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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 06.06.1883
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- 1883-06-06
- Erscheinungsdatum
- 06.06.1883
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- Deutsch
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erster Reihe eine größere Collection aus dem Verlag TrübnerL Co., darunter: Luslisb suoisnk Sllä nioäsru Orssb kisxioou; Rassisu suä soZtisb OisIoZuss (gedr. von Gilbert L Rivington); bl. 4. Litsl, s okiusss äiokiovsr^ in kb« Osutousss Oislsot, printsä st t.bs 6bivs msil okllcs UoobouK; 8slsMiuis (Lepros) von P. de Cesnola (gedr. von T. Richards). Ein schöner Octavband ist: Uistorv ok Ls^srä, aus dem Französischen des L. Larchey (Verlag von Chapman <L Hall, gedr. von W. Clowes L Sons), llbs iruikstioo ok 6brist (Nimms L Bahn, gedr. von R. Clay Sons L Taylor) gibt eine gute Imitation des mittelalterlichen Stils in Schrift und Einfassung. Von einer höchst splendid ausgestatteten Groß-Octav-Ausgabe in 24 Bänden mit Illustrationen von llbsobsrsz-'s vorbs lag ein Band aus (Verlag von Smith, Elder L Co., gedr. von Clay Sons), Marcus Ward, der große Stationer, erschien als Drucker mit lüriskopbsr Ootniobus nach dem Französischen des Marquis de Belloy mit Holzschnitten und Radirungen von Flameng. Seeley Jackson L Holliday lieferten in 4. 6. ^kbiusous, tbs sobools ok woäsrn ait in Osrwsn^ einen hübschen (von Strang- ways L Sons gedruckten) illustrirten Band. Itslisu urt iu tbs dlg.tions.I-6a>sr^ 4. ?. k^oktsr (Sampson Low L Marston) bringt eine Reihe von guten Heliographien, während Aoäsru Uauäsosxs b^ 4. 6. Osrr (Verlag von Remington L Co., gedr. von Clay Sons) mit Radirungen in dem Text und auf apart ge druckten Blättern geschmückt ist. In ähnlicher Weise sind die in demselben Verlage erschienenen Illvin^ psiutors ok kVsuss null Lu-äsuä illustrirt. 8bor«s ok tbs polsr 3ss betitelt sich ein Prachtwerk mit lithographischen Farbendrucken, welche, falls sie naturgetreu sind, zeigen, wie diese Gegenden, die wir uns nur im eintönigsten Weiß vorzustellen geneigt sind, reich an Prächtigen Farbeneffecten sind. Das Prachtwerk kictouesqusLsosäs (Cassell, PetterL Galpin) will ein Seitenstück zu Appleton's bekanntem kiotnrssgus ^.msriks sein. Von amerikanischen Werken sahen wir nur ein illustrirtes: llbs borss in Motion btttlrnsu (Boston, James Osgood L Co., gedr. bei I. Wilson L Son). Wenn auch alle diese Werke mit englischer Sauberkeit und Präcision ausgeführt waren, so eignen sie sich doch, wie erwähnt, keineswegs dazu, Demjenigen, der nur aus denselben schließen mußte, einen rechten Begriff von der hohen Stufe der englischen Productionsweise zu geben. Jedenfalls würde der Eindruck der, wenn auch an Umfang mäßigen — denn nur um einen solchen kann es sich ja, so lange der Raummangel obwaltet, handeln — englischen Ausstellung entschieden gewonnen haben, wenn man nicht geglaubt hätte, aus Rücksichten der Gastfreundschaft eine Anzahl von unter dem Unbedeutenden stehenden Druck- und Verlagsartikeln mit aus legen zu müssen. Um nur einige wenige Beispiele herauszugreifen: Welchen Werth haben Shillingsbücher der gewöhnlichsten Art wie Uobsl's „liov to plszf", Uo^strk^'s „üoläsu trsssur/ kor tbs obiblrsu ok Ooä", „llds kiuAsipost to suoesss^ u. s. W. für eine deutsche Ausstellung? oder soll ein Kalender wie „llbs äs^ss ok tbs ^ssrs 1883 ^ zur Bildung des Geschmackes dienen? Das Interesse, welches diese Broschüre allenfalls als Reproduction eines alten Kalenders hätte haben können, war hinfällig geworden, indem sie für den heurigen Gebrauch bestimmt war. Glaubt die Commission den Ausländern gegenüber nicht dieselbe Ausschlußgerechisame in Anwendung bringen zu können, wie gegen deutsche Aussteller, so dürfte jedenfalls eine genaue Instruction für diejenigen Herren Collegen, die an Ort und Stelle sich der Mühe des Sammelns der Beiträge unterziehen, diesen ebenso erwünscht als für die Sache selbst nothwendig sein. Einen nicht ganz neuen Gedanken hatte die Firma Kent L Co. durch ihre Illbrsr^ ok tbs xosts in sehr netter Weise ausgeführt. Die Gedichte Longfellow's, Milton's, Wordsworth's, Hood's, Burns', Byron's, Scott's rc. in den niedlichsten Bändchen be fanden sich zusammen in einem Kästchen von dem Umfang einer kleinen Reisetoilette. „Schön, aber wer soll die kleine Schrift lesen?" Ja, wenn die Büchlein mit Fracturschrift gedruckt wären, gehörte allerdings eine scharfe Brille dazu, aber die kleine, breite, vortrefflich geschnittene und gedruckte englische Antiqua läßt sich auf einem halben Meter Abstand von jedem nicht zu schwachen Auge ohne Glas lesen. Von Atlanten war eine ziemliche Zahl vorhanden, darunter Ustk's populär stlss. Aus,, llbs ro^sl stlss ok ruoäsru ZsoAispk^" vermochten wir das rozml nicht recht herauszufinden, ebensowenig wurden uns die Gründe klar, aus welchen tbs uurivslsä alias seinen Beinamen herleitet; denn weder Ausführung noch Billigkeit Waren hervorragend. llks Statistical stlss ok LvAlsuä, 8ootlsnä suä Irslsuä b^ 0. 0. Usrau (Edinburgh, Johnston) stellt das bri tische Reich graphisch nach fünfzehn verschiedenen Cultur- und Naturbeziehungen dar. Wären die neueren deutschen Atlanten aus gelegt gewesen, so würden, glauben Wir, die englischen in den Hinter grund getreten sein. Frankreich glänzte diesmal nur durch seine Abwesenheit. Wie wir hören, soll als Ersatz die Aussicht auf eine um so bessere Repräsentation im nächsten Jahre vorhanden sein. Außer einem Club-Almanach, ^uuusirs äss osrolss st äu Sports. l. /?uuöe. 1883, der ebenso dick als hoch war, bemerkten wir nur ein französisches Erzeugniß, die: UouoxrLpbis äs ln ostbtzärsls <ls dlsuoz?, von Ed. Augin, ein höchst würdig ausgestatteter Quartband mit Illustrationen in verschiedenen Manieren. Besonders brillant ist das Titelbild, die Einbanddecke zu: blvsnAslisirs äs 8t. 6s.n?.slio, in Vidal'scher Photochromie ausgeführt, welche das Gold, die Edel steine und die eingelegten Perlmutterverzierungen täuschend wieder gibt. Das Buch verlegten Berger-Levrault L Co. in Nancy, welche Firma bekanntlich nach dem Kriege von Straßburg auswandern mußte, da sie namentlich durch Arbeiten für die französische Regierung, besonders für das Kriegsministerium, beschäftigt war. Das 1873 errichtete brillante Etablissement in Nancy ward schon 1876 ein Raub der Flammen, wurde jedoch mit staunenerregender Energie noch zweckmäßiger wie zuerst in kürzester Zeit wieder aufgebaut. Höchst erfreulich ist es, aus Italien Druckwerke zu sehen, welche den früher so hohen, dann gänzlich geschwundenen typo graphischen Ruhm des Landes wieder wach zu rufen geeignet sind, für uns doppelt erfreulich, weil deutsche Namen mit der Heraus gabe dieser Werke verknüpft sind. Ein Prachtwerk im Bodoni'schen Geiste ist I. Visconti s ZU 8korv.s äi 6urlo AsAsnts., zwei mächtige Bände im allergrößten Quartformat aus dem Verlage von Ulrich Hoepli in Mailand (Neapel und Pisa). Gedruckt ist das Werk in Pavia bei den Ge brüdern Fusi. Würdig schließt sich diesem Werke an: Us vills Lroolsusss äsi ?isoui, I. Bd. aus dem Verlag von Hermann Loescher in Turin (Rom und Florenz), gedruckt von Viscenzo Bona in Turin. Ein schöner Band in größtem Octav ist ebenfalls: I>a vits s A>i soritti äi Xio. A3.obis.vsHi äi 0. Nonrssini (Loescher). Drei Bände sind allerdings wenig, um die Fortschritte eines großen Landes zu beurtheilen, das in der Quantität der Pro duction sich Deutschland an die Seite stellt. Solche Früchte können jedoch nicht ganz vereinzelt reifen. Unsere deutschen Collegen in Italien, welche in so hervorragender Weise ihre Kräfte dem frem den Lande gewidmet haben, würden sich ein neues Verdienst um ' dasselbe und zugleich um das bibliopolische Geschäft ihres Vater landes erwerben, wenn sie sich der Leipziger Ausstellung recht kräf-
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