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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 29.07.1886
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1886-07-29
- Erscheinungsdatum
- 29.07.1886
- Sprache
- Deutsch
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- Saxonica
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^ 173, 29. Juli 1886. Künftig erscheinende Bücher. 4051 s37804s Im Verlag von Schickhardt L Ebner in Stuttgart ist erschienen: Die Lehre vom Hufbefchlag mit Berücksichtigung der neuesten Fortschritte in Ratech ismusform dargestellt von Fr. Gntenälker, Lehrer des Husbeschlags an der Kgl. Centralthierarznei schule in München. Mit 195 Holzschnitten nach Orig.-Zeichngn. ^ Preis: broschiert 3 In Leinwand gebunden 3 ^ 50 Ich bitte zu verlangen. Künftig erscheinende Bücher. ^iur aut Verlernten! s37805s In kiniAsn 1a,A6n srsebeint bei Illir: nirt clers strrlrr 1887. NsransgoosVori von R. Zodllsictor. In rwsi ll'öilen: Kobroibllalsnäsr und >1 abrbuob. Rrster Peil: Lobrsibllalsnäsr. Irl 8". 240 8. In I-einen Asb. 1 ^ 20 Oiessr weit verbreitete Lnlsndsr, bisbsr bei den Herren Vslbn^sn L Hasin^ in Lielskslcl srsobiensn, ist inir vorn Usrnns- ßebsr rlbsrtrnAsn worden. In der setnt vor liegenden Osstnlt dark er als das denkbar vollständigste Unndbüeblsin seiner ^.rt gel ten. Den kreis bube iob wsssntliob geringer gestellt und Ibnsn damit lbrs Verwendung noeb erleiobtert. Rabatt: 25och; 11/10 Rxplre. bar; ä eond. bis anl weiteres nur 1 Rxplr. Da mir daran liegt, den Lsdark sebr bald testLustellsn, so werde iob alle vor dem 15. August er. bei mir singsgangsnsn Lestellungen mit 7/6 Rxemplarsn bar lietern. Oer Zweite keil srsebeint im dlovembsr. lob bitte um getälligs reebt tbätigs Verwendung. Oüterslob, 24. duli 1886. 0. Oertelsulauu. luuclliiilri LÄMvu. s37806s dläobsts V7oobs srsebeint: ^ lallen Illol. 118IV 8tor^., V. 4n8t«; , ^.ntbor ot „Vioe versa", „lös Oiant's Robe". In 1 vol. Osiprig, 27. Inli 1886. tieruliard 'lauolinil/. Pertha von Suttner. — John Henry Mackny. s37807s In acht Tagen erscheint: HiKli lits. Roma n von Dertha von Suttner. Eleg. drosch. 4 ^ 20 ord., ged. 5 ^ 20 H ord. Vorliegender Roman schildert das Leben »nd Treiben der vornehmen österreichischen Welt mit einer nicht alltäglichen Treue der Beobachtung. Bertha von Suttner ist in kurzer Zeit eine der bekanntesten Schriftstellerinnen geworden. Es ist daher höchst überflüssig, ihr Lob in reklamenhafter Weise verkünden zu wollen. Es mag genügen hier zwei Urteile über ihren früheren Roman „Daniela Darmes" abzudrucken. Das Sonntagsblatt des „Bund" (Nr. 4. 1886): „An diesem Buche ist alles gut: die Handlung ist eine spannende, die Charaktere stehen in greifbarer Lebendigkeit vor uns, über der realistischen Schilderung moderner Verhältnisse schwebt ein poetischer Dust, der namentlich in wunderbar innig empfundenen Naturbildcrn aus dem warmen sommerlichen Wald- und Gartenlcbcn sich kundgiebt; dazu kommt ein bedeutender geistiger Gehalt, besonders in den Gesprächen der Hauptpersonen und über alles zu loben ist die Gesinnung der Verfasserin, ihr mit wohlthuender Wärme, ja mit Feuer vorgetragener idealer Glaube an die stets fort schreitende Veredelung des Menschengeschlechtes. Bertha von Suttner ist in diesem Buche auch eine Vorkämpferin für das Recht des Weibes, am geistigen Leben der Menschheit vollen Anteil zu nehmen. Dieses neue Werk nun stellt die hochbegabte Frau neben und — der Gesinnung nach — vor die ersten Schriftstellerinnen der Gegenwart. Wir möchten ihr Buch mit einem Jean Pantschen Ausdruck als Mußlcktürc snr Frauen bezeichnen und für alle Männer, die noch in Vorurteilen besangen sind. Es gicbt viele überflüssige Romane; dieser ist der heutigen Generation bitter nötig. Nur schmeckt er zum Glück nicht bitter; eS ist süße Arznei, die wir empfehlen. JgnotuS, der große Unbekannte des „Deutschen Salonblattcs", im Juniheft dieser Monatsschrift: „Ich will die Kühnheit nicht so weit treiben, zu behaupten, daß das Loben zum Lebe» gehört. Aber daß ein von Hanse aus einigermaßen gut gearteter Kritiker in seinem Berufe allmählich so entmenscht wäre, daß er dieses Buch wenigstens tot schweigen könnte, das will ich nicht glauben ... Ich fühle, wie ich der würdigen deutschen Kritikergilde aus der Seele schreibe: Kinder, es giebt in der schnöden Welt von heute noch Bücher, an denen sich der ehrliche, aber lebensmüde Rezensent am liebsten zu tote lobt! Daniela Darmes ist ein solches Buch. Die große oder kleine Zahl derjenigen, die sich ernstlich in seinen Inhalt vertiefen, wird der Verfasserin still oder öffentlich bezeugen, daß sie mit dieser Dichtung sich einen ersten Platz in der deutschen Romanlitteratur gesichert hat. Wer Lust oder Drang zum Widerspruch in sich spürt, melde sich; es soll ihm mannhaft Rede gestanden werden Bis dahin kein Wort mehr darüber". Von den auf mein Rundschreiben eingehenden Bestellungen werden zunächst die Bar- und » eond.-Bestellungen erledigt; reine ä cond.-Bestellungen zurückgestellt, bis ich den Bedarf übersehen kann. Gleichzeitig lasse ich versenden: Dichtungen von John Henry Mlickay. Elegante Ausstattung. Schwabacher Schrift. Brosch. 3 ^ 60 H ord. --- 2 ^ 70 H netto — 2 ^ 50 H bar. Geb. (nur bar) 4 60 H -- Z ^ 50 H bar. Mackah ist der litterarischen Welt kein Neuling mehr, da bereits seine unter dem Titel: „Kinder des Hochlandes" (Leipzig, W. Friedrich) erschienene Dichtung ans Schottlands Bergen für sein Können Zeugnis ablegt. Karl Bleibtrcu schreibt über den Dichter: mehr lyrische Frische und quellende Begabung als in manch stattlichem Band „berühmter" Modeversifexe. DaS ist echtes junges Sangcrblut, das ist ein wandersroher Musensohn, der singt wie der Vogel singt, der in den Zweigen wohnt. (Magazin, Nr. 30.) München, 25. Jnli 1886. Otto Heinrichs. 546*
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