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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 14.03.1834
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1834-03-14
- Erscheinungsdatum
- 14.03.1834
- Sprache
- Deutsch
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187 188 das Amtsgericht überwiesenen Straffällen findet für beide Theile Appellation an das Obergericht Statt.— 25) Nach Verfluß von vier Monaten, von der Herausgabe einer Druckschrift an gerechnet, findet keine Klage mehr dar über Statt.—> 26) Durch das gegenwärtige Gesetz wer den diejenigen, betreffend die Vüchercensur vom 17. Mai 1805 , und vom 22- May 1812, betreffend den Miß brauch der Publicitäd der Verhandlungen der Eidgenoffen schaft oder einzelner Eantone, aufgehoben und dem klei nen Rathe aufgetragen, durch die Polizeibehörden die nö- thige Aufsicht auf Leihbibliotheken, reisende Buchhändler, Bücher- und Liederverkäufer und Kupferstichhändler hal ten zu lassen. — Die Dauer dieses Gesetzes ist einst weilen auf drei Jahre bestimmt, mit Vorbehalt dannzu- maliger Revision und in der Meinung, daß, wenn innerhalb des angegebenen Zeitraumes das allgemeine Strafgesetzbuch beschlossen werden sollte, dieses besondere Gesetz entweder solchem auf angemessene Weise einvcrleibt werden, oder aber eine demselben anpassende Fassung erhalten soll". (Fortsetzung folgt.) Buchhandel. Bibliographie. Xouvessos reclierclios biklic>groy>1ii^,ik?-!, ziour- sk-r- vir do sup>pdoment au inaiiuel dn liluaii-s et do I'amatour de livros, z,ar lucg.-EIi. Lru u ot, aneiou lidraire. 3 Doms. karis, 8i1vostro (1>oiz>- rie-, Llioiudson). i834. I'. I xi. u. 5»4 8. D. H 532 8. I'.'ill 4g4 8. in-8. (8 IWr. netto.) Unstreitig gehört Lrunet, mauuel dn listrairo et de 1'amateur de livros. 4 Vol. Z. ästiy, x.-ngz, 1820 in-8., zu den vorzüglichsten neuern bibliographi schen Hülfsmitteln, um zu einer möglichst vollständigen Kenntniß der besten und gesuchtesten Werke der französ., engl., italien. und spanischen Literatur, von Erfindung der Buchdruckerkunst bis hcraufzur neuern Aeitzu gelangen. Ob gleich das genannte Werk, besonders in wissenschaftlicher Be ziehung,nicht ganz von Mängeln frei ist, so scheint es doch demBedürfniß und den weniger strengen Anforderungen der Bücherfreunde entsprochen zu haben, da bereits die 3- Ausgabe, welche ebenfalls im Buchhandel fehlt, vorlicgt, und man es sogar in Brüssel für vortheilhaft hielt, ei nen Nachdruck davon zu veranstalten*). Auch Deutsch land erkannte seinen Werth, und es hat für dasselbe in sofern noch ein besonderes Interesse, indem es zum Theil Ebert's bibliographisches Lexikon, 2Bde. Leipzig, Brock- *) Um den Nachdruck, wobei man die pariser Firma miß brauchte, von der dritten Originalausgabe genau unter scheiden zu können, sey hier bemerkt, daß die ersten drei Bände statt 616, 608 und 644 Seiten im Nachdruck 620, S10 und 638 Seiten enthalten. Haus. 1820-30, gr. 4. hervorrief*), ein Werk, wel ches, wenn es auch nicht ganz fehlerlos ist, gewiß ein Muster deutschen, bibliographischen Sammlerfleißes ge nannt zu werden verdient. — Schon vor längerer Zeit versprach Brun et einen Supplementband zu seinem Hauptwerke zu liefern, und mit großer Spannung sahen ihm die Bücherfreunde von Jahr zu Jahr entgegen, statt dessen aber erhalten wir so eben die unter obigem Titel angezeigten 3 Bände, welche die Frucht von mehr als zehnjähriger, angestrengter Arbeit sind. Nahm er in fer nem Manuel überwiegend auf die ältern Schriften der verschiedenen oben erwähnten Literaturen Rücksicht, so zeich nete er im Gegentheil in diesen Supplementbänden, wel che gegen 12,000 Artikel enthalten, die vorzüglichsten Er scheinungen aus der neuem und neuesten Literatur (bis 1833) mit Umsicht und Auswahl auf und trug darin zum Theil aus Ebert's Lexikon das Aeltere nach, das er früher übergangen halte; auch gedachte er hierin, wenn gleich nur oberflächlich, deutscher literarischer Erzeugnisse. In Hinsicht auf Vollständigkeit läßt sich über die vorlie gende Arbeit nichts sagen, weil sie nicht der Hauptzweck seines Strebens war, sondern ihm vielmehr daran lag, das Brauchbarste und auf dem französischen Büchermarkt vorzüglich Begehrteste zu sammeln und zusammenzustel- len. Jedem Titel sind ebenfalls längere oder kürzere, häufig sehr mühsam zusammengetragene Anmerkungen bci- gefügt, die wieder eine treffliche Ausbeute für die Bi bliographie bilden. Die typographische Einrichtung stimmt mit den ersten vier Bänden vollkommen überein. Der Druck ist, insoweit wir vergleichen konnten, ziemlich cor- rect, und haben sich auch hin und wieder unbedeutende Fehler eingeschlichen, so wird man diese dem Verfasser gern Nachsehen, da er selbst (D. l- f>. X.) offen erklärt: „j'ai vliorolie ä couseovor antant gne ^ossibdo l'ov- tlrogl Ooiino oir inanvaiso dos livres ancions dorrt jo donno los titros, öorits xronv in pduztart derns los lauguos ötrangöi es, pon lnruilieres arrx tz-- giogragrlivs gni out iiupunmö mon livro, <^no jo uo ziossöde inoi-inemo gu'imz>ar1aitoment". (Fortsetzung folgt.) Der Pftnnigliteraturkrieg in London. „Ein heftiger Kampf hat sich gegen die hiesige Pfennigliteratur entspannen", schreibt man aus London, „welcher besonders im Januarstück des X. Montld)--Mrr- Z-i-üno mit siegreichen Waffen gegen die Hauptunternch- mer des l^onn^-Magarüno, der Oz-olopaedia, der 1Ü- irrarze of Musilc., der O-rllorzr uk l'urtiaits und eines halben Dutzends anderer solcher Compilationen, womit man England überschwemmt, gegen die speculativen Hrn. Craik und Knight geführt wird, und worin man sie geradezu für eine Diebssocietät, welche den fremden Ho nig in ihre Zelle trägt, erklärt. Sie haben die großen Gönner der nur ruhmvoll zu erwähnenden 8ociot^ lur *) Dergl. die Vorrede desselben S. XI.
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