marken eventuell einen Kaufwert haben und dann natürlich nicht zu dem ermäßigten Drucksachenporto mit der Zeitung befördert werden können. Im allgemeinen allerdings wird dies nicht zutreffen, weshalb die Postverwaltung auch für die von ihr vertriebenen Briefmarken-Zeitungen die Beigaben von entwerteten oder unentwerteten Briefmarken gestattet, sogar nach dem neuen Weltpostvertrag mit seinen Vollzugsordnungen, betreffend die Zeitungsübereinkommen im Postzeitungsverkehr mit allen den Ländern, die dem Zeitungsübereinkommen beigetreten sind. Bei der Versendung unter Kreuzband zu dem Drucksachen porto wird seitens der Aufgabepostanstalt von Fall zu Fall ent schieden werden müssen. Selbst abgesehen von den Kosten ist des halb die Versendung im Postvertrieb auch solchen Zeitungen zu empfehlen. Ober-Postassistent Langer. Kleine Mitteilungen. Gutachten der Berliner Handelskammer.^ — Bei einem Abschluß auf 1000 Bände eines Buches zum Preise von 20 per Band -zur sukzessiven Abnahme- ist innerhalb einer angemessenen Frist das ganze Quantum abzunehmen. Als angemessene Frist ist eine solche von höchstens ei-nkm Jahre anzusehen. Es besteht in Berlin ein Handelsgebrauch, nach dem die Buch- und Musikalienhändler mit den Verlegern bezüglich der in Kommission genommenen Bücher am 15. März jedes Jahres ab rechnen. Doch ist der Buchhändler berechtigt, einzelne Bücher (sog. Nachremittenden) bis zum Sonnabend nach Kantate abzu- liesern bzw. zu verrechnen. Handelsregister-Eintragung. — Im Handelsregister 8 des Königlichen Amtsgerichts Berlin-Mitte, Abteilung 122 ist am 1. Mai 1908 unter Nr. 5273 folgende Firma eingetragen worden: Wilhelm Hoener, Großdruckerei und Verlag Annoncen expedition, Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Sitz Berlin. Gegenstand des Unternehmens ist der Druck und Verlag von Schriftstücken jedweder Art sowie Betrieb einer Annoncen expedition. Das Stammkapital beträgt 20 000^. Zum Geschäfts führer ist ernannt: Wilhelm Hoener, Privatmann, Charlottenburg. Die Gesellschaft ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Der Gesellschaftsvertrag ist am 16. April 1908 festgestellt. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer und einen Prokuristen vertreten. — Außerdem wird hierbei bekannt gemacht: Der Gesellschafter Buchdruckereibctriebsleiter Hermann Hipler in Schötmar bringt in die Gesellschaft ein: 1. die Fachzeitschrift -Der Ziegler-, — 2. zwei Geldschränke, — 3. Kontorutensilien zum festgesetzten Gesamtwerte von 18 000 >6 unter Anrechnung auf seine Stammeinlage. Kölner Blumenspirle. — Für dieses Jahr wurden am 3. Mai nach einer stimmungsvollen Trauerfreier für den am 17. März d. I. verstorbenen Begründer und Leiter der -Kölner Blumenspiele-, Herrn Hofrat vr. Johannes Fastenrath, folgende Preise verteilt: 1. Liebesgedicht, a) Ehrenpreis des Oberpräsidentcn der Rheinprovinz Freiherrn von Schorlemer (silberner Eichenzweig): -Der Liebe Danklied- von Hans Ludwig Linkenbach, Bad Ems. b) Außerordentlicher Preis (Amor in Bronze): -Lethe- und -Ver klärung-, zwei Gedichte von Else Becker, Wien, e) Außerordent licher Preis der Frau Prinzessin Ludwig Ferdinand von Bayern (silberne Schale): -Anadyomene- von Eugen Croissant, Zweibrücken. Ehrenvolle Erwähnungen: 1. -Von Liebe- von Alberta von Putt- kamcr, Baden-Baden. 2. -Stumme Seelen- von vr. Theodor Lessing, Aachen. 3. -In Blüte- von Martha Große, Breslau. 2. Religiöses Gedicht. Stiftungspreis (goldene Veilchen- Brosche): »Am See Genezareth- von Adelheid Stier, Gotha. Ehrenvolle Erwähnung: »Osterdämmerung- von Helene Bachem, Königswinter. 3. Vaterlandsgedicht, a. Stiftungspreis (goldene Korn- blumen-Brosche): »Die Quitzows- von Alberta von Puttkamer, Baden-Baden. b. Außerordentlicher Preis (silberner Becher): -Deutscher Mahnruf- von Richard Hiccke, Leipzig. 3a. Militärische Tugenden. Außerordentlicher Preis: »Vaterland« von Generalleutnant von Kamphöoener Pascha, Konstantinopel. Ehrenvolle Erwähnung: »Heldengebet- von A. Kassau, Roitsch (Kreis Bitterfeld). 4. Novellette. a) Stistungspreis (goldene Heckenrose-Nadel): -Koza- von vr. Carl Busse, Friedrichshagen, b) Außerordent licher Preis (gemalte Blumenschale): »Der lichte lange Tag- von Anna Behnisch-Kappstein, Berlin. Ehrenvolle Erwähnungen: -Die Sühne- von Hofrat vr. Spielmann, Wiesbaden, und -Medusa- von Else Becker, Wien. 5. Balladen, a) Außerordentlicher Preis des Königs Alfons XIII. von Spanten (silberoergoldete Lilie): -Lachender Tod- von Frau Sophie Klaerß, Schwerin i. M. b) Außerordentlicher Preis (Rosenbild): »Die goldene Weise- von Frau Theodore v. Rommel, Glatz. Ehrenvolle Erwähnung: -Sigurd der Sänger» von Anton Pichler, Salzburg. 6. Lied im Volkston: fehlt. 7. Kinderlied, a) Außerordentlicher Preis (Kinderbüste): »Tanzlied- von Margarete Müller, Brandenburg a. H. d) Außer ordentlicher Preis: »Kinderlied- von Helene Görcke, Stetnn. Ehrenvolle Erwähnung: -Morgenlied, von vr. Lorenz Ntessen, Rheinbach. 8. Freisinniges Gedicht von vornehmer Weltan schauung. a) Außerordentlicher Preis: .Morgenlied-, Verfasser unbekannt, b) Außerordentlicher Preis: »Sterbender Frühling- von Edwin Apitz, Leipzig. 9. Humoreske: fehlt. 10. Gedicht auf den Großherzog von Baden. Außer ordentlicher Preis (Bronzewerk): »Letzte Fahrt- von Carl Berner, Freiburg i. Br. 11. Moselgedicht. Außerordentlicher Preis des Allgemeinen Moselvereins (silberner Becher): -O Moselland- von stuck, xöil. Alfons Krebs, Neumagen. Ehrenvolle Erwähnung: »Moselwein- von Max Hartung, Leipzig. 12. Kölnische Ballade, a) Außerordentlicher Preis der Stadt Köln (silbervergoldeter Pokal): -Der Gefangene- von Alice von Gaudy, Dresden, b) Außerordentlicher Preis (silberner Becher): -Die Rosen und Tauben am Kölner Dom» von Lisa Scheinder. 13. Gedicht in kölnischer Mundart, s.) Stiftungspreis (goldene Nelken-Brosche): »No fuffzich Johr« von Gertrud Hamm, Köln, d) Außerordentlicher Preis: -Stimmungsbilder- von Heinrick Hack, Köln. Die Prager Erinnerungsmedaillezur Aünfhnndertjahr« feier der Universität Leipzig. — Die »Gesellschaft zur Förderung deutscher Wissenschaft, Kunst und Literatur in Böhmen-, deren Sitz sich in Prag befindet, beabsichtigt, wie bereits in Nr. 95 be richtet, der Universität Leipzig aus Anlaß des 1909 statt- ftndenden fünshundertjährigen Jubiläums eine Erinnerungs medaille zu stiften, und schreibt zur Erlangung von Ent würfen einen Wettbewerb unter den deutschböhmischen Bild hauern aus. Darüber berichten die -Leipz. N. Nachr.- noch fol gendes Nähere. Die künstlerische Darstellung der historischen Vor gänge, die zur Gründung der Leipziger Universität führten (Aus wanderung der deutschen Professoren und Studenten infolge nationaler und religiöser Gegensätze aus Prag nach Leipzig), bleibt den Bewerbern überlassen, dagegen wurden die zu verwendenden
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